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Durchschnittliche Ausgaben eines Schweizer Haushalts, das BFS erklärt

Laut BFS Haushaltsbudgeterhebung 2023 hat der Durchschnittshaushalt rund CHF 10'340 Bruttoeinkommen und CHF 7'186 verfügbar. Grösste Posten: obligatorische Ausgaben CHF 3'154 (30,5 %), Wohnen und Energie CHF 1'449 (14,0 %), Lebensmittel zu Hause rund CHF 632 (6,3 %). Am Ende bleibt ein Sparbetrag von CHF 1'736 pro Monat (16,8 %).

Durchschnittliche Ausgaben eines Schweizer Haushalts nach BFS: Wohnen, obligatorische Abgaben, Lebensmittel und Sparbetrag, aufgeschlüsselt für den Preisvergleich mit Rappn.

Laufend aktualisiert. Wie viel gibt ein Schweizer Haushalt im Schnitt aus, und wofür? Die verlässlichste Quelle ist die Haushaltsbudgeterhebung (HABE) des Bundesamts für Statistik (BFS). Die neuste Ausgabe (Berichtsjahr 2023, veröffentlicht im November 2025) rechnet mit einem durchschnittlichen Bruttoeinkommen von rund CHF 10'340 pro Monat und einem verfügbaren Einkommen von CHF 7'186. Hier ist die vollständige Aufschlüsselung, und die eine Zeile, an der du sofort drehen kannst.

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Wie viel gibt ein durchschnittlicher Schweizer Haushalt pro Monat aus?

Vom Bruttoeinkommen von rund CHF 10'340 gehen zuerst die obligatorischen Ausgaben weg: CHF 3'154 pro Monat oder 30,5 Prozent. Das sind Steuern (CHF 1'245, 12,0 Prozent), Sozialversicherungsbeiträge (rund 10,3 Prozent), Krankenkassen-Grundprämien (rund 6,7 Prozent) und Übertragungen an andere Haushalte (rund 1,5 Prozent). Danach folgen die Konsumausgaben, angeführt von Wohnen und Energie (CHF 1'449, 14,0 Prozent). Für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke zu Hause gibt der Durchschnittshaushalt rund CHF 632 pro Monat aus (rund 6,3 Prozent); mit dem Essen auswärts kommt nochmals deutlich mehr dazu. Am Ende bleibt ein durchschnittlicher Sparbetrag von CHF 1'736 pro Monat, also 16,8 Prozent des Bruttoeinkommens.

PostenØ CHF pro MonatAnteil Bruttoeinkommen
Bruttoeinkommenrund 10'340100 %
Obligatorische Ausgaben (Steuern, Sozialvers., Krankenkasse)3'15430,5 %
Wohnen und Energie1'44914,0 %
Lebensmittel zu Hauserund 6326,3 %
Sparbetrag1'73616,8 %

Was sagt der Durchschnitt, und was nicht?

Der Durchschnittshaushalt zählt rund zwei Personen; grössere Familien und Einpersonenhaushalte weichen stark ab. Wichtig: Nicht jeder kann sparen. Haushalte der untersten Einkommensklasse geben laut BFS oft mehr aus, als sie einnehmen, also einen negativen Sparbetrag. Genau darum lohnt der Blick auf die bewegliche Zeile: Wohnen, Steuern und Sozialversicherung sind kurzfristig fix, aber die Lebensmittel kaufst du jede Woche neu. Wenn dein eigener Lebensmittel-Posten über CHF 632 liegt, ist das der schnellste Hebel, um näher an den Durchschnitt oder darunter zu kommen, ohne auf etwas zu verzichten.

Warum dein Haushalt stark vom Durchschnitt abweichen kann

Der Durchschnitt fasst sehr unterschiedliche Haushalte zu einer einzigen Zahl zusammen, deshalb passt er selten genau auf deine Situation. Er ist ein rechnerischer Mittelwert, kein realer Haushalt. Drei Faktoren ziehen dein echtes Budget am stärksten vom Landesschnitt weg:

  1. Haushaltsgrösse: Hinter demselben Durchschnitt stehen die alleinlebende Person und die vierköpfige Familie. Essen, Wohnfläche und fast jede Zeile skalieren mit der Zahl der Personen, deshalb sagt der Wert von rund CHF 632 für Lebensmittel für beide Extreme wenig aus.
  2. Region: Die CHF 1'449 für Wohnen und Energie sind ein gesamtschweizerischer Mittelwert. In Zürich oder Genf liegt die Miete deutlich höher als in einem ländlichen Kanton, sodass zwei Haushalte mit gleichem Einkommen sehr unterschiedlich viel übrig behalten.
  3. Einkommen: Der durchschnittliche Sparbetrag von CHF 1'736 setzt Spielraum voraus. Bei tieferem Einkommen wiegen die obligatorischen Abgaben von 30,5 Prozent schwerer, und am Monatsende bleibt oft weniger oder gar nichts. Umgekehrt hat ein höheres Einkommen mehr Puffer, obwohl der Prozentsatz gleich aussieht.

Nimm den Durchschnitt darum als grobe Orientierung, nicht als Ziel oder als Vorwurf. Ob du darüber oder darunter liegst, hängt an Faktoren, die du kaum steuerst. Was deinen Monat wirklich entscheidet, sind deine eigenen Kassenzettel, nicht der Landesmittelwert. Genau die macht der Ausgaben-Scan in Rappn sichtbar, damit du deine bewegliche Zeile, die Lebensmittel, gezielt senken kannst.

In der Rappn-App scannst du deine Kassenzettel und siehst, wie viel du wirklich für Lebensmittel ausgibst, statt zu schätzen. Und über den Preisvergleich senkst du diese Zeile Woche für Woche. Mehr dazu, welche der grossen Ausgaben du überhaupt beeinflussen kannst, liest du unter die grössten Ausgaben im Haushalt, und wie viel du monatlich zurücklegen solltest unter wie viel Geld sparen pro Monat.

Quellen geprüft: .

Das ist die Ausgaben-Ansicht von Rappn: Scanne deine Kassenzettel und sieh, wie dein Haushalt im Vergleich zum BFS-Durchschnitt liegt und wohin deine Lebensmittel wirklich gehen. Tippe dich durch.

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Häufige Fragen

Wie viel gibt ein durchschnittlicher Schweizer Haushalt pro Monat aus?

Bei einem Bruttoeinkommen von rund CHF 10'340 pro Monat gehen laut BFS (HABE 2023) allein 30,5 Prozent für obligatorische Ausgaben weg (CHF 3'154: Steuern, Sozialversicherung, Krankenkasse). Grösster Konsumposten ist Wohnen und Energie mit CHF 1'449. Am Ende bleibt ein Sparbetrag von CHF 1'736 pro Monat.

Wie viel Prozent des Einkommens geht für Lebensmittel drauf?

Rund 6,3 Prozent des Bruttoeinkommens, also etwa CHF 632 pro Monat, für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke zu Hause (BFS HABE 2023). Mit dem Essen auswärts (Restaurant, Take-away) kommt nochmals deutlich mehr dazu.

Wie hoch ist das verfügbare Einkommen im Schnitt?

Rund CHF 7'186 pro Monat, nach Abzug der obligatorischen Ausgaben vom Bruttoeinkommen von rund CHF 10'340 (BFS HABE 2023, Berichtsjahr 2023, veröffentlicht im November 2025).

Spart wirklich jeder Haushalt Geld?

Nein. Im Durchschnitt beträgt der Sparbetrag CHF 1'736 pro Monat (16,8 Prozent), aber Haushalte der untersten Einkommensklasse geben laut BFS oft mehr aus, als sie einnehmen. Der Durchschnitt verdeckt grosse Unterschiede.

Gilt der Durchschnitt auch für meinen Haushalt?

Nur bedingt. Hinter demselben Schnitt stehen die Einzelperson und die vierköpfige Familie, und die Miete variiert je nach Region erheblich. Haushaltsgrösse, Wohnort und Einkommen verschieben deine Zahlen deutlich, nimm den Durchschnitt darum als Orientierung, nicht als Ziel.

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