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Wie kann ich in der Schweiz unverpackt einkaufen?

Unverpackt einkaufen funktioniert in der Schweiz auf drei Wegen: in spezialisierten Unverpackt-Läden mit Abfüllstationen, an den Bedientheken von Migros und Coop, wo Sie laut migros.ch und coop.ch eigene, saubere Behälter mitbringen dürfen, und mit losem Obst, Gemüse und Mehrwegbeuteln im normalen Supermarkt. So sparen Sie Verpackung, kaufen oft nur die benötigte Menge und reduzieren Foodwaste.

Unverpackt einkaufen in der Schweiz: eigene Behälter und Mehrwegbeutel an der Supermarkt-Theke

Stand: Juni 2026. Verpackungsfrei einkaufen ist in der Schweiz heute kein Nischenthema mehr. Sie haben drei realistische Wege: spezialisierte Unverpackt-Läden, die Bedientheken der grossen Detailhändler und das lose Sortiment im normalen Supermarkt. Dieser Ratgeber erklärt neutral, was wo erlaubt ist, welche Regeln gelten und wo Sie nebenbei Geld sparen. Rappn vergleicht dabei die aktuellen Aktionen von Migros, Coop, Aldi, Lidl, Denner, Aligro und Otto's, damit Sie auch unverpackt zum besten Preis greifen.

Wo kann ich in der Schweiz komplett unverpackt einkaufen?

Spezialisierte Unverpackt-Läden bieten Grundnahrungsmittel wie Reis, Teigwaren, Nüsse, Müesli, Hülsenfrüchte, Öl und Reinigungsmittel zum Abfüllen an. Der Ablauf ist überall ähnlich: Sie bringen eigene Gefässe mit, lassen das Leergewicht (die Tara) an der Waage erfassen, füllen genau die gewünschte Menge ab und an der Kasse wird die Tara wieder abgezogen, sodass Sie nur das Produkt bezahlen. Der Verein ZeroWaste Switzerland (gegründet 2015) führt eine interaktive Karte mit teilnehmenden Geschäften, und Verzeichnisse wie minimalwaste.ch listen Unverpackt-Läden nach Region. Die ersten Läden dieser Art entstanden ab 2017 in Städten wie Bern, Basel und Zürich. Wichtig und ehrlich: Das Netz ist nicht flächendeckend, einzelne Läden haben in den letzten Jahren wieder geschlossen, prüfen Sie also vor der Fahrt, ob in Ihrer Nähe ein Geschäft offen ist.

Darf ich bei Migros und Coop eigene Behälter mitbringen?

Ja, an den Bedientheken ist das bei beiden möglich, mit klaren Hygieneregeln. Laut migros.ch dürfen Sie Fleisch, Fisch und Käse, die an der Theke ausgewählt werden, in mitgebrachte Behälter abfüllen lassen. Die Gefässe müssen im Geschirrspüler gereinigt und auslaufsicher sein. Geflügel ist aus Hygienegründen ausgenommen, und verzehrfertige Ware (etwa Käse oder Charcuterie) wird nicht zusammen mit rohen Produkten wie Frischfleisch verpackt, bringen Sie deshalb am besten zwei getrennte Boxen mit. Da der Entscheid letztlich bei der einzelnen Filiale liegt, fragen Sie vor Ort kurz nach. Auch Coop akzeptiert an Käse-, Fleisch- und Fischtheke eigene Behälter und baut sein Unverpackt- und Mehrwegangebot laut coop.ch bis 2026 weiter aus.

EinkaufswegWas gehtWorauf achten
Unverpackt-LadenTrockenware, Nüsse, Öl, Reinigung zum AbfüllenEigene Gefässe, Tara wiegen lassen
Migros-BedienthekeFleisch, Fisch, Käse in eigenen BehälternSpülmaschinenrein, dicht, kein Geflügel
Coop-BedienthekeKäse, Fleisch, Fisch in eigenen BehälternSaubere Gefässe, Filiale fragen
Loses SortimentObst, Gemüse, Nüsse, Trockenfrüchte offenMehrwegbeutel statt Plastiksäckli

Wie spare ich beim losen Sortiment im normalen Supermarkt?

Auch ohne Spezialladen lässt sich viel Verpackung vermeiden. Coop bietet Nüsse und Trockenfrüchte laut coop.ch im Offenverkauf in der Früchte- und Gemüseabteilung der grösseren Filialen an und stellt wiederverwendbare Multi-Bags für Obst, Gemüse, Nüsse und Brötchen bereit. Migros verkauft wiederverwendbare, transparente Veggie Bags für loses Obst und Gemüse, die laut migros.ch bei 30 Grad waschbar sind und ab etwa sechsmaliger Nutzung ökologisch besser abschneiden als ein Einwegsäckli. Loses Obst und Gemüse ist häufig auch günstiger als die abgepackte Variante, weil Sie genau die Menge kaufen, die Sie brauchen, und keine Verpackung mitbezahlen. Wer den Grundpreis pro Kilo vergleicht, erkennt schnell, ob die offene oder die verpackte Ware das bessere Angebot ist.

Ein praktischer Tipp am Rande: Mehrweg lohnt sich nur, wenn Sie Beutel und Boxen tatsächlich oft wiederverwenden. Ein Stoffnetz, das einmal im Schrank verschwindet, spart weder Geld noch Verpackung. Halten Sie ein, zwei saubere Behälter griffbereit in der Einkaufstasche, dann gelingt unverpackt einkaufen ganz ohne Planungsstress.

Spart unverpackt einkaufen wirklich Geld?

Oft ja, aber nicht automatisch. Sie zahlen keine Verpackung mit, kaufen nur die benötigte Menge und werfen dadurch weniger weg, was Foodwaste und Kosten senkt. Gleichzeitig sind Bio- und Regionalprodukte im Unverpackt-Laden manchmal teurer als Standardware im Discounter. Entscheidend ist der direkte Preisvergleich. Genau dafür ist Rappn da: Die App zeigt neutral, ohne kommerzielle Abkommen mit irgendeinem Detailhändler, wo dieselbe Ware in den +3'000 Schweizer Supermärkten gerade am günstigsten ist, inklusive +10'000 Aktionen, und das zu 100% gratis.

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Quellen geprüft: .

Unverpackt einkaufen spart Abfall, Preise vergleichen spart Geld. Rappn zeigt Live-Aktionen aller Läden, damit du beides schaffst. Tippe auf die Tabs.

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Häufige Fragen

Darf ich bei Migros eigene Behälter an die Theke mitbringen?

Ja. Laut migros.ch können Fleisch, Fisch und Käse von der Bedientheke in mitgebrachte Behälter abgefüllt werden. Die Gefässe müssen spülmaschinenrein und auslaufsicher sein. Geflügel ist aus Hygienegründen ausgenommen, und der Entscheid liegt bei der einzelnen Filiale, fragen Sie also kurz nach.

Wie funktioniert ein Unverpackt-Laden?

Sie bringen eigene Gefässe mit, lassen das Leergewicht (die Tara) an der Waage erfassen, füllen genau die gewünschte Menge ab und an der Kasse wird die Tara wieder abgezogen, sodass Sie nur das Produkt bezahlen.

Wo finde ich Unverpackt-Läden in der Schweiz?

Der Verein ZeroWaste Switzerland führt eine interaktive Karte, und Verzeichnisse wie minimalwaste.ch listen die Läden nach Region. Prüfen Sie vor der Fahrt, ob das Geschäft noch geöffnet ist, denn einzelne Läden haben wieder geschlossen.

Ist unverpackt einkaufen günstiger?

Häufig ja, weil Sie keine Verpackung mitbezahlen und nur die benötigte Menge kaufen, was auch Foodwaste reduziert. Bio- und Regionalware kann aber teurer sein als Standardprodukte. Vergleichen Sie den Grundpreis pro Kilo, zum Beispiel mit Rappn.

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