Günstig kochen in der Schweiz: die Methode
Günstig kochen heisst frisch statt fertig und Eigenmarke statt Marke. Laut BLV-Studie (2014) kostete ein Wochenkorb aus frischen Zutaten für einen Paarhaushalt rund CHF 109, aus Fertigprodukten rund CHF 145. Dazu: günstige Grundzutaten (Hülsenfrüchte, Eier, Saisongemüse), Budget-Eigenmarken (30-50 % günstiger laut Kassensturz/K-Tipp) und nach den aktuellen Aktionen kochen. Passende Rezepte findest du live in Rappn.

Laufend aktualisiert. Günstig kochen hat wenig mit Verzicht zu tun und viel mit zwei Entscheidungen: frisch statt fertig, und Eigenmarke statt Marke. Eine Studie des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit (BLV), durchgeführt von der Berner Fachhochschule (2014), zeigte das deutlich: Ein Wochenkorb aus frischen Zutaten kostete für einen Paarhaushalt rund CHF 109, derselbe gesunde Korb aus Fertigprodukten dagegen rund CHF 145. Nicht die Gesundheit ist teuer, sondern die Bequemlichkeit.
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Wie kocht man in der Schweiz wirklich günstig?
Mit vier Grundregeln. 1. Frisch kochen statt Fertigprodukte kaufen. Das ist laut BLV-Studie (2014) der grösste Hebel: rund CHF 36 pro Woche Unterschied zwischen frisch und Fertig, bei einem Zweipersonenhaushalt. 2. Auf günstige Grundzutaten setzen. Strukturell am günstigsten pro Portion sind getrocknete Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen), Eier, Magerquark, saisonales Gemüse sowie Teigwaren und Reis als Eigenmarke. Am teuersten sind frisches Fleisch, Fisch und Fertiggerichte. 3. Eigenmarke statt Marke. Der Kassensturz (SRF) mass im November 2025, dass der M-Budget-Korb rund 38 Prozent und der Prix-Garantie-Korb rund 51 Prozent günstiger war als vergleichbare Markenprodukte. 4. Nach den Aktionen kochen. Weil keine Kette dauerhaft die günstigste ist, lohnt es sich, das Menü nach dem zu richten, was gerade im Angebot ist, statt umgekehrt.
| Regel | Warum sie wirkt | Beleg |
|---|---|---|
| Frisch statt fertig | Convenience treibt die Kosten | BLV-Studie (2014): CHF 109 vs 145/Woche |
| Günstige Grundzutaten | Hülsenfrüchte, Eier, Saisongemüse | Kategorien-Ranking (qualitativ) |
| Eigenmarke statt Marke | 30 bis 50 % günstiger | Kassensturz / K-Tipp |
| Nach den Aktionen kochen | günstigste Kette wechselt wöchentlich | Preisvergleich nötig |
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Häufige Fragen
Wie kocht man in der Schweiz am günstigsten?
Frisch statt fertig kochen (laut BLV-Studie von 2014 der grösste Hebel: rund CHF 109 statt CHF 145 pro Woche für einen Paarhaushalt), auf günstige Grundzutaten wie Hülsenfrüchte, Eier und Saisongemüse setzen, Budget-Eigenmarken wählen (30 bis 50 Prozent günstiger laut Kassensturz und K-Tipp) und nach den aktuellen Aktionen kochen.
Welche Zutaten sind zum Kochen am günstigsten?
Strukturell am günstigsten pro Portion sind getrocknete Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen), Eier, Magerquark, saisonales Gemüse sowie Teigwaren und Reis als Eigenmarke. Am teuersten sind frisches Fleisch, Fisch und Fertiggerichte. Das ist eine Grössenordnung, keine feste Frankenzahl.
Ist frisch kochen wirklich günstiger als Fertigprodukte?
Ja. Die BLV-Studie der Berner Fachhochschule (2014) verglich Wochenkörbe für einen Paarhaushalt: aus frischen Zutaten rund CHF 109, aus Fertigprodukten rund CHF 145. Die Bequemlichkeit treibt die Kosten, nicht die Gesundheit. Die Zahlen stammen von 2014 und zeigen die Struktur, nicht die heutigen Preise.
Warum soll ich nach den Aktionen kochen?
Weil keine Schweizer Kette dauerhaft die günstigste ist. Die Angebote wechseln wöchentlich, und derselbe Grundstoff ist mal bei der einen, mal bei der anderen Kette am günstigsten. Wer das Menü nach den aktuellen Aktionen richtet statt umgekehrt, kauft günstiger ein. Welche Zutaten diese Woche im Angebot sind, siehst du live in Rappn.
