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Grenzeinkauf Schweiz 2026: Zollregeln für Deutschland, Frankreich und Österreich

Der Einkaufstourismus ist gross: 2025 gaben Schweizerinnen und Schweizer rund CHF 9,2 Milliarden im Ausland aus (+10 % gegenüber 2022), davon rund CHF 4,0 Milliarden für Lebensmittel; rund 72 % der Bevölkerung kaufen mindestens einmal pro Jahr im Ausland ein. Zwei Regelwerke zählen: die Schweizer Wertfreigrenze von CHF 150 pro Person und Tag (seit 2025) und die ausländische MwSt-Rückerstattung, deren Mindestbeträge je Land unterschiedlich sind. Stand: Juli 2026.

Voller Einkaufswagen auf einem hellen Supermarkt-Parkplatz unter blauem Himmel

Stand: Juli 2026. Regeln ändern sich – prüfen Sie Grenzwerte vor der Fahrt bei Zoll (BAZG) und im Zielland.

Rund drei von vier Personen in der Schweiz kaufen mindestens einmal pro Jahr im Ausland ein – im Schnitt rund fünfmal. Beliebteste Ziele sind Konstanz, Pontarlier und Como. Wer clever einkaufen will, muss beide Seiten kennen.

Schweizer Seite: für alle Grenzen gleich

Seit dem 1. Januar 2025 gilt die Wertfreigrenze von CHF 150 pro Person und Tag (vorher CHF 300). Wird sie überschritten, fällt die Schweizer Einfuhrsteuer auf den gesamten Warenwert an (8,1 %, für Lebensmittel 2,6 %). Dazu kommen Mengenlimiten: unter anderem 1 kg Fleisch pro Person, 1 kg/Liter Butter oder Rahm sowie 5 Liter Alkohol bis 18 % Vol. plus 1 Liter darüber (ab 17). Deklariert wird per App QuickZoll.

MwSt-Rückerstattung: je Land verschieden

LandMindesteinkauf für MwSt-Rückerstattung
Deutschlandbisher EUR 50 (wird mit der neuen digitalen App abgeschafft)
Frankreichüber EUR 100 pro Geschäft und Tag (via PABLO)
ÖsterreichRechnungsbetrag über EUR 75 (Formular U34)

Deutschland stellt auf eine App um

In Deutschland wird der bisherige Mindestbetrag von EUR 50 (Bagatellgrenze) mit der Einführung des digitalen Ausfuhrscheins abgeschafft. Die neue Zoll-App «dAKZ» startete am 16. Juni 2026 in einer Pilotphase (unter anderem mit Lidl-Filialen). Bis zur vollständigen Umstellung gelten teils noch der Papier-Ausfuhrschein und der alte Mindestbetrag – prüfen Sie den aktuellen Stand vor der Fahrt.

Lohnt sich der Grenzeinkauf?

Das hängt von Produkt, Wechselkurs, Benzin und Zeit ab – und davon, ob Sie die CHF-150-Grenze überschreiten (dann fällt Schweizer Steuer auf den ganzen Einkauf an). Für haltbare Grosseinkäufe kann sich die Fahrt lohnen, für den schnellen Wocheneinkauf oft nicht.

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Quellen geprüft: .

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Häufige Fragen

Wie viel darf ich zollfrei in die Schweiz einführen?

Seit 1. Januar 2025 CHF 150 pro Person und Tag (vorher CHF 300). Über der Grenze fällt die Schweizer Einfuhrsteuer auf den gesamten Warenwert an (8,1 %, Lebensmittel 2,6 %). Deklariert wird per App QuickZoll.

Wie hoch ist der Mindesteinkauf für die MwSt-Rückerstattung?

Je Land verschieden: Frankreich über EUR 100 pro Geschäft und Tag, Österreich über EUR 75. In Deutschland wird der bisherige Mindestbetrag von EUR 50 mit der neuen digitalen App abgeschafft.

Was ist die neue deutsche Zoll-App?

Die App «dAKZ» ersetzt den Papier-Ausfuhrschein. Ihre Pilotphase startete am 16. Juni 2026 (unter anderem mit Lidl-Filialen). Bis zur vollen Umstellung gelten teils noch die alten Regeln.

Wie gross ist der Einkaufstourismus?

2025 gaben Schweizerinnen und Schweizer rund CHF 9,2 Milliarden im Ausland aus (+10 % gegenüber 2022), davon rund CHF 4,0 Milliarden für Lebensmittel. Rund 72 % kaufen mindestens einmal pro Jahr im Ausland ein.

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