04. Feb. 2026

Coop vs Migros vs Aldi vs Lidl vs Denner: Welcher Laden lohnt sich wirklich für deinen Wochen-Einkauf?

Schweizer Supermärkte “gewinnen” nicht einfach so. Sie gewinnen bei bestimmten Kategorien, für bestimmte Einkaufskörbe, in bestimmten Aktionswochen.

Rappn Team
Coop vs Migros vs Aldi vs Lidl vs Denner: Welcher Laden lohnt sich wirklich für deinen Wochen-Einkauf?

Coop vs Migros vs Aldi vs Lidl vs Denner: Welcher Laden lohnt sich wirklich für deinen Wochen-Einkauf?

Schweizer Supermärkte “gewinnen” nicht einfach so. Sie gewinnen bei bestimmten Kategorien, für bestimmte Einkaufskörbe, in bestimmten Aktionswochen.

Wenn dein Alltag eher so aussieht…

  • du willst einen grossen Wocheneinkauf (kein Supermarkt-Marathon),
  • ein kleiner Extra-Stopp ist okay – aber nur, wenn er auf deinem Weg liegt,
  • und du willst sparen, ohne dein Leben nach Prospekten auszurichten…

…dann ist dieser Guide für dich.

Update: 4. Februar 2026. Aktionen ändern sich wöchentlich und können je nach Filiale/Kanton variieren.


Die unbequeme Wahrheit: Dein Einkaufskorb entscheidet den “Sieger”

Ein K-Tipp-Test hat 100 Alltagsprodukte verglichen – und in dieser Momentaufnahme waren die Discounter insgesamt günstiger (Aldi CHF 230.94, Lidl CHF 232.83 vs Migros CHF 243.54, Coop CHF 250.70).

Das heisst nicht: “Nie mehr Migros/Coop.” Es heisst:

  • Wenn du bei Migros/Coop alles zum Normalpreis kaufst, zahlst du oft für Bequemlichkeit.
  • Wenn du deinen Korb etwas strategischer baust, bekommst du fast die ganze Bequemlichkeit ohne fast den ganzen Aufpreis.

Erst mal: Sparen ist einfacher geworden (wenn du weisst, wann Aktionen wechseln)

Dieses “Gestern gekauft – heute Aktion” ist oft keine Pechsträhne, sondern schlicht: du hast vor dem Aktionswechsel eingekauft.

  • Coop: Aktionen starten Donnerstag, online sichtbar ab Mittwoch 16:30.
  • Migros: ab 5. Feb 2026 laufen Aktionen Donnerstag → Mittwoch.
  • Denner: ab 5. Feb 2026 ebenfalls Donnerstag → Mittwoch.

Der einfache Move: Mittwochabend kurz checken, was sich zum “Vorrat kaufen” lohnt – und den grossen Einkauf Do/Fr machen.


“Wo kauft man was?” (ohne sich das Leben kompliziert zu machen)

Migros vs Coop: Der beste “Basis-Laden” ist der, den du wirklich nutzt

Nimm Migros oder Coop als Basis für:

  • frische Sachen (Gemüse/Früchte, Milchprodukte, Brot)
  • “Ich brauche das heute Abend”
  • die Standard-Basics, die du ständig kaufst (vor allem in der günstigen Linie)

K-Tipp hat gezeigt: M-Budget (Migros) und Prix Garantie (Coop) wurden bei vielen Artikeln preislich näher an Discounter herangeführt – aber nur, wenn du diese Linien auch konsequent kaufst.

Ganz praktisch: Wenn Migros/Coop deine Basis ist,

  • bei Basics (Pasta, Reis, Milch, Eier, Passata…) nimmst du Budget-Linie
  • und “upgradest” nur dort, wo es dir wirklich wichtig ist (z.B. Käse, Kaffee, Fleisch)

Coop: oft mega stark bei “Haushalt im Grosspack”, wenn die Aktionen wirklich knallen

In manchen Wochen haut Coop richtig gute Deals raus bei:

  • Waschmittel
  • WC-Papier / Küchenrolle
  • Haushalt & Bad

Dann kaufst du einmal Vorrat und hast die Kategorie für Wochen erledigt.

Typische Beispiele:

  • Zewa 16 Rollen: CHF 13.90 statt CHF 27.80 (–50%).
  • Ariel Flüssig 80 Waschladungen: CHF 25.90 statt CHF 51.80 (–50%).

So nutzt du’s ohne Umwege:

  • ist Coop dein Basis-Laden → Vorrat kaufen, wenn’s läuft
  • ist Migros deine Basis → nur zu Coop, wenn der Spareffekt wirklich gross ist (siehe CHF-15-Regel unten)

Denner: super praktisch + gut für “gezielte Vorrats-Treffer” (aber nicht pauschal “am günstigsten”)

Denner ist top, wenn du ihn so nutzt:

  • du gehst mit einem klaren Ziel rein,
  • nimmst die gute Aktion,
  • gehst wieder raus.

Und weil es viele Filialen gibt (Denner nennt 872 Standorte), kommt man oft sowieso vorbei.

Konkretes Beispiel:

  • Chicco d’Oro 3×500g: CHF 24.95 statt CHF 38.70 (–35%).

Wichtig: Denner ist nicht garantiert der günstigste für den ganzen Wocheneinkauf. Die sinnvolle Nutzung ist: Denner für Vorrats-Aktionen, wenn du eh vorbeikommst.


Aldi & Lidl: oft Preis-Leader – vor allem, wenn du “in Blöcken” einkaufst

In Vergleichen wie bei K-Tipp schneiden Aldi/Lidl oft sehr gut ab.

Realistisch profitieren ohne wöchentlichen Extra-Trip: Mach alle 2–4 Wochen einen “Discounter-Run” für:

  • Fleisch/Proteine zum Einfrieren
  • haltbare Basics (Pasta, Reis, Konserven)
  • Tiefkühl-Sachen, die du wirklich isst

Wenn Aldi/Lidl nicht auf deinem Weg liegt: lass es. Ein Deal, zu dem du nie hinkommst, ist kein Deal.


Zwei einfache Regeln, die in der Schweiz echt viel bringen

Regel 1: Nicht blind “Aktion!” glauben – kurz checken

Manche Aktionen sind super. Andere sehen nur so aus.

5-Sekunden-Check:

  • Grundpreis (CHF/kg, CHF/100g, CHF/l)
  • gleiches Produkt, gleiche Packungsgrösse
  • Vorrat nur bei Dingen, die du wirklich verbrauchst (sonst ist es bezahltes Chaos)

Regel 2: Die “Bequemlichkeits-Steuer” vermeiden (Bahnhof / Express)

Bahnhof-/Express-Shops sind mega praktisch – und bei Basics oft deutlich teurer.

Regel, die im Alltag funktioniert: Im Bahnhof/Express max. 3 Dinge

  • 1 Basis + 1 Protein + 1 Obst/Gemüse

und dann raus, ohne herumzustöbern.


Die Strategie, die wirklich klappt: “ein grosser Einkauf + ein optionaler Extra-Stopp”

Das ist der realistischste Weg, in der Schweiz spürbar zu sparen – ohne Stress.

Schritt 1 — Wähle einen Basis-Laden (Migros oder Coop)

Dort kaufst du:

  • Frisches
  • Basics
  • Wochenbedarf

Schritt 2 — Nimm GENAU einen Spar-Hebel dazu

Je nach deinem Alltag:

  • Hebel A (Haushalt-Vorrat): Coop-Aktionswochen für Waschmittel/Papier/Badartikel
  • Hebel B (Vorrat Küche): Denner-Aktionen (z.B. Kaffee-Multipacks), wenn du sowieso vorbeikommst
  • Hebel C (Preis-Batch): Aldi/Lidl alle paar Wochen für Proteine + haltbare Basics

Schritt 3 — Die Schweizer “Lohnt sich’s?”-Schwelle

Extra-Stopp nur, wenn du ca. CHF 15+ in einer Kategorie sparst, die du sowieso kaufst. Sonst gewinnt deine Zeit.


Der perfekte Plan (einfach, alltagstauglich)

Szenario: Single oder Paar, normale Woche, kein Supermarkt-Marathon.

Mittwochabend (10 Minuten)

  • 3 Abendessen + 2 “Joker-Meals” festlegen
  • Liste in zwei Blöcke:
  • Basics: Milch, Eier, Joghurt, Pasta/Reis, Tomaten aus der Dose, TK-Gemüse
  • nur wenn’s wirklich Aktion ist: Kaffee, Waschmittel/Papier, Badartikel, Fleisch zum Einfrieren

Donnerstag oder Freitag

  • ein grosser Einkauf im Basis-Laden (Migros oder Coop) für Frisches + Basics

Optionaler Extra-Stopp (nur auf dem Weg und wenn’s sich lohnt)

  • Coop bei richtig starken Haushalts-Aktionen, oder
  • Denner bei einem klaren Vorrats-Treffer (z.B. Kaffee-Multipack), wenn du sowieso vorbeikommst

Alle 2–4 Wochen

  • ein Aldi/Lidl-Run für Tiefkühl-Proteine + haltbare Basics

Wie Rappn hilft (ohne Prospekt-Chaos)

Das Schwierige ist nicht “Disziplin”. Es ist der Info-Stress: verschiedene Prospekte, verschiedene Apps, verschiedene Daten – und dann noch merken, was man eigentlich auf Vorrat kaufen wollte.

Rappn nimmt dir genau das ab:

  • Wochenangebote nach Kanton
  • Filter nach Laden, Kategorie, Preis, Ablaufdatum
  • geteilte Einkaufslisten (Live-Sync)
  • Favoriten-Alerts, wenn Produkte wirklich im Angebot sind (ohne Spam)
  • schneller sehen, wo dein Korb günstiger ist – mit Link zur Angebotsquelle für Transparenz
  • aktuelle Abdeckung: Denner, Aldi, Migros, Coop, Lidl (kann sich ändern).
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