Budget & Sparen3 Min. LesezeitAktualisiert:

Günstig kochen in der Schweiz: die Methode

Günstig kochen heisst frisch statt fertig und Eigenmarke statt Marke. Laut BLV-Studie (2014) kostete ein Wochenkorb aus frischen Zutaten für einen Paarhaushalt rund CHF 109, aus Fertigprodukten rund CHF 145. Dazu: günstige Grundzutaten (Hülsenfrüchte, Eier, Saisongemüse), Budget-Eigenmarken (30-50 % günstiger laut Kassensturz/K-Tipp) und nach den aktuellen Aktionen kochen. Passende Rezepte findest du live in Rappn.

Topf mit einfachem selbstgekochtem Eintopf und frischen Grundzutaten auf einem Holztisch: günstig kochen in der Schweiz, mit passenden Rezepten zu den Aktionen in Rappn.

Laufend aktualisiert. Günstig kochen hat wenig mit Verzicht zu tun und viel mit zwei Entscheidungen: frisch statt fertig, und Eigenmarke statt Marke. Eine Studie des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit (BLV), durchgeführt von der Berner Fachhochschule (2014), zeigte das deutlich: Ein Wochenkorb aus frischen Zutaten kostete für einen Paarhaushalt rund CHF 109, derselbe gesunde Korb aus Fertigprodukten dagegen rund CHF 145. Nicht die Gesundheit ist teuer, sondern die Bequemlichkeit.

Rappn ist die einzige neutrale Preisvergleichs-App für Lebensmittel in der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarung mit irgendeinem Detailhändler. Migros, Coop, Aldi, Lidl, Denner, Aligro und Otto's bezahlen uns nicht für ein Ranking, und nichts unten ist gesponsert.

Wie kocht man in der Schweiz wirklich günstig?

Mit vier Grundregeln. 1. Frisch kochen statt Fertigprodukte kaufen. Das ist laut BLV-Studie (2014) der grösste Hebel: rund CHF 36 pro Woche Unterschied zwischen frisch und Fertig, bei einem Zweipersonenhaushalt. 2. Auf günstige Grundzutaten setzen. Strukturell am günstigsten pro Portion sind getrocknete Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen), Eier, Magerquark, saisonales Gemüse sowie Teigwaren und Reis als Eigenmarke. Am teuersten sind frisches Fleisch, Fisch und Fertiggerichte. 3. Eigenmarke statt Marke. Der Kassensturz (SRF) mass im November 2025, dass der M-Budget-Korb rund 38 Prozent und der Prix-Garantie-Korb rund 51 Prozent günstiger war als vergleichbare Markenprodukte. 4. Nach den Aktionen kochen. Weil keine Kette dauerhaft die günstigste ist, lohnt es sich, das Menü nach dem zu richten, was gerade im Angebot ist, statt umgekehrt.

RegelWarum sie wirktBeleg
Frisch statt fertig Convenience treibt die KostenBLV-Studie (2014): CHF 109 vs 145/Woche
Günstige Grundzutaten Hülsenfrüchte, Eier, SaisongemüseKategorien-Ranking (qualitativ)
Eigenmarke statt Marke 30 bis 50 % günstigerKassensturz / K-Tipp
Nach den Aktionen kochen günstigste Kette wechselt wöchentlichPreisvergleich nötig

Vom Prinzip zum Teller

Diese Regeln sind evergreen, die konkreten Zutaten aber wechseln jede Woche mit den Aktionen. Deshalb sagt dir keine feste Rezeptliste, was diese Woche am günstigsten ist. Genau dafür ist der Rappn-Rezepte-Bereich da: Er schlägt dir Gerichte vor, deren Zutaten gerade im Angebot sind, über alle Ketten hinweg. So wird aus «frisch, Eigenmarke, saisonal» ein konkreter Wochenkorb.

Batch-Cooking: einmal kochen, mehrmals essen

Wer einmal gross kocht und mehrere Tage davon isst, spart gleich dreifach: Geld, Zeit und Energie. Der günstige Grundstoff, also Linsen, Reis oder Teigwaren, lässt sich in grösseren Einheiten kaufen, und die grössere Packung ist pro Kilo meist günstiger als die kleine. Wer den grossen Topf plant, kauft zudem gezielter ein und wirft weniger weg. Das zahlt sich doppelt aus, denn weniger Weggeworfenes ist direkt gespartes Geld.

Der Trick gegen Langeweile ist Abwechslung aus derselben Basis. Aus einem grossen Topf Linsen wird heute ein Curry, morgen eine Bowl und später eine Suppe. Weil du nur einmal den Herd anwirfst, sparst du auch Energie und Zeit. Was du nicht in den nächsten Tagen isst, portionierst du und frierst es ein. Genau das raten auch die Schweizer Fachstellen gegen Foodwaste: die Woche vorausplanen und in einem Rutsch vorkochen. Wichtig ist nur zu wissen, was sich zum Einfrieren eignet.

  • Einen grossen Topf einer günstigen Basis kochen (Linsen, Reis, Teigwaren) und variieren: Curry, Bowl, Suppe.
  • Grundzutaten in grösseren Einheiten kaufen, die grössere Packung ist pro Kilo meist günstiger.
  • Portionieren und einfrieren, was nicht bald gegessen wird.
  • Friert gut ein: gekochter Reis, Teigwaren, Suppen und Eintöpfe, Brot, gekochtes Fleisch. Schlecht: Blattsalate, Rahm- oder Mayonnaise-Gerichte, ganze Kartoffeln.

Lade Rappn, lass dir zu den aktuellen Aktionen passende Rezepte zeigen und finde über den Preisvergleich den günstigsten Korb. Wie viel gesundes Kochen wirklich kostet, liest du unter günstig und gesund essen, und wie du unter fünf Franken pro Person kochst, unter unter CHF 5 pro Person kochen.

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Das ist der Home-Screen von Rappn: Angebote live, Preisalarme und deine Liste an einem Ort, dazu Rezepte zu den Aktionen, der schnellste Weg, diese Woche günstig zu kochen. Tippe dich durch.

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Rappn ist die einzige neutrale Preisvergleichs-App der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarungen mit Detailhändlern. Das bedeutet: Unsere Vergleiche sind wirklich unabhängig.

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Häufige Fragen

Wie kocht man in der Schweiz am günstigsten?

Frisch statt fertig kochen (laut BLV-Studie von 2014 der grösste Hebel: rund CHF 109 statt CHF 145 pro Woche für einen Paarhaushalt), auf günstige Grundzutaten wie Hülsenfrüchte, Eier und Saisongemüse setzen, Budget-Eigenmarken wählen (30 bis 50 Prozent günstiger laut Kassensturz und K-Tipp) und nach den aktuellen Aktionen kochen.

Welche Zutaten sind zum Kochen am günstigsten?

Strukturell am günstigsten pro Portion sind getrocknete Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen), Eier, Magerquark, saisonales Gemüse sowie Teigwaren und Reis als Eigenmarke. Am teuersten sind frisches Fleisch, Fisch und Fertiggerichte. Das ist eine Grössenordnung, keine feste Frankenzahl.

Ist frisch kochen wirklich günstiger als Fertigprodukte?

Ja. Die BLV-Studie der Berner Fachhochschule (2014) verglich Wochenkörbe für einen Paarhaushalt: aus frischen Zutaten rund CHF 109, aus Fertigprodukten rund CHF 145. Die Bequemlichkeit treibt die Kosten, nicht die Gesundheit. Die Zahlen stammen von 2014 und zeigen die Struktur, nicht die heutigen Preise.

Warum soll ich nach den Aktionen kochen?

Weil keine Schweizer Kette dauerhaft die günstigste ist. Die Angebote wechseln wöchentlich, und derselbe Grundstoff ist mal bei der einen, mal bei der anderen Kette am günstigsten. Wer das Menü nach den aktuellen Aktionen richtet statt umgekehrt, kauft günstiger ein. Welche Zutaten diese Woche im Angebot sind, siehst du live in Rappn.

Lohnt sich Batch-Cooking wirklich?

Ja. Wer einmal einen grossen Topf einer günstigen Basis wie Linsen, Reis oder Teigwaren kocht, kauft grössere, pro Kilo günstigere Einheiten, wirft weniger weg und spart Zeit und Energie. Portioniere und friere ein, was du nicht bald isst.

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