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Vegetarisch einkaufen in der Schweiz: der 2026er Supermarkt-Guide

Coop führt 800 V-Label-Produkte unter Karma (seit 2013). Migros startete mit Cornatur 1996, 13 Jahre vor Beyond Meat. Lidl Next Level und Aldi MY VAY gewinnen beim Preis. Tofu, Tempeh, Seitan, Hülsenfrüchte und der ganze Detailhändler-Vergleich.

Vegetarisch einkaufen Schweiz — Cornatur, Karma, Next Level, MY VAY

Coop hat mit rund 800 V-Label-zertifizierten Produkten das breiteste offiziell vegetarische Sortiment der Schweiz, getragen von der Eigenmarke Karma (lanciert 2013). Migros hat die Kategorie 1996 mit Cornatur eröffnet und mit der neueren Linie V-Love ausgebaut. Lidl Schweiz (Next Level, 2019) und Aldi Suisse (MY VAY, JUST VEG!, GUT BIO) bieten ein schmaleres, aber deutlich günstigeres Eigenmarken-Sortiment. Denner führt eine kleine, kuratierte Auswahl.

Quellen geprüft: Mai 2026. Marken- und Geschichtsfakten verifiziert via Swissveg (swissveg.ch), V-Label-Historie (v-label.com), Unternehmenswebseiten (migros.ch, coop.ch, lidl.ch, aldi-suisse.ch, denner.ch), Coop Plant Based Food Report 2021, nau.ch 2023 V-Label-Produktzählung. Preise spiegeln typische Normalpreise per Mai 2026.

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Wie Schweizer Detailhändler vegetarisch angehen: die Karte Kette für Kette

Vegetarische Vielfalt ist in der Schweiz ungleich verteilt. Jede grosse Kette hat einen eigenen Winkel, eine eigene Preisstufe und eine eigene Sortimentstiefe. Wer weiss, welcher Laden was kann, spart Zeit und Geld.

Migros ist der Pionier. Cornatur wurde 1996 in Zusammenarbeit mit Swissveg (damals noch Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus, SVV) lanciert und war die erste Schweizer Supermarkt-Eigenmarke mit V-Label-Zertifizierung. Später kam V-Love dazu, eine modernere, designorientiertere pflanzliche Linie für Flexitarier und jüngere Käuferinnen. Das klassische Cornatur-Sortiment bleibt familiengerichtet: Quorn-basierte Schnitzel, Hack, Würste und Aufschnitt. Daneben führt Migros M-Classic- und M-Budget-Artikel mit vegetarischen Produkten sowie ein kleineres Bio- und Demeter-Sortiment.

Coop hat das tiefste offiziell zertifizierte Sortiment. Die Eigenmarke Karma wurde 2013 als vegetarisch-flexitarische Linie lanciert, davon sind 70 bis 90 Prozent der Produkte vegan. Coop führt auch Délicorn, eine ältere vegetarische Linie aus dem Jahr 2006. Per 2023 zählte Coop rund 800 V-Label-zertifizierte vegetarische Produkte (Migros zur gleichen Zeit ~362). 2018 eröffnete Coop in Zug am Bahnhof einen rein vegetarisch-veganen Karma-Store auf 140 m². Coop führt zudem die wichtigen Markenpartner: Planted, The Green Mountain, Beyond Burger, Garden Gourmet, Yolo, New Roots, Veganz, dazu die Betty Bossi Plant Kitchen.

Lidl Schweiz stieg 2019 mit der Linie "Next Level" aggressiv ein. Der Next Level Burger (CHF 3.95 für 227g Doppelpack) und Next Level Hack (CHF 3.95 für 275g) wurden ab September 2019 dauerhaft ins Sortiment aufgenommen. Seit 2023 sind in allen 140+ Schweizer Filialen sogenannte "Veggie-Blocks" im Kühlbereich eingerichtet. Hinweis: In Deutschland migriert Lidl die Linie schrittweise auf die Dachmarke Vemondo; in der Schweiz dominiert noch das Next-Level-Branding.

Aldi Suisse fährt eine Doppelmarken-Strategie: MY VAY (rund 43 Produkte, wachsend) ist die moderne Hauptlinie, JUST VEG! (rund 9 Produkte) bleibt als Zweitlinie. GUT BIO ist die Bio-Linie mit Überschneidungen bei Tofu, Hummus, pflanzlichen Joghurts und Aufstrichen. Alle pflanzlichen Produkte tragen das V-Label.

Denner führt keine eigene vegetarische Eigenmarke und stockt eine schmale Auswahl aus dem Migros-Gruppe-Supply (Denner gehört zur Migros) sowie Drittmarken. Schmale Tiefe, aber preislich konkurrenzfähig.

Aligro und Otto's sind für den vegetarischen Wocheneinkauf nicht massgeblich: Aligro ist mitgliederbasiertes Cash-and-Carry für Gastrokunden, Otto's hat ein beschränktes Frisch- und Kühlsortiment.

Cornatur: die Migros-Linie, die alles startete

1996 entschied die heutige Swissveg (damals SVV), das V-Symbol auf Produkte auszudehnen. Schon ein Jahr später, 1997, kam die erste Schweizer Supermarkt-Linie von Fleischalternativen mit V-Label in die Regale: Cornatur. Migros, schon damals grösster Detailhändler der Schweiz, war Partner. Cornatur wurde zur erfolgreichsten frühen vegetarischen Detailhandelslinie Europas.

Das ist im grösseren Kontext relevant. Beyond Meat wurde 2009 gegründet. Der Impossible Burger kam 2016. Der westliche "Alternative-Protein-Boom" begann 2018. Cornatur war über ein Jahrzehnt früher da. Die Schweiz hat vegetarisches Supermarktangebot in den Mainstream gebracht, bevor der Rest der Welt darüber nachzudenken begann.

Das aktuelle Cornatur-Sortiment basiert wesentlich auf Quorn (eine Mycoprotein-Technologie, nicht eine Migros-Erfindung; Cornatur ist die Marke, Migros Industrie der Hersteller). Eine 200g-Packung Cornatur Quorn Geschnetzeltes kostet rund CHF 4.75 (CHF 23.75/kg). Ein 240g-Schnitzel ungefähr CHF 5.95 (CHF 24.79/kg). Die Positionierung ist familientauglich; das designorientierte und experimentellere Spielfeld übernimmt V-Love.

Coop Karma und Délicorn: die Nachhaltigkeitsdeutung

Die vegetarische Geschichte von Coop ist älter, als viele denken. Délicorn, die ursprüngliche Coop-Vegetarier-Eigenmarke, startete 2006 (ein Jahrzehnt nach Cornatur). Karma kam 2013 als breitere, lifestyleorientierte vegetarisch-flexitarische Linie dazu. Coop hat das Flexitarier-Segment direkt angesprochen: rund 40 Prozent der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten verzichten bei fast jeder dritten Hauptmahlzeit auf Fleisch, so die Coop-Marktforschung.

Das Karma-Sortiment umfasst Fertiggerichte, Salate, Sandwiches, Tofu, Aufstriche, Pflanzendrinks, Joghurts und veganen Käse. Alle Karma-Produkte sind V-Label-zertifiziert, rund ein Viertel trägt die Bio-Suisse-Knospe. Coop führt zudem die wichtigsten plant-basierten Marken (Planted, Beyond Burger, New Roots, Veganz, The Green Mountain, Garden Gourmet, Yolo, Vuna) und war oft die erste Schweizer Detailhändlerin, die diese in den Mainstream brachte.

Der Karma-Flagshipstore (Bahnhof Zug, 2018) war ein strategisches Signal: rein vegetarisch-vegan, 140 m², mit Schüttbehältern, Barista-Bar und frisch zubereiteten Bowls und Sandwiches.

Lidl Next Level und Aldi MY VAY: die Discounter-Realität

Die Discounter kamen spät, aber preislich konsequent. Lidl Next Level Burger startete in der Schweiz im September 2019, Next Level Hack in derselben Woche. Beide CHF 3.95 pro Packung, beide V-Label-zertifiziert, beide im Kühlregal neben frischem Fleisch. Das Versprechen war einfach: Beyond-Burger-vergleichbare Plant-Patties zum halben Preis der Markenkonkurrenz.

Das gilt bis heute. Der strukturelle Unterschied der Discounter ist die Sortimentstiefe, nicht die Qualität einzelner Produkte. Lidl Schweiz Next Level zählt rund 20 bis 30 SKUs, ergänzt durch weitere V-Label-Produkte (pflanzliche Joghurts, Pflanzendrinks, gefrorene Fertiggerichte). Aldi Suisse MY VAY zählt rund 43 Produkte, plus JUST VEG! und GUT BIO mit Tofu, Aufstrichen und Pflanzendrinks. Beide kommen nicht an Coops 800 zertifizierten Artikel heran, beide wollen das auch nicht: ihr Job ist der Wocheneinkauf zum tiefsten Preis.

Der Preisunterschied ist real. Lidl Next Level Burger CHF 3.95 (227g, zwei Patties) ergibt rund CHF 17.40/kg Plant-Burger. Ein Beyond-Burger 4er-Pack bei Coop liegt eher bei CHF 30+/kg. Für die Wochenbudgetierung ist die Discounter-Route bei Fleischersatz typischerweise CHF 8 bis CHF 15 pro Woche günstiger für eine Familie, die regelmässig pflanzliche Alternativen einsetzt.

Vegetarisches Sortiment im Vergleich (ungefähr, 2023-2026)

DetailhändlerVeg-HauptmarkeLanciertV-Label-Produkte (ca.)StärkeSchwäche
MigrosCornatur + V-Love1996 / Ende 2010er~362Tradition, FamilienklassikerKleinere zertifizierte Zahl als Coop
CoopKarma + Délicorn2013 / 2006~800Breitestes Sortiment, NachhaltigkeitsausrichtungHöhere Basispreise als Discounter
Aldi SuisseMY VAY + JUST VEG! + GUT BIO(aktuell)~50 Eigenmarken + V-LabelTiefster Preis, wachsendes SortimentSchmalere Auswahl
Lidl SchweizNext Level + Vemondo (Übergang)2019 (CH)~30 Eigenmarken + V-LabelTiefster Preis, Beyond-Stil-BurgerSchmalstes Sortiment
Denner(keine Veg-Eigenmarke)n/akuratierte AuswahlKonkurrenzpreis, Migros-Gruppe-SupplyKeine eigene Linie
Aligro(nicht im Fokus)n/an/aGastronomie-GrosspreisMitglieder-Cash-and-Carry
Otto's(nicht im Fokus)n/an/aGelegentliche RabatteSehr beschränktes Frischsortiment

Produktzahlen sind Schätzwerte basierend auf Detailhändler-Kommunikation und Swissveg/V-Label-Daten 2023-2026.

Die Pflanzenprotein-Klassiker: Tofu, Tempeh, Seitan, Hülsenfrüchte

Jenseits der Markenfleischersatzprodukte ist das eigentliche Rückgrat der vegetarischen Küche in der Schweiz das Protein-Grundregal. Die Preise sind hier erstaunlich stabil über die Ketten hinweg.

Tofu ist das am weitesten verbreitete Pflanzenprotein. Ein 200g-Block Standard-Tofu kostet bei Migros und Coop rund CHF 2.20 bis CHF 2.80, bei Aldi und Lidl CHF 1.50 bis CHF 2.00. Bio-Tofu (Migros Bio, Naturaplan, GUT BIO) liegt bei CHF 3.00 bis CHF 3.80 pro 200g. Premium- und Schweizer Marken wie Soyana und Lord of Tofu liegen bei CHF 3.50 bis CHF 5.00 für dasselbe Format. Discounter-Spread: 30 bis 40 Prozent unter Migros/Coop bei vergleichbarem Produkt.

Tempeh hat eine schmalere Verteilung. Migros und Coop führen Tempeh (meist im Karma- oder vegetarischen Kühlbereich); Aldi und Lidl unregelmässig. Typischer Preis: CHF 3.50 bis CHF 5.00 für 200g.

Seitan ist weniger Mainstream, aber bei Migros (Cornatur Seitan-Produkte), Coop und in spezialisierten Reformregalen erhältlich. Vorgekochte Seitan-Scheiben rund CHF 4.00 bis CHF 6.00 pro 200g.

Hülsenfrüchte (Kichererbsen, Linsen, Bohnen) sind das günstigste Pflanzenprotein mit grossem Abstand. 500g rote Linsen trocken: CHF 2.50 bis CHF 3.50 bei allen Detailhändlern; Kichererbsen Dose 400g: CHF 1.20 bis CHF 1.80. Für eine Familie mit ernsthafter vegetarischer Küche schlagen Hülsenfrüchte jeden Markenfleischersatz pro Franken Eiweissinhalt.

Vegetarischer Apéro und Dinner: was es wirklich kostet

Ein realer vegetarischer Wocheneinkauf liest sich anders, als das Marketing impliziert. Ein typischer Wocheneinkauf für zwei Erwachsene mit vegetarischer Ausrichtung kostet bei Migros oder Coop zum Normalpreis CHF 80 bis CHF 130, bei Aldi oder Lidl CHF 65 bis CHF 100, und CHF 50 bis CHF 80, wenn der Haushalt vorwiegend Hülsenfrüchte als Proteinbasis verwendet und nur ein bis zwei Markenartikel pro Woche dazunimmt.

Für vegetarischen Apéro sind Karma-Käsealternativen, pflanzliche Pâtés von Coop, Cornatur-Aufschnitt, GUT-BIO-Hummus bei Aldi und Falafel aus den Kühlregalen die zuverlässigen Klassiker. Apéro für vier: CHF 18 bis CHF 30.

Für Dinner ist die günstigste Stufe Hülsenfrucht-basiert (Linsencurry, Kichererbseneintopf, Bohnenchili) bei CHF 2 bis CHF 4 pro Person. Mittelklasse: Tofu, Tempeh und Eigenmarken-Fleischersatz bei CHF 4 bis CHF 7. Premium: Markenfleischersatz bei CHF 7 bis CHF 12 pro Person.

Für die rein vegane Sicht siehe vegan einkaufen in der Schweiz. Den Protein-Winkel deckt proteinreich einkaufen ab, die Bio-Preise Bio-Preisvergleich.

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Quellen geprüft: .

Coop führt 800 V-Label-Produkte, Migros eröffnete die Kategorie 1996 mit Cornatur, und die Discounter unterbieten beide bei Grundnahrungsmitteln. Aktuelle Tofu- und Vegetarier-Aktionen unten — Suchwort wechseln für jeden pflanzlichen Klassiker.

"tofu"Cornatur · Karma · Next Level · MY VAY · V-Label

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Häufige Fragen

Welcher Schweizer Supermarkt hat das breiteste vegetarische Sortiment?

Coop hat mit rund 800 V-Label-zertifizierten Produkten (Stand 2023) das breiteste offiziell vegetarische Sortiment, getragen durch die Eigenmarke Karma (lanciert 2013) und die ältere Délicorn (2006). Migros hat mit Cornatur (1996) und V-Love die längste Geschichte, aber ein kleineres zertifiziertes Sortiment von rund 362 Produkten. Lidl und Aldi Suisse bieten schmalere, deutlich günstigere Eigenmarken-Linien.

Wurde Cornatur in der Schweiz erfunden?

Cornatur ist eine Migros-Eigenmarke, lanciert 1996 als eine der ersten supermarktgeführten vegetarischen Linien Europas mit V-Label-Zertifizierung, in Kooperation mit Swissveg. Die Marke ist schweizerisch; einzelne Technologien (insbesondere Quorn-Mycoprotein) werden international lizenziert, aber Marke, Sortimentsentwicklung und Produktion via Migros Industrie sind schweizerisch.

Wird Migros Cornatur immer noch in der Schweiz produziert?

Ja. Cornatur wird von Migros Industrie produziert und gemanagt, der hauseigenen Fertigungsorganisation der Migros-Gruppe. Einzelne Rohstoffe (Quorn-Mycoprotein, bestimmte Soja- und Weizenproteine) werden importiert, die Produkte selbst sind in Schweizer Migros-Industrie-Werken formuliert und hergestellt.

Sind vegetarische Fleischersatzprodukte wirklich günstiger als Fleisch?

Manchmal, nicht immer. Discounter-Eigenmarken-Fleischersatz (Next Level, MY VAY) bei CHF 17 bis CHF 20 pro kg ist meist günstiger als vergleichbare frische Hühnerbrust (typischerweise CHF 18 bis CHF 30 pro kg ausserhalb Aktion) und als frisches Rindshackfleisch. Markenfleischersatz (Beyond Burger, Planted, Garden Gourmet) bei CHF 25 bis CHF 40 pro kg ist hingegen oft teurer als mittelpreisiges frisches Fleisch. Die günstigsten Pflanzenproteine bleiben mit Abstand getrocknete Hülsenfrüchte zu deutlich unter CHF 10 pro kg Eiweissquelle.

Was ist der Unterschied zwischen Cornatur und Karma?

Cornatur ist eine Migros-Linie mit Fokus auf klassische Fleischersatzprodukte (Schnitzel, Hack, Würste, Aufschnitt), lanciert 1996, familiengerichtet. Karma ist eine Coop-Linie ab 2013 mit breiterer Reichweite: Fertiggerichte, Fertigsalate, Tofu, Pflanzendrinks, Joghurts, Käsealternativen, davon rund 70 bis 90 Prozent auch vegan. Cornatur ist Tradition und Klassik, Karma ist breiter und lifestyleorientierter.

Wo kann ich in der Schweiz Tempeh kaufen?

Tempeh ist am zuverlässigsten bei Coop (Karma-Kühlbereich und Markenpartner wie Soyana) und Migros (Cornatur und angrenzender vegetarischer Kühlbereich) erhältlich. Aldi und Lidl führen Tempeh unregelmässig im Saison- oder Limited-Sortiment. Spezialisierte Reformhäuser und Online-Anbieter wie Alnatura.ch und Velt.ch haben eine breitere Tempeh-Auswahl. Typischer Preis: CHF 3.50 bis CHF 5.00 pro 200g.

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