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Günstig kochen in der Schweiz: die Methode

Günstig kochen heisst frisch statt fertig und Eigenmarke statt Marke. Laut BLV-Studie (2014) kostete ein Wochenkorb aus frischen Zutaten für einen Paarhaushalt rund CHF 109, aus Fertigprodukten rund CHF 145. Dazu: günstige Grundzutaten (Hülsenfrüchte, Eier, Saisongemüse), Budget-Eigenmarken (im Warenkorbvergleich von Kassensturz vom November 2025 38 bis 51 % günstiger als vergleichbare Produkte) und nach den aktuellen Aktionen kochen. Rezepte findest du in der Rappn-App, mit einem Tippen auf der Einkaufsliste.

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Tuschezeichnung von Zutaten auf dem Weg zu einem Topf mit gelbem Löffel und einer Schale.

Günstig kochen hat wenig mit Verzicht zu tun und viel mit zwei Entscheidungen: frisch statt fertig, und Eigenmarke statt Marke. Eine Studie des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit (BLV), durchgeführt von der Berner Fachhochschule (2014), zeigte das deutlich: Ein Wochenkorb aus frischen Zutaten kostete für einen Paarhaushalt rund CHF 109, derselbe gesunde Korb aus Fertigprodukten dagegen rund CHF 145. Nicht die Gesundheit ist teuer, sondern die Bequemlichkeit.

Rappn ist eine unabhängige Preisvergleichs-App für Lebensmittel in der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarung mit irgendeinem Detailhändler. Migros, Coop, Aldi, Lidl, Denner, Aligro und Otto's bezahlen uns nicht für ein Ranking, und nichts unten ist gesponsert.

Wie kocht man in der Schweiz wirklich günstig?

Mit vier Grundregeln. 1. Frisch kochen statt Fertigprodukte kaufen. Das ist laut BLV-Studie (2014) der grösste Hebel: rund CHF 36 pro Woche Unterschied zwischen frisch und Fertig, bei einem Zweipersonenhaushalt. 2. Auf günstige Grundzutaten setzen. Strukturell am günstigsten pro Portion sind getrocknete Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen), Eier, Magerquark, saisonales Gemüse sowie Teigwaren und Reis als Eigenmarke. Am teuersten sind frisches Fleisch, Fisch und Fertiggerichte. 3. Eigenmarke statt Marke. Der Kassensturz (SRF) mass im November 2025, dass der M-Budget-Korb rund 38 Prozent und der Prix-Garantie-Korb rund 51 Prozent günstiger war als vergleichbare Markenprodukte. 4. Nach den Aktionen kochen. Weil keine Kette dauerhaft die günstigste ist, lohnt es sich, das Menü nach dem zu richten, was gerade im Angebot ist, statt umgekehrt.
RegelWarum sie wirktBeleg
Frisch statt fertig Convenience treibt die KostenBLV-Studie (2014): CHF 109 vs 145/Woche
Günstige Grundzutaten Hülsenfrüchte, Eier, SaisongemüseKategorien-Ranking (qualitativ)
Eigenmarke statt Marke Budget-Korb im November 2025 38 bis 51 % günstiger als vergleichbare ProdukteKassensturz (SRF), November 2025
Nach den Aktionen kochen günstigste Kette wechselt wöchentlichPreisvergleich nötig

Die Screens zeigen die Rezeptsuche mit Filtern und ein Rezept, dessen Portionen und Mengen du anpasst, damit du genau so viel kochst, wie du brauchst.

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Vom Prinzip zum Teller

Diese Regeln sind evergreen, die konkreten Zutaten aber wechseln jede Woche mit den Aktionen. Deshalb sagt dir keine feste Rezeptliste, was diese Woche in Aktion ist. Schau zuerst in die Aktionen der Woche, gefiltert auf deinen Kanton, und such dann in den Rappn-Rezepten ein Gericht um die Zutat, die gerade reduziert ist. So wird aus «frisch, Eigenmarke, saisonal» ein konkreter Wochenkorb.

Batch-Cooking: einmal kochen, mehrmals essen

Wer einmal gross kocht und mehrere Tage davon isst, spart gleich dreifach: Geld, Zeit und Energie. Der günstige Grundstoff, also Linsen, Reis oder Teigwaren, lässt sich in grösseren Einheiten kaufen, und die grössere Packung ist pro Kilo meist günstiger als die kleine. Wer den grossen Topf plant, kauft zudem gezielter ein und wirft weniger weg. Das zahlt sich doppelt aus, denn weniger Weggeworfenes ist direkt gespartes Geld.

Der Trick gegen Langeweile ist Abwechslung aus derselben Basis. Aus einem grossen Topf Linsen wird heute ein Curry, morgen eine Bowl und später eine Suppe. Weil du nur einmal den Herd anwirfst, sparst du auch Energie und Zeit. Was du nicht in den nächsten Tagen isst, portionierst du und frierst es ein. Genau das raten auch die Schweizer Fachstellen gegen Foodwaste: die Woche vorausplanen und in einem Rutsch vorkochen. Wichtig ist nur zu wissen, was sich zum Einfrieren eignet.

  • Einen grossen Topf einer günstigen Basis kochen (Linsen, Reis, Teigwaren) und variieren: Curry, Bowl, Suppe.
  • Grundzutaten in grösseren Einheiten kaufen, die grössere Packung ist pro Kilo meist günstiger.
  • Portionieren und einfrieren, was nicht bald gegessen wird.
  • Friert gut ein: gekochter Reis, Teigwaren, Suppen und Eintöpfe, Brot, gekochtes Fleisch. Schlecht: Blattsalate, Rahm- oder Mayonnaise-Gerichte, ganze Kartoffeln.

Für Gerichte, die du auf mehrere Tage verteilst, hilft die Küche von Rappn bei der Planung: Im Planer unter «Woche planen» legst du fest, welches Rezept an welchem Tag und zu welcher Mahlzeit gekocht wird, und bei jedem Rezept passt du die Portionen an, die Mengen rechnen sich um. Die Zutaten schickst du in den «Wocheneinkauf». Den ganzen Ablauf erklärt Menüplan erstellen in der Schweiz, für knappe Abende gibt es schnelle Znacht-Ideen.

Lade Rappn: Du siehst die Aktionen der sieben Ketten für deinen Kanton, mit dem Preis pro Kilo, Liter oder Stück, und legst ein Rezept mit einem Tippen auf die Einkaufsliste. Wie viel gesundes Kochen wirklich kostet, liest du unter günstig und gesund essen, und wie du unter fünf Franken pro Person kochst, unter unter CHF 5 pro Person kochen.

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Warum Rappn?

Rappn ist eine unabhängige Preisvergleichs-App in der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarungen mit Detailhändlern. Das bedeutet: Unsere Vergleiche sind wirklich unabhängig.

  • 100% kostenlos: kein Abo, keine versteckten Kosten
  • Neutral: keine kommerziellen Vereinbarungen mit Migros, Coop, Aldi, Lidl, Denner, Aligro oder Otto’s
  • Täglich aktualisiert, sobald die Ketten ihre Aktionen veröffentlichen
  • Die Aktionen der Ketten an einem Ort: suchen, filtern, vergleichen, ohne Abo
  • Menüplaner in der Küche: Woche planen, Zutaten auf die Einkaufsliste schicken
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Häufige Fragen

Wie kocht man in der Schweiz am günstigsten?

Frisch statt fertig kochen (laut BLV-Studie von 2014 der grösste Hebel: rund CHF 109 statt CHF 145 pro Woche für einen Paarhaushalt), auf günstige Grundzutaten wie Hülsenfrüchte, Eier und Saisongemüse setzen, Budget-Eigenmarken wählen und nach den aktuellen Aktionen kochen.

Welche Zutaten sind zum Kochen am günstigsten?

Strukturell am günstigsten pro Portion sind getrocknete Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen), Eier, Magerquark, saisonales Gemüse sowie Teigwaren und Reis als Eigenmarke. Am teuersten sind frisches Fleisch, Fisch und Fertiggerichte. Das ist eine Grössenordnung, keine feste Frankenzahl.

Ist frisch kochen wirklich günstiger als Fertigprodukte?

Ja. Die BLV-Studie der Berner Fachhochschule (2014) verglich Wochenkörbe für einen Paarhaushalt: aus frischen Zutaten rund CHF 109, aus Fertigprodukten rund CHF 145. Die Bequemlichkeit treibt die Kosten, nicht die Gesundheit. Die Zahlen stammen von 2014 und zeigen die Struktur, nicht die heutigen Preise.

Warum soll ich nach den Aktionen kochen?

Weil keine Schweizer Kette dauerhaft die günstigste ist. Die Angebote wechseln wöchentlich, und derselbe Grundstoff ist mal bei der einen, mal bei der anderen Kette am günstigsten. Wer das Menü nach den aktuellen Aktionen richtet statt umgekehrt, kauft günstiger ein. Welche Zutaten diese Woche im Angebot sind, siehst du live in Rappn.

Lohnt sich Batch-Cooking wirklich?

Ja. Wer einmal einen grossen Topf einer günstigen Basis wie Linsen, Reis oder Teigwaren kocht, kauft grössere, pro Kilo günstigere Einheiten, wirft weniger weg und spart Zeit und Energie. Portioniere und friere ein, was du nicht bald isst.

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