Budget & Savings2 Min. LesezeitAktualisiert:

Wie viel Prozent des Einkommens für Lebensmittel?

In der Schweiz gehen nur rund 6,3 Prozent des Bruttoeinkommens für Lebensmittel zu Hause drauf (BFS HABE 2023, etwa CHF 632 pro Monat). Das ist international tief, weil die Einkommen hoch sind. Gemessen an den Konsumausgaben, also an dem, was du tatsächlich ausgibst, ist der Anteil spürbar höher, weil ein grosser Teil des Einkommens zuerst in Steuern, Sozialabgaben, Wohnen und Sparen fliesst.

Teller mit frischem Essen neben Münzen und Portemonnaie: wie viel Prozent des Einkommens für Lebensmittel in der Schweiz draufgeht, gemessen mit Rappn.

Laufend aktualisiert. Wie viel Prozent des Einkommens für Lebensmittel draufgeht, hat eine überraschend tiefe Antwort: In der Schweiz sind es nur rund 6,3 Prozent des Bruttoeinkommens für Lebensmittel zu Hause (BFS, Haushaltsbudgeterhebung 2023, etwa CHF 632 pro Monat). Dass sich das im Alltag nach mehr anfühlt, hat einen Grund, und der liegt am Nenner.

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Wie viel Prozent des Einkommens geben Schweizer für Lebensmittel aus?

Rund 6,3 Prozent des Bruttoeinkommens für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, die zu Hause gekauft werden (BFS HABE 2023). Das ist im internationalen Vergleich tief, weil die Einkommen hoch sind. Der Haken: Gemessen am Bruttoeinkommen wirkt der Anteil klein, weil ein grosser Teil des Einkommens gar nicht frei verfügbar ist. Rund 30 Prozent fliessen zuerst in obligatorische Ausgaben (Steuern, Sozialversicherung, Krankenkasse), dazu kommen Wohnen und der Sparbetrag. Von dem, was ein Haushalt tatsächlich ausgibt, den Konsumausgaben von rund CHF 5'049 pro Monat, macht das Essen einen deutlich grösseren Anteil aus. Beide Zahlen beschreiben denselben Betrag von rund CHF 632, nur gegen einen anderen Nenner.

BezugsgrösseAnteil der LebensmittelWas sie zeigt
Bruttoeinkommen (~CHF 10'340/Mt)~6,3 %vom gesamten Einkommen
Konsumausgaben (~CHF 5'049/Mt)spürbar höhervon dem, was du wirklich ausgibst

Warum sich 6 Prozent nach mehr anfühlen

Weil du die Miete, die Krankenkasse und die Steuern nicht jede Woche neu erlebst, den Einkauf aber schon. Genau deshalb ist der gefühlte Anteil höher als der statistische, und genau deshalb ist die Lebensmittelrechnung der Posten, an dem sich Sparen am direktesten auszahlt: Sie ist die eine grosse Ausgabe, die du wöchentlich beeinflusst. Ein Hinweis für Vergleiche: Die 6,3 Prozent beziehen sich auf das Bruttoeinkommen. Faustregeln wie die 50-30-20-Regel rechnen dagegen mit dem Nettoeinkommen, weshalb man die beiden Prozentzahlen nicht direkt gegenüberstellen darf.

In der Rappn-App scannst du deine Kassenzettel und siehst deinen echten Anteil, statt mit dem Durchschnitt zu rechnen. Über den Preisvergleich senkst du ihn. Wie viel Franken das konkret sind, zeigt wie viel Geld für Essen im Monat, und wo Lebensmittel in ein Gesamtbudget passen, die 50-30-20-Regel.

Quellen geprüft: .

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Häufige Fragen

Wie viel Prozent des Einkommens geht in der Schweiz für Lebensmittel drauf?

Rund 6,3 Prozent des Bruttoeinkommens für Lebensmittel zu Hause (BFS HABE 2023, etwa CHF 632 pro Monat). Das ist tief, weil die Einkommen hoch sind. Gemessen an den tatsächlichen Konsumausgaben ist der Anteil spürbar höher.

Warum fühlt sich der Anteil höher an als 6 Prozent?

Weil ein grosser Teil des Bruttoeinkommens nicht frei verfügbar ist: Rund 30 Prozent gehen für obligatorische Ausgaben weg (Steuern, Sozialversicherung, Krankenkasse), dazu Wohnen und Sparen. Von dem, was du tatsächlich ausgibst, macht das Essen einen deutlich grösseren Anteil aus.

Darf ich den Lebensmittelanteil mit der 50-30-20-Regel vergleichen?

Nicht direkt. Die 6,3 Prozent beziehen sich auf das Bruttoeinkommen, die 50-30-20-Faustregel rechnet mit dem Nettoeinkommen. Weil die Nenner verschieden sind, ist ein Bruttoanteil von 6,3 Prozent ein grösserer Anteil des Nettoeinkommens.

Ist der Lebensmittelanteil in der Schweiz hoch oder tief?

Im internationalen Vergleich tief, weil die Löhne hoch sind. Mit rund 6,3 Prozent des Bruttoeinkommens liegt die Schweiz am unteren Ende. Das ändert aber nichts daran, dass die Lebensmittel der grosse Ausgabenposten sind, den du am direktesten und wöchentlich beeinflussen kannst.

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