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Wie viel Geld sollte man pro Monat sparen? Richtwerte für die Schweiz

Es gibt keinen amtlichen Sparbetrag. Die 50-30-20-Faustregel nennt 20 Prozent des Nettoeinkommens; die Budgetberatung Schweiz empfiehlt einen Notgroschen von 3 bis 6 Monatseinkommen statt einer fixen Quote. Real legt der Durchschnittshaushalt laut BFS HABE 2023 rund CHF 1'736 pro Monat zurück (16,8 %), knapp unter der 20-Prozent-Marke. Der schnellste Hebel zum Sparen: die Lebensmittel, rund CHF 638/Monat.

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Es gibt in der Schweiz keinen amtlich vorgeschriebenen Sparbetrag. Die meistzitierte Faustregel ist die 50-30-20-Regel: 50 Prozent des Nettolohns für Bedürfnisse, 30 Prozent für Wünsche, 20 Prozent fürs Sparen. Das ist ein Orientierungswert, kein Gesetz, und in der teuren Schweiz sind 50 Prozent für Bedürfnisse oft zu knapp. Wichtiger als eine fixe Prozentzahl ist, überhaupt eine feste Sparzeile zu führen.

Rappn ist eine unabhängige Preisvergleichs-App für Lebensmittel in der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarung mit irgendeinem Detailhändler. Migros, Coop, Aldi, Lidl, Denner, Aligro und Otto's bezahlen uns nicht für ein Ranking, und nichts unten ist gesponsert.

Wie viel sollte man pro Monat sparen?

Als Richtwert nennt die 50-30-20-Faustregel 20 Prozent des Nettoeinkommens fürs Sparen und Investieren. Die Budgetberatung Schweiz schreibt bewusst keine feste Sparquote vor, empfiehlt aber zwei Dinge: einen Notgroschen von drei bis sechs Monatseinkommen und einen fest beiseitegelegten Monatsbetrag, den man wie eine Rechnung behandelt (Sparen zuerst, nicht was am Monatsende übrig bleibt). Der Realitätscheck kommt vom BFS: Der Durchschnittshaushalt legt laut Haushaltsbudgeterhebung 2023 rund CHF 1'736 pro Monat zurück, das sind 16,8 Prozent des Bruttoeinkommens, also knapp unter der 20-Prozent-Faustregel.
RichtwertEmpfehlungQuelle
50-30-20-Regel (Sparanteil)20 % des NettoeinkommensInternationale Faustregel
Notgroschen3 bis 6 MonatseinkommenBudgetberatung Schweiz
Feste Sparquote vorgeschrieben?Nein, aber eigene Budgetzeile führenBudgetberatung Schweiz
Realer Ø-SparbetragCHF 1'736/Monat (16,8 %)BFS HABE 2023

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AUSGEGEBEN

CHF 609.28

📅 April 2026

WOCHENSCHNITT

CHF 122

CHF 200
CHF 133
CHF 67
1-78-1415-2122-2829-30

Wie erreiche ich die Sparquote realistisch?

Nicht jeder kann 20 Prozent sparen: Haushalte der untersten Einkommensklasse geben laut BFS oft mehr aus, als sie einnehmen. Wer die Quote erhöhen will, schaut zuerst auf die grossen Posten. Doch Wohnen, Steuern und Sozialversicherung sind kurzfristig fix; die Krankenkasse lässt sich nur zu festen Terminen wechseln. Der schnellste Hebel ist deshalb die eine grosse Ausgabe, die du jede Woche neu beeinflussen kannst: die Lebensmittel, rund CHF 638 pro Monat. Was du hier über Eigenmarken, den Grundpreis-Vergleich und gezielte Aktionen einsparst, verschiebst du jeden Monat direkt in die Sparzeile, ohne auf etwas zu verzichten.

Notgroschen konkret: so baust du ihn auf

Ein offizielles Sparziel schreibt die Schweiz nicht vor, und eine feste Sparquote ist nirgends gesetzlich verankert. Als reine Orientierung nennt die Budgetberatung Schweiz einen Notgroschen von drei bis sechs Monatseinkommen. Legst du das verfügbare Einkommen eines durchschnittlichen Haushalts von CHF 7'186 zugrunde, ergibt sich eine Spanne von rund CHF 21'500 (drei Monate) bis CHF 43'000 (sechs Monate). Diese Zahlen sind abgeleitet und stellen keinen verbindlichen Richtwert dar.

Diese Summen wirken auf den ersten Blick hoch, doch entscheidend ist der Weg dorthin, nicht der Startbetrag. So gehst du konkret vor:

  1. Zahl dich zuerst selbst: richte einen Dauerauftrag auf ein separates Konto ein, der am Monatsanfang läuft, bevor du überhaupt etwas ausgibst.
  2. Denk in Etappen: der Notgroschen darf über viele Monate langsam wachsen, du musst ihn nicht auf einen Schlag stemmen.
  3. Nutz den Wocheneinkauf als Hebel: was du beim wöchentlichen Einkauf freispielst, wandert direkt in den Dauerauftrag und finanziert dein Polster.

So wird aus einer grossen, abschreckenden Zahl eine Reihe kleiner, machbarer Schritte, die du jeden Monat automatisch gehst. Sparst du beim wöchentlichen Einkauf konsequent, wächst dein Polster von allein, ohne dass du an anderer Stelle spürbar verzichten musst.

In der Rappn-App scannst du deine Kassenzettel und siehst deine echten Lebensmittel-Ausgaben, statt zu schätzen, und über den Preisvergleich senkst du sie Woche für Woche. So wird aus dem Spar-Vorsatz ein fixer Betrag. Wie viel ein Haushalt insgesamt ausgibt, zeigt die durchschnittlichen Ausgaben, und welche Fixkosten du wann senken kannst, steht bei den grössten Ausgaben im Haushalt.

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Rappn ist eine unabhängige Preisvergleichs-App in der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarungen mit Detailhändlern. Das bedeutet: Unsere Vergleiche sind wirklich unabhängig.

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Häufige Fragen

Wie viel Geld sollte man pro Monat sparen?

Es gibt keinen amtlichen Wert. Die 50-30-20-Faustregel nennt 20 Prozent des Nettoeinkommens fürs Sparen. Die Budgetberatung Schweiz empfiehlt statt einer fixen Quote einen Notgroschen von drei bis sechs Monatseinkommen und eine feste Sparzeile im Budget. Real legt der Durchschnittshaushalt laut BFS CHF 1'736 pro Monat zurück (16,8 Prozent).

Was ist die 50-30-20-Regel?

Eine internationale Faustregel: 50 Prozent des Nettolohns für Bedürfnisse (Wohnen, Essen, Versicherungen), 30 Prozent für Wünsche und 20 Prozent fürs Sparen und Investieren. Sie ist ein Orientierungswert, kein amtlicher Schweizer Standard, und in der teuren Schweiz sind die 50 Prozent für Bedürfnisse oft zu knapp.

Wie viel spart ein durchschnittlicher Schweizer Haushalt?

Laut BFS Haushaltsbudgeterhebung 2023 rund CHF 1'736 pro Monat, also 16,8 Prozent des Bruttoeinkommens, knapp unter der 20-Prozent-Faustregel. Der Durchschnitt verdeckt aber grosse Unterschiede: Haushalte mit tiefem Einkommen sparen oft negativ.

Wie erhöhe ich meine Sparquote am schnellsten?

Über die bewegliche Zeile. Wohnen, Steuern und Sozialversicherung sind kurzfristig fix, die Krankenkasse nur zu festen Terminen wechselbar. Die Lebensmittel (rund CHF 638/Monat) kaufst du dagegen jede Woche, und was du dort einsparst, landet direkt in der Sparzeile.

Wie hoch sollte mein Notgroschen sein?

Die Budgetberatung Schweiz empfiehlt drei bis sechs Monatseinkommen als Reserve. Beim verfügbaren Durchschnittseinkommen von CHF 7'186 pro Monat sind das rund CHF 21'500 bis CHF 43'000 (abgeleitet). Eine gesetzlich vorgeschriebene Sparquote gibt es nicht.

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