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Aktionen-App Schweiz: Prospekte-Apps, Chain-Apps und Rappn im Vergleich

Eine Prospekte-App zeigt den Wochenprospekt als Seiten zum Durchblättern, eine Aktionen-App macht jedes einzelne Angebot suchbar, filterbar und über die Ketten hinweg vergleichbar, und die Apps von Migros, Coop und Lidl liefern exklusive Coupons ihrer eigenen Kette. Dieser Ratgeber vergleicht die drei Ansätze ehrlich und nennt sieben Punkte, die eine Aktionen-App für die Schweiz erfüllen sollte.

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Alle aktuellen Supermarkt-Angebote, durchsuch- und filterbar nach Produkt, Kategorie, Preis und Kanton. Kein Blättern im Prospekt nötig.

Aktionen-Apps und Prospekte-Apps in der Schweiz im Vergleich: Profital, Aktionis.ch, Chain-Apps und Rappn

Aktionen-App und Prospekte-App sind nicht dasselbe. Eine Prospekte-App digitalisiert den Wochenprospekt als Seiten zum Durchblättern: Profital bündelt so über 100 Schweizer Händler und Marken mit über 40'000 Angeboten aus über 170 Prospekten (Quelle: profital.ch). Eine Aktionen-App behandelt stattdessen jedes einzelne Angebot als Datensatz mit Produkt, Preis, Kette und Region, also suchbar, filterbar und vergleichbar; so arbeiten Aktionis.ch und Rappn. Dazu kommen die Apps von Migros, Coop und Lidl mit exklusiven Kundenkarten-Vorteilen der eigenen Kette. Welcher Ansatz passt, hängt davon ab, ob du blättern oder suchen willst.

Quellen laufend geprüft: profital.ch und die Profital-Seite im Schweizer App Store (Bring! Labs AG), aktionis.ch (CouponPlus AG), kleinreport.ch, Netzwoche und startupticker.ch (Profital-Lancierung 2017, Post-Mehrheit an Bring! Labs 2021), die Medienmitteilung «Migros-Aktionen starten neu am Donnerstag» (corporate.migros.ch, 26. Januar 2026), watson.ch (26. Januar 2026, zur früheren Umstellung bei Coop), denner.ch, lidl.ch, die Migros App und die Supercard App im Schweizer App Store, werbewoche.ch (6. November 2018, zum Geschäftsmodell von Profital) sowie die Preisbekanntgabeverordnung PBV (SR 942.211, Stand am 1. Januar 2015, fedlex.admin.ch). Stand: Juli 2026. Die aktuellen Angebote dieser Woche stehen live in der Rappn-App, nicht in diesem Ratgeber.

Rappn ist die einzige neutrale App für den Lebensmittel-Preisvergleich in der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarungen mit einem Detailhändler.

Aktionen-App oder Prospekte-App – was ist der Unterschied?

Der Unterschied liegt nicht im Namen, sondern im Format der Daten. Eine Prospekte-App digitalisiert das Papier: Du blätterst Seiten durch wie im Briefkasten-Prospekt, dafür oft von sehr vielen Händlern und auch aus Branchen jenseits des Supermarkts. Eine Aktionen-App zerlegt denselben Prospekt in einzelne Angebote und macht sie durchsuchbar, filterbar und über die Ketten hinweg vergleichbar. Eine Chain-App ist keins von beidem: Sie ist die digitale Kundenkarte einer einzelnen Kette, mit Coupons, die in keiner Dritt-App erscheinen.

Praktisch merkst du den Unterschied an einer einzigen Frage: «Wo ist Butter diese Woche am günstigsten?» In einer Prospekte-App blätterst du dafür mehrere Prospekte durch und rechnest selbst. In einer Aktionen-App tippst du «Butter» ein. Beide Wege führen zum Ziel, aber sie kosten unterschiedlich viel Zeit – und die Frage, welche App die «richtige» ist, ist eigentlich die Frage, welche dieser zwei Aufgaben du erledigen willst.

Die drei Ansätze im Überblick: Prospekte-App, Chain-App, Aktionen-App

Der Papierprospekt im Briefkasten hat digitale Nachfolger bekommen, aber nicht alle funktionieren gleich. Grob gesagt konkurrieren drei Ideen um deinen Homescreen: der Prospekt als Bild zum Durchblättern, die Kundenkarten-App einer einzelnen Kette und das Angebot als durchsuchbarer Datensatz. Alle drei sind gratis, und alle drei haben eine echte Stärke.

AnsatzBeispieleStärkeGrenze
Klassische Prospekte-AppProfitalSehr breite Abdeckung, über 100 Händler und Marken, auch Non-FoodAngebote sind Prospektseiten, den Preisvergleich machst du selbst
Chain-App (digitale Kundenkarte)Migros App, Supercard App, Lidl PlusExklusive Coupons und Mitgliederpreise der eigenen KetteZeigen nur das eigene Sortiment
Aktionen-App (Angebote als Daten)Aktionis.ch, RappnSuchen und filtern statt blättern, Merklisten und Alarme auf einzelne ProdukteFokus auf Lebensmittel und Haushalt bei wenigen Ketten statt auf alle Branchen

Was muss eine Aktionen-App für die Schweiz können?

«Aktionen-App» ist kein geschützter Begriff, deshalb lohnt sich eine nüchterne Checkliste. Die folgenden sieben Punkte ergeben sich aus dem, was eine Aktion in der Schweiz überhaupt ausmacht: Sie gilt regional, sie wechselt wöchentlich, sie wird oft nur mit Kundenkarte gewährt, und ihr Preis ist erst dann vergleichbar, wenn du ihn auf eine Mengeneinheit umrechnen kannst.

AnforderungWarum sie zähltWoran du sie erkennst
1. Alle relevanten Ketten in einer AnsichtDer Vergleich entsteht erst, wenn mehrere Ketten nebeneinander stehenMigros, Coop, Aldi, Lidl und Denner tauchen in derselben Trefferliste auf
2. Produktsuche statt BlätternDu willst wissen, wo ein Produkt reduziert ist, nicht was auf Seite 7 stehtDu tippst «Butter» ein und erhältst Angebote, keine Prospektseite
3. Filter nach Kategorie, Preis und RegionAktionen und Prospekte hängen an der Filiale: Profital sortiert nach «Filialen in deiner Nähe», bei Lidl Plus richten sich die Angebote nach deiner gewählten Filiale, Aktionis filtert nach Ort und RadiusKantons- oder Radius-Filter, Kategoriebaum, Preisspanne
4. Grundpreis pro Kilo oder LiterDie Preisbekanntgabeverordnung verlangt für messbare Waren den Grundpreis (PBV Art. 5 Abs. 1) und für vorverpackte Ware «Detail- und Grundpreis» (Art. 5 Abs. 2) – allerdings mit einer langen Ausnahmeliste, etwa beim Verkauf per Stück oder bei Fertigpackungen von 250 g (Art. 5 Abs. 3). Eine App, die den Grundpreis überall zeigt, geht also über das Pflichtprogramm hinausNeben dem Aktionspreis steht der Preis pro kg, 100 g oder Liter
5. Preisalarm auf StammprodukteAktionen wechseln wöchentlich, Vorratskäufe lohnen sich nur im richtigen MomentPush oder E-Mail, sobald ein gemerktes Produkt wieder reduziert ist
6. Im Takt des AktionszyklusBei Migros und Denner starten die Wochenaktionen seit dem 5. Februar 2026 am Donnerstag und gelten bis Mittwoch der Folgewoche (Quelle: corporate.migros.ch)Die neuen Angebote sind am Donnerstagmorgen drin, nicht erst am Wochenende
7. Kundenkarten-Preise klar gekennzeichnetDie PBV verlangt, dass Vergünstigungen, «die erst nach dem Kauf realisiert werden können, gesondert bekanntzugeben und zu beziffern» sind (Art. 4 Abs. 2)Cumulus- oder Supercard-gebundene Angebote sind als solche markiert

Legt man diese Liste an die verfügbaren Apps an, ergibt sich ein klares Bild – ohne dass eine davon schlecht wäre. Profital erfüllt Punkt 1 in der Breite wie keine andere und verspricht auf der eigenen App-Store-Seite ausdrücklich: «Profitiere vom besten Preis bei verschiedenen Händlern und spare Geld.» Die Einheit bleibt dort der Prospekt: Du findest «Aktionen und Prospekte von über 100 Schweizer Händlern in einer App», sortiert nach Filialen in deiner Nähe, mit Favoriten-Ansicht und Push-Benachrichtigung bei neuen Angeboten (Quelle: Profital-Seite im Schweizer App Store). Aktionis.ch von der CouponPlus AG geht den Datenweg und beschreibt sich selbst als «aktuell – übersichtlich – neutral»: Die Plattform listet einzelne Angebote von unter anderem Migros, Coop, Aldi Suisse, Lidl, Denner, Spar, Volg und Otto's, filterbar nach Kategorie, Anbieter, Preis und Radius, dazu Merkliste und «Aktionis Alarm» (Quelle: aktionis.ch). Die Chain-Apps sind bei Punkt 7 unschlagbar und nur dort. Rappn ist auf die Punkte 1 bis 7 für Lebensmittel und Haushalt gebaut: Produktsuche über sieben Ketten, Filter nach Kategorie, Preis und Kanton, Grundpreise pro Kilo und Liter, Preisalarme und eine klare Trennung zwischen offenen und kundenkartengebundenen Angeboten – dafür ohne Elektronik-, Möbel- oder Modeprospekte.

Was Profital gut kann

Profital wurde 2017 von der Direct Mail Company lanciert, einer Tochter der Schweizerischen Post, und als "erste Prospekte-App der Schweiz" positioniert (Quelle: kleinreport.ch). Heute wird die App von der Zürcher Firma Bring! Labs AG betrieben, die auch die Einkaufslisten-App Bring! entwickelt. Die Post ist seit 2021 Mehrheitsaktionärin von Bring! Labs (Quelle: Netzwoche, startupticker.ch). Profital gehört also ins Umfeld der Post, nicht einem Detailhändler.

Nach eigenen Angaben bündelt Profital über 100 Schweizer Händler und Marken mit über 40'000 Angeboten aus über 170 Prospekten (Quelle: profital.ch, Juli 2026). Im Schweizer App Store ist die App auf Bring! Labs AG eingetragen und mit 4,6 von 5 Sternen aus 10'808 Bewertungen gelistet, in der Kategorie Shopping auf Rang 45 (Stand Juli 2026). Die grösste Stärke ist die Breite: Neben Supermärkten wie Aldi, Lidl, Denner, Migros, Spar oder Manor Food nennt die App-Store-Seite Prospekte von Möbelhäusern wie Jumbo, Lipo und Pfister, von MediaMarkt, C&A, Dosenbach, Fressnapf, Office World, Migrol und mehreren Apothekenketten. Die App sortiert Prospekte nach Standort, du kannst Lieblingsfilialen als Favoriten speichern und dich per Push informieren lassen, wenn neue Prospekte erscheinen.

Wer gerne Prospekte durchblättert und auch Non-Food-Aktionen sehen will, ist mit diesem Ansatz gut bedient. Der Vergleich zwischen zwei Supermärkten bleibt allerdings Handarbeit: Du blätterst beide Prospekte durch und merkst dir die Preise selbst.

Was die Apps von Migros, Coop und Lidl können

Die zweite Kategorie sind die Apps der Detailhändler selbst. Ihr Trumpf sind Vorteile, die es nur dort gibt:

  • Migros App: Cumulus ist direkt integriert, die Punkte werden automatisch gutgeschrieben. «Sämtliche Coupons und Cumulus-Bons sind in der Migros App digital verfügbar»: vorab aktivieren, an der Kasse automatisch profitieren. Dazu kommen exklusive Stempelkarten im Portemonnaie der App (Quelle: Migros App im Schweizer App Store).
  • Coop Supercard App: Digitale Bons aktivierst du in der App und lädst sie auf die Supercard, dazu kommen wöchentlich neue Angebote zum Superpunkte-Sammeln und Sammelpässe mit Sammelzielen (Quelle: Supercard App im Schweizer App Store, Anbieter Coop).
  • Lidl Plus: Die digitale Kundenkarte von Lidl, und sie trennt zwei Dinge: Lidl-Plus-Angebote «müssen nicht aktiviert werden», gelten beim Scannen der Karte an der Kasse automatisch und sind mehrfach nutzbar; Coupons dagegen musst du vorher in der App aktivieren und kannst sie einmal einlösen. Dazu gibt es digitale Kassenbons und den Prospekt in der App (Quelle: lidl.ch).

Wer fast immer bei derselben Kette einkauft, holt aus deren App echten Mehrwert heraus, denn Mitglieder-Coupons erscheinen in keiner Dritt-App. Die Grenze ist ebenso klar: Jede Chain-App zeigt nur die eigene Welt. Ob die Migros-Aktion diese Woche besser ist als das Coop-Pendant, siehst du dort nicht. Dafür müsstest du mehrere Apps parallel öffnen und selbst rechnen.

Der dritte Ansatz: Angebote als durchsuchbare Daten

Rappn geht das Problem von der anderen Seite an. Statt Prospektseiten als Bild zu zeigen, behandelt die App jedes Angebot als Datensatz mit Produkt, Preis, Kette, Kategorie und Region. Du suchst "Butter" und siehst die Aktionspreise bei Migros, Coop, Aldi, Lidl, Denner, Aligro und Otto's nebeneinander, filterbar nach Kategorie, Preis und Kanton, mit dem Grundpreis pro Kilo oder Liter daneben. Über 10'000 Angebote und über 3'000 Supermärkte sind abgedeckt, die App ist 100% gratis.

Wichtig zur Einordnung: Das ist kein besserer Prospekt, sondern ein anderes Werkzeug. Für Elektronik- oder Möbelprospekte ist eine klassische Prospekte-App die passendere Wahl, und exklusive Mitgliederpreise bleiben Sache der Chain-Apps. Wenn die Frage aber lautet, wo ein bestimmtes Lebensmittel diese Woche am wenigsten kostet, ist eine durchsuchbare Datenbank der direktere Weg als das Blättern durch mehrere PDF-Prospekte.

Welche App passt zu deinem Einkaufstyp?

  • Du blätterst gern und kaufst auch Non-Food auf Aktion: Eine Prospekte-App wie Profital deckt am meisten Händler ab. Einen Überblick über die Wochenprospekte der Supermärkte findest du im Ratgeber zu den Supermarkt-Prospekten der Schweiz.
  • Du bist Stammkunde einer Kette: Deren eigene App lohnt sich wegen der exklusiven Coupons fast immer zusätzlich.
  • Du willst Preise vergleichen, bevor du losgehst: Dann ist eine Aktionen-App mit Produktsuche dein Werkzeug. Wie sich Rappn von anderen Lösungen unterscheidet, steht im Ratgeber zur Preisvergleich-App für Lebensmittel.
  • Du planst die ganze Woche im Voraus: Dann ist der Aktionszyklus wichtiger als die App-Wahl. Wie du den Wochenplan nach den Angeboten baust, zeigt der Ratgeber zur Menüplan-App Schweiz.
  • Du willst gar nicht mehr in den Laden: Dann vergleiche zuerst die Lebensmittel-Lieferapps der Schweiz, denn Lieferdienste haben eigene Preise und Gebühren.

Die drei Ansätze schliessen sich übrigens nicht aus. Viele Sparfüchse kombinieren eine Chain-App für die Coupons mit einer neutralen Aktionen-App für die Wochenplanung.

Alle Aktionen dieser Woche, live und filterbar

Ehrlich gesagt gibt es hier kein «die beste App»: Wer Non-Food-Prospekte will, ist bei Profital richtig; wer Coupons will, bei der App seiner Kette; wer Preise vergleichen will, bei einer Aktionen-App. Dieser Ratgeber nennt darum bewusst keine konkreten Wochenpreise, denn die ändern laufend – bei Denner liefen die Wochenaktionen zuletzt beispielsweise vom 23. bis 29. Juli 2026, die Wochenend-Knaller von Donnerstag bis Sonntag (Quelle: denner.ch). Die aktuellen Aktionen von Migros, Coop, Aldi, Lidl, Denner, Aligro und Otto's findest du tagesaktuell in der Rappn-App: suchen, filtern, vergleichen statt blättern. Lade Rappn gratis herunter, öffne die App am Donnerstag, wenn die neuen Aktionen starten, und prüfe, welche Kette bei deinen Produkten diese Woche vorne liegt.

Quellen geprüft: .

Das ist der Aggregator-Ansatz aus dem Vergleich: Angebote als durchsuch- und filterbare Daten über alle sieben Ketten, statt Prospektseiten als Bilder. Urteile selbst.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einer Aktionen-App und einer Prospekte-App?

Eine Prospekte-App digitalisiert den Wochenprospekt als Seiten zum Durchblättern, wie bei Profital mit über 100 Händlern und Marken (Quelle: profital.ch). Eine Aktionen-App behandelt jedes Angebot als Datensatz mit Produkt, Preis, Kette und Region und macht es durchsuchbar, filterbar und chainübergreifend vergleichbar. Kurz: Prospekte-App heisst blättern, Aktionen-App heisst suchen.

Welche Aktionen-App ist in der Schweiz die beste?

Das hängt vom Zweck ab, eine pauschal beste Aktionen-App gibt es nicht. Profital deckt mit über 100 Händlern und Marken am meisten Prospekte ab, auch Non-Food. Aktionis.ch von der CouponPlus AG listet einzelne Angebote von Migros, Coop, Aldi Suisse, Lidl, Denner, Spar, Volg und Otto's mit Filtern und Alarm (Quelle: aktionis.ch). Rappn ist auf den Preisvergleich über sieben Ketten gebaut, mit Produktsuche, Grundpreisen und Kantonsfilter. Alle sind gratis, viele kombinieren sie.

Was ist die beste Prospekte-App der Schweiz?

Das hängt vom Zweck ab. Profital deckt mit über 100 Händlern und Marken am meisten Prospekte ab, auch Non-Food. Die Apps von Migros, Coop und Lidl bieten exklusive Coupons ihrer eigenen Kette. Rappn macht Supermarkt-Angebote durchsuchbar und vergleicht Preise über 7 Chains. Alle Ansätze sind gratis, viele kombinieren sie.

Wem gehört Profital?

Profital wird von der Bring! Labs AG in Zürich betrieben, die auch die Einkaufslisten-App Bring! entwickelt. Lanciert wurde Profital 2017 von der Direct Mail Company, einer Tochter der Schweizerischen Post. Seit 2021 ist die Post Mehrheitsaktionärin von Bring! Labs (Quelle: kleinreport.ch, Netzwoche, startupticker.ch).

Ist Profital gratis und wie finanziert sich die App?

Ja, im Schweizer App Store ist Profital als «Kostenlos» gelistet. Finanziert wird die Plattform über die Händler, die ihre Prospekte und Angebote dort als Werbung platzieren; verrechnet werden dabei nach Angaben von Profital nur effektiv gelesene Prospekte (Quelle: werbewoche.ch, 6. November 2018). Auch Rappn ist gratis, verzichtet aber auf kommerzielle Vereinbarungen mit Detailhändlern.

Was ist der Unterschied zwischen Profital und Rappn?

Profital zeigt Prospekte vieler Händler als durchblätterbare Seiten, inklusive Non-Food wie Elektronik oder Möbel. Rappn behandelt Supermarkt-Angebote als durchsuchbare Daten: Du suchst ein Produkt und vergleichst die Aktionspreise bei Migros, Coop, Aldi, Lidl, Denner, Aligro und Otto's direkt, mit dem Grundpreis pro Kilo oder Liter daneben. Zwei verschiedene Werkzeuge für verschiedene Fragen.

Ersetzt eine Aktionen-App die Migros App oder Lidl Plus?

Nein. Exklusive Mitglieder-Coupons, automatische Kassenrabatte und Punkteprogramme gibt es nur in den Apps der Ketten selbst (Quelle: lidl.ch sowie die Migros App und die Supercard App im Schweizer App Store). Wer regelmässig bei einer Kette einkauft, fährt mit deren App zusätzlich zu einer Aktionen- oder Prospekte-App am besten.

Wann erscheinen die neuen Aktionen in der App?

Bei Migros und Denner starten die Wochenaktionen seit dem 5. Februar 2026 jeweils am Donnerstag statt am Dienstag und gelten bis Mittwoch der Folgewoche (Quelle: corporate.migros.ch, 26. Januar 2026). Coop hatte den Aktionsrhythmus rund ein Jahr früher umgestellt (Quelle: watson.ch, 26. Januar 2026). Bei Denner liefen die Wochenaktionen zuletzt vom 23. bis 29. Juli 2026 (Quelle: denner.ch). Der beste Moment, um eine Aktionen-App zu öffnen, ist also Donnerstagmorgen.

Weitere Vergleiche