Saison & Feste9 Min. LesezeitAktualisiert:

Marroni-Preise in der Schweiz: was der Stand, der Supermarkt und das Tessin verlangen

Heisse Marroni kosten am Stand rund vier Franken pro 100 Gramm: die Luzerner Zeitung nannte am 2. Oktober 2018 «rund vier Franken im Schnitt», und schon der Preisvergleich der Aargauer Zeitung vom 29. Oktober 2013 fand CHF 3.50 bis CHF 4.00. Beim Rösten gehen rund 30 Prozent Gewicht verloren, deshalb lässt sich die Tüte nicht direkt mit dem Kilopreis im Regal vergleichen. Diese Seite zeigt beide Rechnungen mit Datum und Quelle, und die aktuellen Kastanien-Angebote der Ketten siehst du live in Rappn.

Rappn vergleicht die Preise der 7 Ketten live: gratis, ohne Konto.

Marroni-Angebote live ansehen
Marroni-Angebote live ansehen

Alle aktuellen Kastanien- und Marroni-Angebote der Schweizer Ketten, durchsuch- und filterbar nach Produkt, Kategorie, Preis und Kanton, mit dem Grundpreis pro Kilo neben dem Packungspreis.

Marronistand mit heissen Kastanien in der Papiertüte, daneben rohe Marroni aus dem Supermarktregal

Heisse Marroni am Stand kosten in der Schweiz seit über einem Jahrzehnt rund vier Franken pro 100 Gramm. Die Luzerner Zeitung nannte am 2. Oktober 2018 «rund vier Franken im Schnitt für 100 Gramm», und der Preisvergleich der Aargauer Zeitung vom 29. Oktober 2013 fand in Baden und Brugg CHF 4.00 und in Aarau CHF 3.50 bis CHF 3.90 für dieselbe Menge. Im Laden kaufst du dagegen keine Portion, sondern Gewicht, und dort zählt der Grundpreis pro Kilo. Dieser Ratgeber stellt beide Rechnungen nebeneinander, erklärt, warum sie sich nur mit einem Umrechnungsschritt vergleichen lassen, und ordnet die Tessiner Schiene ein.

Stand: September 2026. Quellen dieser Seite: «Heissi Marroni» kosten mehr, tagblatt.ch, 26. Oktober 2012; Marroni-Preisvergleich der Aargauer Zeitung, 29. Oktober 2013; «Heissi Marroni» sind fein aber teuer, Luzerner Zeitung, 2. Oktober 2018; Schweizer Marroni sind rar und aufwendig, nau.ch, 8. Oktober 2018; Marroniverkäufer über die Preise, blick.ch, 31. Oktober 2021; «Castanicoltura, castagne e marronai in Canton Ticino e Bregaglia», Eintrag der lebendigen Traditionen der Schweiz, auf der Liste seit 10. September 2012, abgerufen im September 2026; castanicoltori.ch, ccat.ch und ascona-locarno.com, abgerufen im September 2026. Aktuelle Wochenpreise der Ketten stehen bewusst nicht auf dieser Seite: die Online-Shops der grossen Ketten sperren automatisierte Abfragen, und die Aktionspreise wechseln jeden Donnerstag.

Rappn ist die einzige neutrale Preisvergleichs-App für Lebensmittel in der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarungen mit einer Kette.

Was kosten heisse Marroni am Stand?

Zwischen CHF 3.50 und CHF 4.00 für 100 Gramm, und diese Spanne ist erstaunlich stabil geblieben. Die folgende Tabelle sammelt datierte Preiserhebungen der letzten Jahre. Jede Zeile ist eine Momentaufnahme mit Datum und Quelle, keine Prognose für diesen Herbst: der Preis wird pro Stand festgelegt, nicht von einer Kette.

Datum und QuelleOrtMengePreis
26. Oktober 2012, tagblatt.chOstschweiz, Stand Sulejmani100 gCHF 4.00, im Jahr davor CHF 3.50
29. Oktober 2013, Aargauer ZeitungAarau, Bahnhofstrasse100 gCHF 3.50
29. Oktober 2013, Aargauer ZeitungAarau, Igelweid100 g / 500 g / 1 kgCHF 3.90 / CHF 16.70 / CHF 32.00
29. Oktober 2013, Aargauer ZeitungBaden und Brugg100 g / 500 gCHF 4.00 / CHF 16.00
2. Oktober 2018, Luzerner ZeitungSchweizer Schnitt100 grund CHF 4.00
2. Oktober 2018, Luzerner ZeitungStand von Gzim Ismaili150 gCHF 5.00
31. Oktober 2021, blick.chZürich, Hardbrücke100 gvon CHF 3.50 auf CHF 4.00 erhöht

Die wichtigste Zeile ist die dritte. Nur dort steht ein Kilopreis, nämlich CHF 32.00 am Stand an der Igelweid in Aarau im Oktober 2013. Am Marronistand wird sonst fast nie das Kilo angeschrieben, sondern die Tüte, und genau deshalb fühlt sich der Preis anders an als im Regal. Wer zwei Tüten kauft, hat für zwei Personen ein Znüni bezahlt. Wer dieselbe Summe im Laden ausgibt, trägt mehrere Kilo nach Hause.

Warum kosten 100 Gramm Marroni so viel?

Drei Gründe, und keiner davon ist Willkür. Erstens verliert die Kastanie beim Rösten Gewicht: der Eintrag der lebendigen Traditionen zur Kastanienkultur im Tessin und im Bergell beziffert den Verlust auf rund 30 Prozent. Aus einem Kilo roher Ware werden also etwa 700 Gramm heisse Marroni, bevor überhaupt jemand bezahlt wurde.

Zweitens ist die Rohware nicht billig. Ein Schweizer Produzent verkaufte seine ungerösteten Kastanien laut nau.ch vom 8. Oktober 2018 für CHF 12.00 bis CHF 15.00 pro Kilo. Drittens steckt Handarbeit drin: jede Nuss wird eingeschnitten, das Rösten braucht Aufsicht, dazu kommen Bewilligung, Standplatz und Transport. Ein gut laufender Stand setzt laut demselben Traditionseintrag an einem guten Tag mehr als 50 Kilo Marroni um, aber eben in Portionen von 100 Gramm.

Der langfristige Trend ist damit erklärbar, nicht dramatisch: nau.ch hielt 2018 fest, dass dieselben 100 Gramm zehn Jahre zuvor rund drei Franken gekostet hatten. Über den ganzen Zeitraum, den wir belegen können, also von 2012 bis 2021, bewegte sich der Portionenpreis zwischen CHF 3.50 und CHF 4.00.

Marroni im Supermarkt: roh, vorgekocht und als Vermicelles

Im Handel begegnet dir die Kastanie in mehreren Formen: roh im Herbstsortiment, vorgekocht und vakuumiert, sowie verarbeitet als Vermicelles-Masse. Nur die erste Form ist direkt mit dem Stand vergleichbar, und auch dann erst nach dem Röstverlust von rund 30 Prozent. Rohe Ware wird nach Gewicht verkauft, also steht neben dem Packungspreis der Grundpreis pro Kilo auf der Etikette. Wie du diese kleine Zahl richtig liest, zeigt unser Ratgeber zum Grundpreis im Schweizer Supermarkt.

Konkrete Wochenpreise nennt diese Seite bewusst nicht. Die Online-Shops der grossen Ketten sperren automatisierte Abfragen, und Aktionspreise wechseln ohnehin jeden Donnerstag: Coop verschob seinen Aktionsstart in der Woche vom 21. Januar 2025 auf den Donnerstag, Migros und Denner zogen am 5. Februar 2026 nach, während Aldi Suisse und Lidl Schweiz zwei Runden pro Woche fahren, am Montag und am Donnerstag. Was gerade gilt, siehst du deshalb live im Vergleich, gefiltert nach deinem Kanton, statt in einer Zahl, die am nächsten Donnerstag falsch wäre.

Woher kommen die Marroni, die wir essen?

Grösstenteils aus Italien. Die Luzerner Zeitung bezifferte am 2. Oktober 2018 die Schweizer Ernte auf rund 100 Tonnen und den jährlichen Import auf rund 2'500 Tonnen, hauptsächlich aus Italien. Der Handel selbst nannte in der Aargauer Zeitung vom 29. Oktober 2013 einen Bedarf von 2'000 bis 3'000 Tonnen pro Jahr, und nau.ch schätzte den Schweizer Verbrauch am 8. Oktober 2018 auf rund 2'000 Tonnen. Die Grössenordnung ist über alle drei Quellen hinweg dieselbe: die Schweizer Ernte deckt einen kleinen Bruchteil.

GrösseZahlQuelle und Datum
Ernte in der Schweizrund 100 Tonnen pro JahrLuzerner Zeitung, 2. Oktober 2018
Import pro Jahrrund 2'500 Tonnen, hauptsächlich aus ItalienLuzerner Zeitung, 2. Oktober 2018
Verbrauch in der Schweizrund 2'000 Tonnen pro Jahrnau.ch, 8. Oktober 2018
Bedarf laut Handel2'000 bis 3'000 Tonnen pro JahrAargauer Zeitung, 29. Oktober 2013
Verkaufspreis eines Schweizer Produzenten, rohCHF 12.00 bis CHF 15.00 pro Kilonau.ch, 8. Oktober 2018
Gewichtsverlust beim Röstenrund 30 ProzentLebendige Traditionen, Eintrag auf der Liste seit 10. September 2012

Diese Abhängigkeit erklärt auch die Ausschläge nach schlechten Ernten. 2012 meldete tagblatt.ch einen Ernteausfall von bis zu 70 Prozent, ausgelöst von der asiatischen Kastaniengallwespe und ungünstigem Wetter, und der Portionenpreis stieg von CHF 3.50 auf CHF 4.00. Die Aargauer Zeitung hielt 2013 fest, dass dieselbe Gallwespe vier Jahre zuvor im Tessin entdeckt worden war. Eine gute italienische Ernte senkt den Standpreis übrigens selten: die Kosten für Handarbeit, Standplatz und Transport bleiben gleich.

Im Tessin heissen sie caldarroste, und der Verkäufer ist der marronaio

Wer im Tessin nach «Marroni» fragt, wird verstanden, trifft aber nicht das gebräuchliche Wort. Die Frucht heisst dort castagna, die heisse Portion aus der Pfanne heisst caldarroste, und der Mann am Feuer ist der marronaio, im Dialekt marunatt. So steht es im Eintrag der lebendigen Traditionen der Schweiz zur Kastanienkultur im Tessin und im Bergell, der auch festhält, dass in den wichtigsten Tessiner Plätzen aktuell rund ein Dutzend caldarroste-Verkäufer stehen und die Saison grob von September bis März dauert.

Die Kastanie ist im Süden kein Snack, sondern Kulturgut. Das Centro di Competenze Agroalimentari Ticino nennt sie den «albero del pane», den Brotbaum, weil sie über Jahrhunderte Grundnahrungsmittel war; sie wächst zwischen 200 und 1'000 Metern und wurde in kleinen Steinhäuschen, den grà, langsam über dem Feuer getrocknet. Daraus entstehen bis heute Mehl, Flocken, Brot, Teigwaren, Kuchen, Konfitüren und sogar Bier. Was Lebensmittel im Kanton insgesamt kosten, ordnet unser Ratgeber zu den Lebensmittelpreisen im Tessin ein.

Kastanienherbst im Süden: Sagre und Direktverkauf

Im Tessin und im Bergell ist der Oktober Festmonat, und an diesen Anlässen kaufst du direkt bei den Produzenten, ohne Zwischenhandel. Feste Regeln gibt es dort, wo die Tradition dokumentiert ist.

AnlassWannSeitQuelle
Sagra della castagna, Valle di Muggiozweiter Sonntag im Oktober, im Turnus in zehn Dörfern des Tals1978Lebendige Traditionen, abgerufen im September 2026
Festival della castagna, Val BregagliaAnfang Oktober, organisiert von der Associazione Castanicoltori Bregaglia mit rund 30 Mitgliedern2004Lebendige Traditionen, abgerufen im September 2026
Herbstfest mit Kastanientag, Asconaim Oktober, Veranstalterin ist die Associazione Manifestazioni AsconaDatum jährlich neu publiziertascona-locarno.com, abgerufen im September 2026
Verkaufssaison der marronai im Tessingrob September bis MärzlaufendLebendige Traditionen, abgerufen im September 2026

Hinter dem Ganzen steht die Associazione dei castanicoltori della Svizzera italiana, 1999 gegründet und mit Sitz in Cresciano bei der Unione Contadini Ticinesi. Sie organisiert unter anderem die Festa della Castagna, den «Mès der castégna» und eine zentrale Kastanienannahme, über die Produzentinnen und Produzenten ihre Ernte gebündelt abgeben. Preise pro Kilo publiziert die Vereinigung auf den von uns geprüften Seiten nicht, deshalb steht hier auch keiner.

Wann ist Marroni-Saison in der Schweiz?

Die Ernte beginnt normalerweise Mitte September, wie blick.ch am 31. Oktober 2021 mit Verweis auf den üblichen Kalender festhielt; in jenem Jahr war sie zwei Wochen verspätet. Die Stände in Zürich laufen laut demselben Bericht von Oktober bis Februar, und für 2021 waren dort 20 bewilligte Marronistände in den Strassen gemeldet. Im Tessin ist die Spanne länger, grob September bis März. Wer die Saison im grösseren Zusammenhang plant, findet sie im Saisonkalender für Obst und Gemüse; die zweite Herbstkategorie mit ähnlicher Preislogik behandelt unser Ratgeber zu den Wildfleisch-Preisen.

Wo sind Marroni günstiger, am Stand oder im Laden? Es kommt darauf an

Es kommt darauf an, was du kaufst. Rechnet man den Röstverlust von rund 30 Prozent ein, ist ein Kilo rohe Ware aus dem Regal fast immer die grössere Menge Kastanie fürs Geld, aber sie ist eben noch nicht heiss, nicht eingeschnitten und nicht in der Papiertüte. Der Stand verkauft ein fertiges Produkt und einen Moment, und CHF 4.00 für 100 Gramm sind dafür ein Preis, der sich seit 2012 kaum bewegt hat. Ein Vergleich, der beides in einen Topf wirft, führt in die Irre.

Was sich dagegen sauber vergleichen lässt, sind die Kastanienprodukte in den Ketten: rohe Ware, vakuumierte vorgekochte Kastanien und Vermicelles. Rappn führt die aktuellen Angebote von Migros, Coop, Aldi Suisse, Lidl, Denner, Aligro und Otto's in einer Ansicht zusammen, in vier Sprachen, mit Filter nach Kanton und mit dem Grundpreis pro Kilo neben dem Packungspreis. Genau diese Zahl entscheidet bei Ware, die nach Gewicht verkauft wird.

Nächster Schritt: Öffne die aktuellen Angebote, such nach «Marroni» oder «Kastanien» und filtere auf deinen Kanton. Setz danach eine Preis-Benachrichtigung, damit du im Oktober nicht jede Woche selbst nachschauen musst. Rappn ist gratis, funktioniert ohne Konto und wird von keiner Kette bezahlt.

Quellen geprüft: .

Das Handy zeigt dir die Kastanien- und Vermicelles-Angebote, die gerade bei den Schweizer Ketten laufen, mit dem Grundpreis pro Kilo neben dem Packungspreis: gratis und ohne Konto.

"Marroni"

Angebote

Marroni-Angebote live ansehen

Gratis, kein Konto nötig · iOS & Android

Warum Rappn?

Rappn ist die einzige neutrale Preisvergleichs-App der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarungen mit Detailhändlern. Das bedeutet: Unsere Vergleiche sind wirklich unabhängig.

  • 100% kostenlos: kein Abo, keine versteckten Kosten
  • Neutral: keine kommerziellen Vereinbarungen mit Migros, Coop, Aldi, Lidl, Denner, Aligro oder Otto’s
  • Echtzeit-Daten: Preise werden laufend aktualisiert
  • +10’000 Angebote, +3’000 Supermärkte, 100% kostenlos
Jetzt verfügbar

Bereit zu sparen?

Installiere Rappn und vergleiche diese Woche selbst. Kein Konto erforderlich.

+10'000Live-Aktionen
+3'000Verkaufsstellen
100%gratis

In der Schweiz entwickelt, für die Schweiz

Häufige Fragen

Was kosten 100 Gramm Marroni am Stand?

Nach den datierten Erhebungen, die wir prüfen konnten, zwischen CHF 3.50 und CHF 4.00. Die Aargauer Zeitung fand am 29. Oktober 2013 CHF 4.00 in Baden und Brugg sowie CHF 3.50 bis CHF 3.90 in Aarau, die Luzerner Zeitung nannte am 2. Oktober 2018 «rund vier Franken im Schnitt für 100 Gramm», und blick.ch berichtete am 31. Oktober 2021 von einer Erhöhung von CHF 3.50 auf CHF 4.00 an einem Zürcher Stand. Jeder Stand setzt seinen Preis selbst, eine Kette gibt ihn nicht vor.

Warum sind Marroni so teuer?

Weil aus einem Kilo Rohware nach dem Rösten nur noch rund 700 Gramm werden: der Eintrag der lebendigen Traditionen zur Kastanienkultur im Tessin und im Bergell beziffert den Gewichtsverlust auf rund 30 Prozent. Dazu kommt die Rohware selbst, die ein Schweizer Produzent laut nau.ch vom 8. Oktober 2018 für CHF 12.00 bis CHF 15.00 pro Kilo verkaufte, und die Handarbeit: einschneiden, rösten, Standplatz, Bewilligung, Transport.

Wann beginnt die Marroni-Saison in der Schweiz?

Die Ernte startet normalerweise Mitte September. Die Stände in Zürich laufen laut blick.ch vom 31. Oktober 2021 von Oktober bis Februar, und für 2021 waren 20 bewilligte Marronistände in den Zürcher Strassen gemeldet. Im Tessin ist die Verkaufssaison der marronai länger, grob von September bis März, wie der Eintrag der lebendigen Traditionen festhält.

Sind Marroni aus der Schweiz oder aus Italien?

Fast immer aus Italien. Die Luzerner Zeitung bezifferte am 2. Oktober 2018 die Schweizer Ernte auf rund 100 Tonnen und den jährlichen Import auf rund 2'500 Tonnen, hauptsächlich aus Italien. Der Handel nannte in der Aargauer Zeitung vom 29. Oktober 2013 einen Bedarf von 2'000 bis 3'000 Tonnen pro Jahr, nau.ch schätzte den Verbrauch am 8. Oktober 2018 auf rund 2'000 Tonnen: die Schweizer Ernte deckt in jedem Fall nur einen kleinen Teil.

Heissen Marroni im Tessin auch Marroni?

Verstanden wirst du, üblich ist das Wort dort nicht. Die Frucht heisst castagna, die heisse Portion caldarroste und der Verkäufer marronaio, im Dialekt marunatt. Das hält der Eintrag der lebendigen Traditionen der Schweiz zur Kastanienkultur im Tessin und im Bergell fest, der auch von rund einem Dutzend caldarroste-Verkäufern auf den wichtigsten Tessiner Plätzen spricht.

Wo sind Kastanien günstiger, am Stand oder im Supermarkt?

Pro Kilo Kastanie fast immer im Laden, denn dort zahlst du keine Zubereitung. Direkt vergleichbar sind die beiden erst nach dem Röstverlust von rund 30 Prozent, und die Ware im Regal ist weder heiss noch eingeschnitten. Welche Kette diese Woche welches Kastanienprodukt im Angebot hat, wechselt jeden Donnerstag, deshalb steht hier kein Kettenpreis: den aktuellen siehst du live in Rappn, mit dem Grundpreis pro Kilo neben dem Packungspreis.

Weitere Vergleiche