Budget & Sparen4 Min. LesezeitAktualisiert:

Die 3 grössten Ausgaben im Schweizer Haushalt, und die einzige, die du jede Woche senken kannst

Die drei grössten Brocken im Schweizer Haushaltsbudget sind Wohnen (rund CHF 1'449/Monat), die obligatorischen Abgaben (Steuern CHF 1'245 plus Sozialversicherung) und die Krankenkasse (rund CHF 690), zusammen über die Hälfte des Bruttoeinkommens (BFS HABE 2023). An diese drei kommst du kurzfristig kaum ran. Die grösste Ausgabe, die du jede Woche neu beeinflussen kannst, sind die Lebensmittel: rund CHF 632 im Monat.

Die grössten Ausgaben im Schweizer Haushalt: Wohnen, Steuern und Krankenkasse sind fix, die Lebensmittel senkst du wöchentlich mit dem neutralen Preisvergleich von Rappn.

Laufend aktualisiert. Wer in der Schweiz sparen will, sollte zuerst wissen, wohin das Geld überhaupt fliesst. Das Bundesamt für Statistik (BFS) misst das in der Haushaltsbudgeterhebung (HABE); die neuste Ausgabe (Berichtsjahr 2023, veröffentlicht im November 2025) zeigt drei grosse Brocken, die zusammen über die Hälfte des Bruttoeinkommens verschlingen. Die unbequeme Wahrheit: An die drei grössten kommst du kurzfristig kaum ran. Die eine grosse Ausgabe, die du jede Woche neu beeinflussen kannst, sind die Lebensmittel.

Rappn ist die einzige neutrale Preisvergleichs-App für Lebensmittel in der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarung mit irgendeinem Detailhändler. Migros, Coop, Aldi, Lidl, Denner, Aligro und Otto's bezahlen uns nicht für ein Ranking, und nichts unten ist gesponsert.

Was sind die grössten Ausgaben in einem Schweizer Haushalt?

Laut BFS (HABE 2023) sind die grössten Posten im Durchschnittshaushalt: Wohnen und Energie mit CHF 1'449 pro Monat (14,0 Prozent des Bruttoeinkommens und damit der grösste einzelne Konsumposten), die obligatorischen Abgaben aus Steuern (CHF 1'245, 12,0 Prozent) plus Sozialversicherungsbeiträgen (rund 10,3 Prozent), und die Krankenkassen-Grundprämie (rund CHF 690, 6,7 Prozent). Allein die obligatorischen Ausgaben summieren sich auf CHF 3'154 pro Monat oder 30,5 Prozent des Bruttoeinkommens. Erst danach kommt die Ernährung: rund CHF 632 pro Monat für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, die zu Hause gekauft werden (rund 6,3 Prozent). Rechnet man das Essen auswärts, also Restaurant und Take-away, dazu, kommt nochmals deutlich mehr dazu.

AusgabeØ pro MonatAnteil BruttoKurzfristig senkbar?
Wohnen und EnergieCHF 1'44914,0 % Nein (Miet- und Kündigungsfristen)
SteuernCHF 1'24512,0 % Nein (Veranlagung)
Sozialversicherung (AHV, Pensionskasse)rund CHF 1'06510,3 % Nein (obligatorisch)
Krankenkasse (Grundversicherung)rund CHF 6906,7 % Nur 1x pro Jahr (bis 30. Nov.)
Lebensmittel zu Hauserund CHF 6326,3 % Ja, jede Woche

Warum sind die Lebensmittel der einzige Wochenhebel?

Miete, Steuern und Sozialversicherung sind vertraglich oder gesetzlich fixiert, daran ändert sich frühestens beim nächsten Termin etwas. Die Krankenkasse lässt sich immerhin einmal im Jahr wechseln (Kündigung bis 30. November für den Wechsel per 1. Januar); laut AXA Wechselreport 2026 sparen aktive Wechsler im Schnitt CHF 426 pro Jahr. Aber all das passiert höchstens einmal jährlich. Die Lebensmittel dagegen kaufst du jede Woche neu, und jede Woche entscheidet ein anderer Aktionszyklus darüber, wo dein Korb am günstigsten ist. Genau das macht sie zum einzigen grossen Budgetposten, den du fortlaufend beeinflussen kannst: Kassensturz (SRF) und K-Tipp haben wiederholt gezeigt, dass ein Wechsel von Markenware auf Budget-Eigenmarken 30 bis 50 Prozent spart und dass die günstigste Kette je nach Woche und Kategorie wechselt.

In welcher Reihenfolge packst du das an?

Wenn du weisst, welche Posten sich wie oft bewegen lassen, ergibt sich die Reihenfolge fast von selbst: Zuerst sicherst du die grossen Hebel, die nur einmal im Jahr offen stehen, danach baust du die wöchentliche Routine auf, die den Rest des Jahres für dich arbeitet. So verpasst du keine Frist und lässt gleichzeitig die kleinen Wochengewinne über zwölf Monate zusammenlaufen.

  1. Einmal im Jahr: die Krankenkasse. Das ist der grösste Einzelhebel. Kündige bis zum 30. November für den Wechsel per 1. Januar. Aktive Wechsler sparen laut AXA Wechselreport 2026 im Schnitt CHF 426 pro Jahr, und mit einer höheren Franchise sind bis zu rund CHF 1'540 pro Jahr möglich.
  2. Telekom und Abos prüfen. Ebenfalls ein Jahresentscheid: Ein Wechsel vom Standard-Handyabo (Swisscom blue Mobile S, CHF 71.80 pro Monat) auf einen günstigen Anbieter (Wingo unlimitiert, CHF 27.95 pro Monat) spart rund CHF 526 pro Jahr. Einmal umgestellt, läuft die Ersparnis von allein weiter.
  3. Lebensmittel zur Wochenroutine machen. Jetzt kommt der einzige Posten, der jede Woche neu zählt. Budget-Eigenmarken sind 30 bis 50 Prozent günstiger als Markenware, und die günstigste Kette wechselt Woche für Woche.

Die grossen Jahresentscheide erledigst du einmal und hakst sie ab; die Lebensmittel bleiben dein wöchentlicher Hebel, der sich über das ganze Jahr aufsummiert.

Das Problem: Jede Kette dreht ihre Aktionen wöchentlich, und derselbe Artikel ist mal bei Migros, mal bei Coop, mal beim Discounter am günstigsten. Diese Recherche nimmt dir der Rappn-Preisvergleich ab. Wie viel ein Durchschnittshaushalt genau ausgibt, liest du in unserer Aufschlüsselung der durchschnittlichen Ausgaben; wie du die Fixkosten einmal jährlich senkst, im Fixkosten-Wechsel-Kalender. Lade Rappn und lass die App deinen nächsten Wochenkorb optimieren.

Quellen geprüft: .

Das ist die Ausgaben-Ansicht von Rappn: Scanne deine Kassenzettel und du siehst genau, wohin deine Lebensmittel-Franken jeden Monat fliessen, die eine grosse Ausgabe, die du jede Woche beeinflusst. Tippe dich durch.

Deine Ausgaben

AUSGEGEBEN

CHF 609.28

📅 April 2026

WOCHENSCHNITT

CHF 122

CHF 200
CHF 133
CHF 67
1-78-1415-2122-2829-30
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Häufige Fragen

Was ist die grösste Ausgabe in einem Schweizer Haushalt?

Der grösste einzelne Konsumposten ist Wohnen und Energie mit rund CHF 1'449 pro Monat (14,0 Prozent des Bruttoeinkommens, BFS HABE 2023). Zählt man die obligatorischen Abgaben zusammen, sind Steuern (CHF 1'245) und Sozialversicherung noch grösser: Die Zwangsausgaben machen 30,5 Prozent des Bruttoeinkommens aus.

Wie viel gibt ein Schweizer Haushalt für Lebensmittel aus?

Rund CHF 632 pro Monat für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, die zu Hause gekauft werden (BFS HABE 2023, rund 6,3 Prozent des Bruttoeinkommens). Mit dem Essen auswärts (Restaurant, Take-away) kommt nochmals deutlich mehr dazu.

Warum kann ich nur bei den Lebensmitteln jede Woche sparen?

Miete, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge sind fix und lassen sich frühestens beim nächsten Kündigungs- oder Veranlagungstermin ändern; die Krankenkasse nur einmal im Jahr. Lebensmittel kaufst du dagegen wöchentlich, und die Aktionen wechseln laufend, deshalb ist das der einzige grosse Posten, den du fortlaufend beeinflussen kannst.

Wie viel lässt sich beim Lebensmitteleinkauf realistisch sparen?

Kassensturz (SRF) und K-Tipp haben gezeigt, dass der Wechsel von Markenware auf Budget-Eigenmarken 30 bis 50 Prozent auf den betroffenen Artikeln spart. Bei rund CHF 632 Monatsausgaben sind zehn bis zwanzig Prozent über das Jahr mehrere Hundert Franken, ganz ohne Verzicht.

In welcher Reihenfolge sollte ich mit dem Sparen anfangen?

Zuerst die Jahresentscheide sichern: Krankenkasse bis 30. November wechseln (im Schnitt CHF 426 pro Jahr, AXA Wechselreport 2026), dann Telekom und Abos, danach die Lebensmittel als wöchentliche Routine mit 30 bis 50 Prozent günstigeren Budget-Eigenmarken.

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