13. Monatslohn in der Schweiz: Wann er dir zusteht und wie du ihn im Budget einplanst
Kein Bundesgesetz schreibt in der Schweiz einen 13. Monatslohn vor: Er ist geschuldet, wenn er vereinbart ist, im Arbeitsvertrag oder in einem Gesamtarbeitsvertrag, und in manchen Fällen aufgrund einer regelmässigen Praxis, wie die Arbeitsbehörden der Kantone Waadt (2026) und Basel-Stadt (2024) erklären. Wer im Lauf des Jahres austritt, bekommt einen vereinbarten 13. Monatslohn anteilsmässig. Die Budgetberatung Schweiz rechnet ihre Budgetbeispiele mit dem Nettoeinkommen ohne 13. Monatslohn; hier findest du die Ausgaben von Dezember und Januar in einer Tabelle und die Schritte, sie vorzubereiten.
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Lebensmittel in Rappn verfolgen, gratisKein Bundesgesetz macht den 13. Monatslohn zur Pflicht: Du bekommst ihn, wenn er in deinem Arbeitsvertrag, in einem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) oder in einem Normalarbeitsvertrag vorgesehen ist (Kanton Waadt, 2026), und in manchen Fällen aufgrund einer regelmässigen Praxis des Arbeitgebers. Ist er vereinbart, gehört er zum Lohn und steht dir beim Austritt im Lauf des Jahres anteilsmässig zu (Kanton Basel-Stadt, 2024). Eine Gratifikation nach Ermessen des Arbeitgebers ist etwas anderes. Die Budgetberatung Schweiz rechnet ihre Budgetbeispiele 2025/26 mit dem monatlichen Nettoeinkommen ohne 13. Monatslohn.
Stand Oktober 2026. Quellen: DGEM des Kantons Waadt, FAQ zum Arbeitsrecht (auf Französisch); AWA Basel-Stadt, Merkblatt Lohn (Stand 1.1.2024); Art. 322d OR; Budgetberatung Schweiz, Beispiele und Vorlagen 2025/26, Steuern; BSV, Säule 3a, und ESTV, Höchstabzüge; BAG, Prämien 2027; Serafe AG, Rechnungsstellung (abgerufen am 14. Oktober 2026).
Was ist der 13. Monatslohn und wer bekommt ihn?
Der 13. Monatslohn ist ein zusätzlicher Monatslohn pro Jahr: dreizehn Monatslöhne statt zwölf. Geschuldet ist er, wenn er im Einzelarbeitsvertrag, in einem GAV oder in einem Normalarbeitsvertrag vereinbart ist (DGEM Waadt): Dann ist er ein fester Lohnbestandteil, auf den du Anspruch hast (AWA Basel-Stadt).
Die Gratifikation ist etwas anderes: eine Sondervergütung bei bestimmten Anlässen wie Weihnachten oder Abschluss des Geschäftsjahres, die geschuldet ist, wenn sie vereinbart wurde (Art. 322d Abs. 1 OR). Auch die Praxis zählt: Ist sie freiwillig, muss der Arbeitgeber bei jeder Zahlung darauf hinweisen, sonst kann sie als geschuldet gelten (DGEM Waadt), und die Grenze zum Lohn hängt von den tatsächlichen Verhältnissen und der konkreten Vereinbarung ab (AWA Basel-Stadt). Prüfe Vertrag und Lohnabrechnungen.
Trittst du im Lauf des Jahres aus, wird ein vereinbarter 13. Monatslohn anteilsmässig bezahlt: Endet das Arbeitsverhältnis nach zwei Dritteln des Jahres, stehen dir zwei Drittel zu (AWA Basel-Stadt). Bei der Gratifikation ist der anteilige Betrag nur geschuldet, wenn das vereinbart ist (Art. 322d Abs. 2 OR).
Nach den Festtagen siehst du deine Lebensmittelausgaben im Dezember, nach Kategorie und Monat sortiert, neben deinem eigenen Monatsdurchschnitt.
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Deine Ausgaben
Warum rechnet man das Budget ohne 13. Monatslohn?
Die Budgetbeispiele der Budgetberatung Schweiz (Version 2025/26) gehen vom monatlichen Nettoeinkommen ohne 13. Monatslohn aus: So hängt der Plan nicht von einem Betrag ab, der einmal im Jahr kommt. Die Steuern hängen dagegen vom vollen Einkommen ab, 13. Monatslohn und Bonus inklusive (Hinweise zu den Beispielen), und die Budgetberatung Schweiz rät, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht auf den 13. Monatslohn zu zählen, um sie zu bezahlen, sondern sie jeden Monat zurückzulegen.
In der Haushaltsbuch-Vorlage trägst du den 13. Monatslohn in dem Monat ein, in dem er ausbezahlt wird; die Vorlage der Budgetberatung hat dafür eine eigene Zeile, mit einer Jahres- und einer Monatsspalte (Jahresbeträge werden durch 12 geteilt). Für das restliche Budget: die fünf Schritte und die Liste der Fixkosten.
Dezember: Welche Ausgaben kommen zusammen?
| Posten | Wann | So bereitest du dich vor (Beträge in CHF, Quellen in Klammern) |
|---|---|---|
| Geschenke | Dezember | In den monatlichen Rückstellungen der Budgetberatung Schweiz: In ihrem Beispiel für eine Einzelperson mit CHF 5'000 netto im Monat sind es CHF 70, also CHF 840 im Jahr (70 × 12, eigene Berechnung). |
| Steuern | Je nach Kanton | Akonto, provisorische Rechnung oder Schlussrechnung: Die Daten stehen auf der Mitteilung deines Kantons. |
| Krankenkassenprämie | Ab Januar | Das BAG hat am 29. September 2026 für 2027 eine mittlere Monatsprämie von CHF 412 pro versicherte Person (+5,0 Prozent) und von CHF 487.60 für Erwachsene bekannt gegeben; deine Prämie steht auf der Mitteilung deiner Krankenkasse. |
| Serafe-Rechnung | Wenn deine Gruppe im Dezember oder Januar dran ist | Jahresrechnung, gestaffelt auf zwölf zufällig zugeteilte Abrechnungsgruppen (Serafe AG). Fürs Monatsbudget: Jahresbetrag ÷ 12. |
| Säule 3a | Bis 31. Dezember | Freiwillig, für Erwerbstätige: Der Betrag muss bis zum 31. Dezember auf dem Säule-3a-Konto verbucht sein, damit der Steuerabzug für das laufende Jahr gilt. Höchstens CHF 7'258 im Jahr 2026 für Angestellte mit Pensionskasse (CHF 7'373 im Jahr 2027). |
Januar ohne Loch: Was legst du zurück?
Lege die Summe der bekannten Ausgaben von Dezember und Januar zurück, bevor du den 13. Monatslohn ausgibst: Den Rest teilst du selbst zu, denn diese Seite ist keine Finanzberatung.
- Auflisten: Schreib die Posten der Tabelle auf, die dich betreffen, mit Betrag und Datum.
- Zusammenzählen: Addiere jene, die im Dezember oder Januar fällig sind.
- Abziehen: Zieh ab, was dein Monatsplan schon abdeckt (Steuern, Franchise, Zahnarzt, Geschenke, Unvorhergesehenes), und leg die Differenz zurück. Zu den Monatsbeträgen siehe wie viel Geld sparen pro Monat.
- Den Rest zuteilen: Reserve, Säule 3a, eine Schuld abbauen oder eine geplante Anschaffung.
Der Festtagseinkauf im Griff
Leg zuerst den Betrag für die Festtage fest, wie bei jedem anderen Posten im Plan, und schreib dann Menü und Liste, bevor du losgehst. Öffnungszeiten und den Fünf-Tage-Plan findest du im Ratgeber zum Weihnachtseinkauf in der Schweiz, den Dezember-Kalender im Ratgeber zum Weihnachtsmenü.
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Häufige Fragen
Ist der 13. Monatslohn obligatorisch?
Kein Bundesgesetz schreibt ihn vor. In der Schweiz ist der 13. Monatslohn geschuldet, wenn er im Arbeitsvertrag, in einem Gesamtarbeitsvertrag oder in einem Normalarbeitsvertrag vereinbart ist (Kanton Waadt, DGEM, 2026), und in manchen Fällen aufgrund einer regelmässigen Praxis des Arbeitgebers. Eine Weihnachtsgratifikation ist geschuldet, wenn sie vereinbart wurde (Art. 322d OR).
Wann bekommt man den 13. Monatslohn?
Das legen Arbeitsvertrag, Gesamtarbeitsvertrag oder Personalreglement fest: Dort steht, wann und wie er ausbezahlt wird. Bekommst du ihn in monatlichen Anteilen mit dem Lohn, kommt im Dezember keine zusätzliche Summe: Schau in deine Lohnabrechnungen.
Was gilt beim Austritt im Lauf des Jahres?
Ein als Lohnbestandteil vereinbarter 13. Monatslohn wird anteilsmässig bezahlt: Endet das Arbeitsverhältnis nach zwei Dritteln des Jahres, stehen dir zwei Drittel zu (Kanton Basel-Stadt, AWA, Stand 2024). Bei einer Gratifikation ist der anteilige Betrag nur geschuldet, wenn er vereinbart ist (Art. 322d Abs. 2 OR). Im Zweifel zählt dein Vertrag.
Wie kann man den 13. Monatslohn verwenden?
Eine einzige Regel gibt es nicht, und diese Seite ist keine Finanzberatung. Die Budgetberatung Schweiz rät, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht auf den 13. Monatslohn zu zählen, um die Steuern zu bezahlen, sondern diese jeden Monat zurückzulegen: So bleibt er frei, etwa für Unvorhergesehenes, Sparen, Ferien oder Geschenke. Eine weitere, freiwillige Möglichkeit ist die Säule 3a: Einzahlung bis 31. Dezember, höchstens CHF 7'258 im Jahr 2026 für Angestellte mit Pensionskasse (BSV, ESTV).
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Nur bei den Lebensmitteln: Rappn, eine kostenlose Schweizer App, hat eine Liste mit geschätztem Preis, zeigt die aktuellen Aktionen von sieben Schweizer Detailhändlern und benachrichtigt dich, wenn ein Produkt, dem du folgst, in Aktion ist. 13. Monatslohn, Steuern und Krankenkasse deckt die App nicht ab. Rappn baut gerade einen KI-Assistenten für den Einkauf, und es gibt eine Warteliste.
