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Wem gehört welcher Supermarkt in der Schweiz?

Denner gehört seit 2007 zur Migros, Volg über die fenaco den LANDI-Genossenschaften, Transgourmet und Prodega zur Coop-Gruppe. Diese Seite zeigt die Besitzkarte des Schweizer Lebensmittelhandels mit Quelle pro Zeile: Geschäftsberichte 2025 und offizielle Unternehmensseiten, abgerufen am 3. August 2026.

Logos der Schweizer Supermarktketten als Besitzkarte angeordnet, mit Linien von Migros zu Denner und von Coop zu Transgourmet

Ja, Denner gehört zur Migros. Laut der Firmengeschichte auf denner.ch gaben Denner und Migros am 12. Januar 2007 ihren Zusammenschluss bekannt, «70 Prozent des Aktienkapitals der Denner AG gehen an die Migros»; per Ende 2009 wurde der Migros-Genossenschafts-Bund «planmässig zu 100 Prozent Eigentümer der Denner AG». Der Schweizer Lebensmittelhandel hat viele Logos, aber wenige Eigentümer: hinter Migros, Denner, migrolino und Migros Online steht dasselbe Haus, hinter Coop auch Transgourmet und Prodega, hinter Volg und LANDI die Bauern-Genossenschaft fenaco. Diese Seite zeigt die Karte Zeile für Zeile, jede mit der Quelle, aus der sie stammt.

Stand: August 2026. Alle Eigentumsangaben stammen aus den Geschäftsberichten 2025 und den offiziellen Unternehmensseiten, abgerufen am 3. August 2026.

Quellen laufend geprüft. Migros-Gruppe: Geschäftsbericht 2025 (report.migros.ch) und corporate.migros.ch, Seiten «Die Migros-Gruppe», «Organisation» und «Genossenschaften». Denner: die Firmengeschichte und die Unternehmensseite auf denner.ch. Coop-Gruppe: Geschäftsbericht 2025 (report.coop.ch), Kapitel «Grosshandel/Produktion», «Detailhandel» und «Corporate Governance». Transgourmet und Prodega: Coop-Geschäftsbericht 2025 sowie die permanente Weiterleitung von prodega.ch auf transgourmet.ch. fenaco und Volg: fenaco.com und volg.ch. Lidl: das Impressum von lidl.ch sowie gruppe.schwarz. Aligro: die Unternehmensgeschichte auf aligro.ch. Spar: spar-international.com. Otto's: ottos.ch. Alle Seiten am 3. August 2026 abgerufen. Stand: August 2026.

Rappn ist die einzige neutrale Preisvergleichs-App für Lebensmittel in der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarungen mit einer Kette.

Gehört Denner zur Migros?

Ja, vollständig. Die Firmengeschichte auf denner.ch datiert den Schulterschluss auf den 12. Januar 2007 und nennt die Zahl: 70 Prozent des Aktienkapitals der Denner AG gingen damals an die Migros. Der Rest folgte planmässig, und per Ende 2009 war der Migros-Genossenschafts-Bund zu 100 Prozent Eigentümer. Denner ist also seit über 15 Jahren keine unabhängige Kette mehr, auch wenn Sortiment, Preisauftritt und Filialnetz eigenständig geführt werden.

Die Vorgeschichte erklärt, warum die Frage so oft gestellt wird. Denner führt seine Geschichte auf das Jahr 1860 zurück und wurde von Karl Schweri zum Discounter gemacht; Schweri war jahrzehntelang das Gesicht der Preiskämpfe gegen die Grossverteiler. Am 1. August 1998 ernannte er laut derselben Chronik seinen damals 26-jährigen Enkel Philippe Gaydoul zum Delegierten des Verwaltungsrates und Vorsitzenden der Geschäftsleitung. Schweri starb am 29. Mai 2001 im Alter von 85 Jahren, beschrieben als «Discountpionier und Alleinbesitzer des Denner Imperiums». Gaydoul führte Denner in den Verkauf an die Migros und blieb laut Firmengeschichte danach «für weitere drei Jahre CEO von Denner».

In Zahlen ist Denner heute ein grosser Teil des Migros-Lebensmittelgeschäfts: Der Migros-Geschäftsbericht 2025 weist für Denner einen Umsatz von CHF 3'845 Mio. und 872 Verkaufsstellen aus.

Wem gehört welcher Supermarkt in der Schweiz?

Die folgende Tabelle ist die Kurzform der Karte. Jede Zeile nennt die Quelle, aus der die Eigentumsangabe stammt.

KetteGehört zuRechtsform / SitzGrösse (Geschäftsbericht 2025)
Migros Supermarkt10 regionale Migros-Genossenschaften, koordiniert vom Migros-Genossenschafts-Bund (corporate.migros.ch)Genossenschaft659 Supermärkte; genossenschaftlicher Detailhandel CHF 16'336 Mio.
DennerMigros-Gruppe: 70 % am 12.1.2007, per Ende 2009 100 % (denner.ch)Denner AGCHF 3'845 Mio., 872 Verkaufsstellen
migrolinoMigros-Gruppe (corporate.migros.ch)AGCHF 825 Mio., 384 Standorte
Migros OnlineMigros-Gruppe (corporate.migros.ch)Teil des genossenschaftlichen DetailhandelsCHF 362 Mio.
CoopCoop-Gruppe Genossenschaft, Sitz Basel, über 2.67 Mio. Genossenschaftsmitglieder per Ende 2025 (report.coop.ch)Genossenschaft982 Verkaufsstellen, CHF 12.4 Mrd.
Coop ProntoCoop-Gruppe: im Kapitel Detailhandel des Geschäftsberichts 2025 als Coop-Format aufgeführtTeil der Coop-Gruppeim Bericht nicht separat ausgewiesen
Transgourmet / ProdegaCoop-Gruppe: «Tochtergesellschaft Transgourmet» (report.coop.ch); prodega.ch leitet dauerhaft auf transgourmet.ch weiterTransgourmet Schweiz AGTransgourmet-Gruppe CHF 11.9 Mrd., 31'212 Mitarbeitende, 7 Länder
Volgfenaco: «Die Volg Konsumwaren AG gehört zur fenaco Gruppe» (volg.ch)Volg Konsumwaren AG593 Volg-Läden, 907 belieferte Verkaufspunkte, CHF 1'795 Mio.
LANDIDie 133 LANDI-Genossenschaften sind ihrerseits die Eigentümerinnen der fenaco (fenaco.com)Genossenschaftenüber 39'000 Mitglieder, davon über 23'000 aktive Landwirte
Lidl SchweizLidl ist eine der fünf Sparten der Schwarz Gruppe (gruppe.schwarz); im Impressum von lidl.ch stehen die Lidl Schweiz DL AG, Weinfelden, und die Lidl Stiftung & Co. KG, NeckarsulmLidl Schweiz DL AG, 8570 WeinfeldenSchwarz Gruppe gesamt: EUR 185.6 Mrd., 604'000 Mitarbeitende (GJ 2025)
AligroFamilie Demaurex: Etienne und Dominique Demaurex haben das Unternehmen 1992 übernommen (aligro.ch)Familienunternehmen14 Verkaufsstellen, über 1'000 Mitarbeitende
Otto'sOTTO'S AG, Sursee. In keiner der von uns geprüften Beteiligungslisten von Migros, Coop, fenaco oder Schwarz Gruppe aufgeführtOTTO'S AG, 6210 Sursee«Detailhändler für Schnäppchenjäger seit 1978» (ottos.ch)
SparKein Konzern, sondern ein Lizenznetz: Schweizer Lizenznehmerin ist die SPAR Handels AG, St. Gallen, seit 1989 im Netz (spar-international.com)SPAR Handels AG, 9015 St. Gallen252 Läden (Kennzahlen 2025)
Aldi SuisseKeine Angabe: Die offiziellen Aldi-Suisse-Seiten waren am 3. August 2026 für uns nicht abrufbar, deshalb behaupten wir hier keine Konzernzugehörigkeit

Was gehört alles zur Migros-Gruppe?

Die Migros ist keine Aktiengesellschaft mit Grossaktionären, sondern eine Genossenschaft. Auf corporate.migros.ch sind zehn regionale Migros-Genossenschaften aufgeführt, und der Geschäftsbericht 2025 zählt 2'302'711 Genossenschafterinnen und Genossenschafter. Der Migros-Genossenschafts-Bund «koordiniert die Aktivitäten der Migros-Gruppe, legt ihre Gesamtstrategie fest und vertritt die Migros als Marke sowie die Migros-Gemeinschaft nach aussen», die Genossenschaften «stellen den Betrieb der Filialen sicher».

Unter dieses Dach gehören laut der Seite «Die Migros-Gruppe» im Lebensmittelbereich neben den Supermärkten auch Denner, Migros Online, Migrolino und Migrol sowie die Migros Industrie mit der Micarna-Gruppe (Fleisch, Geflügel, Ei, Seafood), der Elsa Group (Milchprodukte), der Fresh Food & Beverage Group (Brot) und Delica (Schokolade, Glace, Snacks, Kaffee). Ausserhalb des Lebensmittelgeschäfts kommen unter anderem Digitec Galaxus, die Medbase-Gruppe und die Migros Bank dazu. Der Konzernumsatz lag 2025 laut Geschäftsbericht bei CHF 31.916 Mrd., davon CHF 24.312 Mrd. im Food Retail, bei durchschnittlich 91'689 Mitarbeitenden.

Für dich als Kundin oder Kunde ist vor allem eines relevant: Wenn du im gleichen Dorf zwischen Migros, Denner und migrolino wählst, wählst du zwischen drei Formaten desselben Eigentümers — mit teils sehr unterschiedlichen Preisen und Sortimenten.

Was gehört zur Coop-Gruppe, und was ist Transgourmet?

Auch Coop ist eine Genossenschaft. Im Corporate-Governance-Kapitel des Geschäftsberichts 2025 steht: «Die Coop-Gruppe Genossenschaft ist eine Genossenschaft mit Sitz in Basel»; per Ende 2025 waren ihr über 2.67 Millionen Genossenschaftsmitglieder angeschlossen, und Mitglied werden kann jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz oder in Liechtenstein.

Der Konzern ist deutlich breiter als die Supermärkte. 2025 erzielte die Coop-Gruppe CHF 35'465 Mio. Gesamtumsatz, davon CHF 21'184 Mio. im Detailhandel und CHF 17'225 Mio. im Grosshandel und in der Produktion. Zum Detailhandel zählt der Bericht neben den Supermärkten unter anderem Coop Pronto, Coop To Go, Coop Restaurant, Betty Bossi sowie fünfzehn Non-Food-Formate wie Interdiscount, Jumbo, Coop City, Livique, Lumimart, Christ, Import Parfumerie, Fust und Coop Vitality mit zusammen 1'412 Verkaufsstellen und CHF 7.8 Mrd. Umsatz. Coop selbst weist 982 Verkaufsstellen und CHF 12.4 Mrd. aus und nennt das «das dichteste Verkaufsstellennetz in der Schweiz».

Wer nach «Coop Tochtergesellschaften» sucht, landet fast immer bei Transgourmet. Der Geschäftsbericht formuliert es direkt: «Mit der Tochtergesellschaft Transgourmet ist die Coop-Gruppe im Abhol- und Belieferungsgrosshandel in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Spanien, Polen, Rumänien und Österreich aktiv.» Die Transgourmet-Gruppe erreichte 2025 einen Umsatz von 11.9 Milliarden Franken mit 31'212 Mitarbeitenden. Die Abholmärkte, die in der Schweiz als Prodega bekannt sind, gehören zu diesem Verbund — prodega.ch leitet heute dauerhaft auf transgourmet.ch weiter. Dazu kommen Produktionsbetriebe wie die Bell Food Group, Halba, Steinfels, die Reismühle Nutrex, Pearlwater und Swissmill.

Wem gehören Volg und LANDI?

Das ist die Ecke der Karte, die am meisten überrascht: Volg gehört indirekt den Bauern. Auf volg.ch steht: «Die Volg Konsumwaren AG gehört zur fenaco Gruppe, die 1993 durch den Zusammenschluss von sechs Landwirtschaftlichen Genossenschaftsverbänden gegründet wurde.» Die fenaco selbst ist laut fenaco.com genossenschaftlich organisiert und gehört 133 LANDI-Genossenschaften mit über 39'000 Mitgliedern, darunter mehr als 23'000 aktive Schweizer Landwirtinnen und Landwirte. Ihre Marken decken die Kette vom Feld bis zum Regal ab: UFA und LANDI in der Landwirtschaft, RAMSEIER in der Lebensmittelindustrie, Volg im Detailhandel und AGROLA in der Energie.

Volg ist damit die Kette der kleinen Flächen. Die Zahlen auf volg.ch für 2025: 593 Volg-Läden, 193 Verkaufsstellen freier Detaillisten und 121 TopShops an AGROLA-Tankstellen, zusammen 907 belieferte Verkaufspunkte und CHF 1'795 Mio. Umsatz. Wenn dein Dorf nur einen Laden hat, ist es statistisch oft dieser.

Lidl, Otto's, Aligro, Spar und Aldi: wer steckt dahinter?

Lidl Schweiz. Im Impressum von lidl.ch sind zwei Gesellschaften genannt: die Lidl Schweiz DL AG an der Dunantstrasse 15 in 8570 Weinfelden als technische Betreiberin und die Lidl Stiftung & Co. KG in 74167 Neckarsulm in Deutschland. Auf gruppe.schwarz wird Lidl als eine von fünf Sparten der Schwarz Gruppe geführt, neben Kaufland, Schwarz Produktion, PreZero und Schwarz Digits; die Gruppe weist für das Geschäftsjahr 2025 einen Gesamtumsatz von 185.6 Milliarden Euro, 604'000 Mitarbeitende und 14'500 Filialen in 34 Ländern aus.

Otto's. Hinter Otto's steht die OTTO'S AG mit Sitz an der Wassermatte 3 in 6210 Sursee, die sich selbst als «der Schweizer Detailhändler für Schnäppchenjäger seit 1978» beschreibt. Eine Konzernmutter nennt ottos.ch nicht, und Otto's taucht in keiner der Beteiligungslisten auf, die wir für diese Seite geprüft haben.

Aligro. Der Westschweizer Abholgrosshändler ist ein Familienunternehmen in vierter Generation. Die Unternehmensgeschichte auf aligro.ch beginnt 1901 mit Aline Demaurex, führt über «Demaurex Frères» 1923 und Pierre Demaurex 1963 bis zu Etienne und Dominique Demaurex, die das Unternehmen 1992 übernahmen. 1960 eröffnete Aligro nach eigenen Angaben den ersten Abholgrossmarkt des Landes; heute sind es 14 Verkaufsstellen und über 1'000 Mitarbeitende.

Spar. Spar ist kein Konzern, sondern ein Lizenznetz. SPAR International in Amsterdam beschreibt das Modell als Zusammenarbeit lizenzierter Grosshändler und Detaillisten; weltweit sind es über 13'500 Spar-Läden in 50 Ländern. Die Schweizer Lizenznehmerin ist laut derselben Quelle die SPAR Handels AG an der Schlachthofstrasse 12 in 9015 St. Gallen, seit 1989 im Netz, mit 252 Läden in den Kennzahlen für 2025. Eine Muttergesellschaft wird dort nicht genannt — wir behaupten deshalb keine.

Aldi Suisse. Hier hört unsere Karte ehrlich auf. Die offiziellen Unternehmensseiten von Aldi Suisse liessen sich am 3. August 2026 nicht abrufen, und wir übernehmen keine Eigentumsangabe, die wir nicht an der Quelle geprüft haben. Was wir sagen können: Aldi Suisse ist eine der sieben Ketten, deren Aktionen in Rappn laufen.

Was die Besitzverhältnisse mit deinem Einkauf zu tun haben

Zwei Dinge werden konkret. Erstens der Aktionsrhythmus: Migros, Coop und Denner starten ihre Wochenaktionen seit dem 5. Februar 2026 am Donnerstag, während Aldi Suisse und Lidl Schweiz zweimal pro Woche neue Angebote bringen, am Montag und am Donnerstag. Zweitens die Auswahl: Drei Logos im selben Quartier können demselben Eigentümer gehören, drei andere gehören einer Bauern-Genossenschaft, einem deutschen Konzern und einer Waadtländer Familie.

KetteEigentümer in einem WortStart der Wochenaktionen
MigrosGenossenschaft (10 regionale Genossenschaften)Donnerstag, seit 5. Februar 2026
CoopGenossenschaft (Sitz Basel)Donnerstag, seit 5. Februar 2026
DennerMigros-GruppeDonnerstag, seit 5. Februar 2026
Aldi Suissekeine geprüfte AngabeMontag und Donnerstag
Lidl SchweizSchwarz GruppeMontag und Donnerstag
Volgfenaco / LANDI-Genossenschaftenkeine geprüfte Angabe
AligroFamilie Demaurexkeine geprüfte Angabe
Otto'sOTTO'S AG, Surseekeine geprüfte Angabe

Heisst das nun, dass Ketten desselben Eigentümers gleich teuer sind? Es kommt darauf an — auf das Produkt, die Woche und die Packungsgrösse. Denner und Migros gehören demselben Haus und führen trotzdem eigene Sortimente und eigene Aktionen; wer nur nach dem Eigentümer geht, verpasst genau die Wochen, in denen sie sich unterscheiden. Deshalb steht auf dieser Seite die Karte und in der App der aktuelle Preis: In Rappn siehst du über 10'000 laufende Aktionen aus sieben Ketten nebeneinander, inklusive Grundpreisvergleich pro Kilo oder Liter — für die Woche, in der du tatsächlich einkaufst.

Kurz zusammengefasst

Die Schweizer Lebensmittelkarte hat weniger Eigentümer als Marken. Zwei Genossenschaften — Migros und Coop — decken den grössten Teil des Regals ab und bringen mit Denner, migrolino, Migros Online, Coop Pronto, Transgourmet und Prodega eigene Zweit- und Drittformate mit. Eine dritte Genossenschaft, die fenaco, gehört den LANDI-Genossenschaften und damit den Bauernfamilien und betreibt Volg. Dazu kommen ein deutscher Konzern (Lidl über die Schwarz Gruppe), ein Lizenznetz (Spar über die SPAR Handels AG) und zwei eigenständige Schweizer Häuser (OTTO'S AG und die Familie Demaurex bei Aligro). Bei Aldi Suisse lassen wir die Zeile bewusst offen.

Nächster Schritt: Wenn du wissen willst, was diese Struktur diese Woche für deinen Einkauf bedeutet, öffne die Aktionen der sieben Ketten nebeneinander in Rappn, setze eine Preis-Beobachtung auf deine Stammprodukte und lass dich benachrichtigen, wenn der Preis fällt. Rappn ist gratis, gibt es auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch und wird von keiner Kette bezahlt.

Quellen geprüft: .

Der Eigentümer ist die Karte, der Preis ist die App. Das ist der Home-Screen von Rappn: die aktuellen Angebote aller 7 Schweizer Ketten — Migros, Coop, Denner, Aldi, Lidl, Aligro und Otto's — nebeneinander, egal wem sie gehören. Tippe dich durch.

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Häufige Fragen

Gehört Denner zur Migros?

Ja. Laut der Firmengeschichte auf denner.ch gaben Denner und Migros am 12. Januar 2007 ihren Schulterschluss bekannt, und 70 Prozent des Aktienkapitals der Denner AG gingen an die Migros. Per Ende 2009 wurde der Migros-Genossenschafts-Bund zu 100 Prozent Eigentümer der Denner AG. Der Migros-Geschäftsbericht 2025 führt Denner mit CHF 3'845 Mio. Umsatz und 872 Verkaufsstellen im Segment Food Retail.

Wer ist Philippe Gaydoul und was hat er mit Denner zu tun?

Philippe Gaydoul ist der Enkel des Denner-Patrons Karl Schweri. Laut der Firmenchronik auf denner.ch ernannte Schweri ihn per 1. August 1998 im Alter von 26 Jahren zum Delegierten des Verwaltungsrates und Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Denner AG. Schweri starb am 29. Mai 2001 mit 85 Jahren. Gaydoul führte Denner in den Verkauf an die Migros im Januar 2007 und blieb laut derselben Quelle danach noch drei Jahre CEO.

Welche Tochtergesellschaften hat die Coop-Gruppe?

Der Coop-Geschäftsbericht 2025 nennt Transgourmet ausdrücklich als Tochtergesellschaft: «Mit der Tochtergesellschaft Transgourmet ist die Coop-Gruppe im Abhol- und Belieferungsgrosshandel in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Spanien, Polen, Rumänien und Österreich aktiv.» Die in der Schweiz als Prodega bekannten Abholmärkte gehören dazu; prodega.ch leitet dauerhaft auf transgourmet.ch weiter. Im gleichen Segment stehen Produktionsbetriebe wie die Bell Food Group, Halba, Steinfels, die Reismühle Nutrex, Pearlwater und Swissmill. Im Detailhandel führt der Bericht unter anderem Coop Pronto, Coop To Go, Interdiscount, Jumbo, Coop City, Fust und Coop Vitality auf.

Wem gehört Volg?

Volg gehört zur fenaco. Auf volg.ch steht: «Die Volg Konsumwaren AG gehört zur fenaco Gruppe, die 1993 durch den Zusammenschluss von sechs Landwirtschaftlichen Genossenschaftsverbänden gegründet wurde.» Die fenaco ist laut fenaco.com selbst genossenschaftlich organisiert und gehört 133 LANDI-Genossenschaften mit über 39'000 Mitgliedern, darunter mehr als 23'000 aktiven Schweizer Landwirten. Volg zählte 2025 laut eigenen Angaben 593 Volg-Läden und CHF 1'795 Mio. Umsatz.

Wem gehört Lidl Schweiz?

Im Impressum von lidl.ch sind die Lidl Schweiz DL AG in 8570 Weinfelden und die Lidl Stiftung & Co. KG in 74167 Neckarsulm (Deutschland) aufgeführt. Auf gruppe.schwarz wird Lidl als eine von fünf Sparten der Schwarz Gruppe geführt, neben Kaufland, Schwarz Produktion, PreZero und Schwarz Digits. Für das Geschäftsjahr 2025 weist die Gruppe 185.6 Milliarden Euro Gesamtumsatz, 604'000 Mitarbeitende und 14'500 Filialen in 34 Ländern aus.

Ist Spar in der Schweiz ein eigener Konzern?

Nein. SPAR International beschreibt Spar als Lizenz- und Partnernetz aus selbständigen Grosshändlern und Detaillisten, weltweit mit über 13'500 Läden in 50 Ländern. Die Schweizer Lizenznehmerin ist laut derselben Quelle die SPAR Handels AG an der Schlachthofstrasse 12 in 9015 St. Gallen, seit 1989 im Netz, mit 252 Läden in den Kennzahlen für 2025. Eine Muttergesellschaft wird dort nicht genannt, deshalb nennen wir auch keine.

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