Budget & Savings12 Min. LesezeitAktualisiert:

Erste Wohnung: Was kostet die Küchen-Grundausstattung in der Schweiz?

Die erste eigene Küche sind zwei Budgets: einmalig die Ausrüstung, monatlich das Essen. Vier Ausrüstungs-Anker von ottos.ch (Pfanne 24 cm CHF 11.95, Wok CHF 12.95, Schüssel CHF 6.95, Vorratsglas CHF 5.50, Juli 2026) ergeben CHF 37.35 – und decken erst vier Zeilen einer Erstausstattungs-Checkliste ab. Fürs Essen rechnet der Dachverband Budgetberatung Schweiz (2025/2026) mit CHF 370 bis 500 pro Monat für eine Einzelperson. Entscheidend ist die Reihenfolge, nicht der Laden.

Erste eigene Küche in einer Schweizer Wohnung am Umzugstag: eine neue Bratpfanne, Teigwaren, Reis und Öl auf der Arbeitsfläche, im Hintergrund halb ausgepackte Umzugskartons.

Die erste eigene Küche kostet in der Schweiz zwei Budgets, nicht eines: einmalig die Ausrüstung, monatlich das Essen. Für die Ausrüstung reichen zum Start wenige Positionen – Bratpfanne 24 cm CHF 11.95, Wok 24 cm CHF 12.95, Schale Ø 23 cm CHF 6.95 und ein Vorratsglas CHF 5.50, alle im Juli 2026 auf ottos.ch abgerufen, ergeben zusammen CHF 37.35 und decken damit erst vier Zeilen einer Erstausstattungs-Checkliste ab. Beim Essen rechnet der Dachverband Budgetberatung Schweiz im Budgetbeispiel für Einzelpersonen (Version 2025/2026) mit CHF 370 bis 500 pro Monat für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, abhängig vom Nettoeinkommen. Alles dazwischen ist eine Frage der Reihenfolge – und die kannst du steuern.

Quellen laufend geprüft. Preisanker Ausrüstung: ottos.ch (Bereiche Haushalt & Elektro, Küchenzubehör, Gedeckter Tisch, Küchengeräte). Preisanker Vorräte: migipedia.migros.ch. Monatsbudgets: Dachverband Budgetberatung Schweiz, Version 2025/2026 – «Budgetbeispiele für Einzelpersonen» und «Richtwerte Studierende – Wohnen in WG». Erstausstattungs-Checkliste: Urner Kantonalbank, «Checkliste ‹Erstausstattung› für die erste Wohnung» (PDF vom 10. Oktober 2023). Kündigungs- und Zügeltermine: mieterverband.ch und homegate.ch (25.10.2024). Semesterdaten: students.uzh.ch. Einkauf und Lagerung: savefood.ch (Stiftung Pusch). Aktionsstart: corporate.migros.ch, Medienmitteilung vom 26. Januar 2026. Eigenmarken: 20 Minuten (12. Mai 2023), Wikipedia. Stand: Juli 2026.

Rappn ist die einzige neutrale Preisvergleichs-App der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarungen mit einem Detailhändler.

Was gehört wirklich in die Küchen-Grundausstattung?

Die Urner Kantonalbank führt in ihrer «Checkliste ‹Erstausstattung› für die erste Wohnung» (PDF vom 10. Oktober 2023) unter «Küche» 27 Zeilen – von Pfannen, Auflaufform und Schüsseln über Besteck, Teller und Gläser bis zu Küchenwaage, Messbecher, Küchensieb, Dosenöffner, Schwingbesen, Schäler, Raffel und Zitronenpresse, dazu Toaster, Mikrowelle, Kaffeemaschine und Wasserkocher. Weil viele dieser Zeilen mehrere Artikel bündeln, liegt die Artikelzahl deutlich höher als 27. Zwei Beobachtungen zur Liste sind fürs Budget wichtiger als ihre Länge. Erstens beginnt sie nicht bei der Pfanne: Die ersten drei Zeilen unter «Küche» sind Küchentisch, Stühle und Deckenlampe – Möbel, nicht Küchenutensilien, und beim Einzug meist der grössere Betrag. Zweitens endet sie bei Verbrauchsmaterial: Geschirrspülmittel, Spülmittel, Putzlappen, Abwaschbürste, Schwamm, Backpapier, Alufolie, Plastikfolie und Haushaltspapier stehen ebenfalls auf der Küchenliste – und die kommen jeden Monat wieder. Als Checkliste ist das vollständig. Als Einkaufsliste für Tag eins ist es zu viel.

Praktisch teilt sich diese Liste in drei Wellen. Tag eins: eine Bratpfanne, eine Pfanne mit Deckel, ein Kochmesser, ein Schneidebrett, ein Kochlöffel, ein Sieb, ein Teller, eine Schüssel, ein Set Besteck, ein Glas, eine Tasse, Spülmittel und ein Geschirrtuch. Damit kannst du kochen und essen. Woche eins: Aufbewahrungsdosen, Schäler, Dosenöffner, Messbecher, ein zweiter Teller. Später: Küchenwaage, Auflaufform, Backutensilien, Zitronenpresse, Raclette-Ofen – Geräte, die du erst kaufst, wenn du merkst, dass du sie brauchst.

Wo kaufst du die Küchenausrüstung in der Schweiz?

Es gibt drei Kanäle, und sie unterscheiden sich weniger im Sortiment als im Preisniveau und in der Verfügbarkeit. Erstens die Haushaltsabteilung der Grossverteiler: Bei Migros läuft das Küchen- und Tischsortiment unter der Eigenmarke Migros Kitchen & Co. – bis zur Umbenennung, die Migros 2023 kommunizierte, hiess dieselbe Linie Cucina & Tavola (20 Minuten, 12. Mai 2023). Bei Coop heisst die Budget-Linie für Lebensmittel Prix Garantie und existiert laut Wikipedia seit 2005; eine Eigenmarke in derselben Rolle für Küchen- und Tischartikel ist dort öffentlich nicht dokumentiert – die im Wikipedia-Artikel genannten Non-Food-Eigenmarken betreffen vor allem Reinigung und Pflege. Wie viel Non-Food deine konkrete Filiale führt, hängt von ihrer Grösse und ihrem Format ab – das prüfst du am besten vor dem Weg dorthin.

Zweitens die Restposten- und Non-Food-Discounter. Otto's beschreibt sich auf ottos.ch als «der Schweizer Detailhändler für Schnäppchenjäger seit 1978»; laut Wikipedia wurde das Unternehmen 1978 gegründet, betreibt rund 100 Filialen und verkauft seit 1984 ausschliesslich einwandfreie Artikel. Der Haken ist strukturell und gehört gesagt: Ein Restposten-Sortiment wechselt. Was du heute für CHF 11.95 siehst, kann nächste Woche weg sein – und im Regal steht dann ein anderes Modell zu einem anderen Preis. Mehr zum Sortiment im Ratgeber Otto's Schweiz: Sortiment und Preise. Drittens Secondhand und die Keller der Verwandtschaft – gratis, aber unplanbar.

PositionTag eins nötig?Typischer KanalPreisanker (Juli 2026)Hinweis
Bratpfanne 20 cmjaNon-Food-Discounter, HaushaltsabteilungCHF 8.95 (Nora, ottos.ch)20 cm reicht für eine Person; 24 cm ist der bessere Allrounder
Bratpfanne 24 cmjaNon-Food-Discounter, HaushaltsabteilungCHF 11.95 (Nora, ottos.ch)Deckel separat prüfen – oft nicht dabei
Wok / hohe Pfanne 24 cmhilfreichNon-Food-DiscounterCHF 12.95 (Nora, ottos.ch)Ersetzt am Anfang eine zweite Pfanne und einen Topf
Schüssel Ø 23 cmjaHaushaltsabteilung, DiscounterCHF 6.95 statt CHF 12.55 (Luminarc Aspen, ottos.ch)Salat, Teig, Resten – die am meisten benutzte Schüssel
Vorratsglas / AufbewahrungWoche einsHaushaltsabteilung, DiscounterCHF 5.50 (Einmachglas 4250 ml, ottos.ch)Offene Teigwaren, Reis, Mehl gehören ins geschlossene Gefäss
MikrowelleneinNon-Food-Discounter, ElektroCHF 59.95 statt CHF 79.95 (best-buy 20 L, ottos.ch)Kein Tag-eins-Gerät – warte auf eine Aktion
Besteck, Teller, Gläserja, in MinimalmengeHaushaltsabteilung, Discounter, SecondhandTafelservice 18-teilig CHF 24.95; Besteckset 24-teilig ab CHF 44.90 (Barca bzw. LUSOL Baguette, ottos.ch)Der überraschend teure Posten: ein einzelnes Besteckset kostet dort mehr als die vier Anker oben zusammen

Die Preisanker in dieser Tabelle sind eine Momentaufnahme eines einzelnen Anbieters, kein Preisvergleich und keine Aussage darüber, wo Küchenartikel generell am günstigsten sind. Sie zeigen die Grössenordnung – nicht mehr. Zwei der Anker (Schüssel, Mikrowelle) sind ausgewiesene Aktionspreise mit durchgestrichenem Vorpreis, und Aktionspreise laufen aus.

Eine Zeile aus dieser Tabelle verdient eine eigene Bemerkung, weil sie die üblichen Erwartungen umdreht: Besteck. Das günstigste Besteckset im Bereich Gedeckter Tisch von ottos.ch kostet im Juli 2026 CHF 44.90 für 24 Teile – mehr als Bratpfanne, Wok, Schüssel und Vorratsglas zusammen. Wer also am Einzugstag «nur schnell das Nötigste» kauft und dabei zu Sets greift, zahlt den grössten Teil des Geldes nicht für das Kochen, sondern für das Essen danach. Genau deshalb sind Besteck, Teller und Gläser die drei Positionen, bei denen Secondhand, Einzelteile und geerbte Schubladeninhalte am meisten bringen – und die einzigen der Liste, bei denen «zwei statt sechs» wirklich Geld spart.

Was kommt in den ersten Vorratseinkauf?

Der Vorratsstart ist der Teil, den man am zuverlässigsten unterschätzt und am leichtesten falsch macht: zu viel, zu spezialisiert, zu teuer. Die Logik ist einfach – kaufe Zutaten, die in vielen Gerichten vorkommen, in der Budget- oder Standard-Eigenmarke, und kaufe genau eine Packung davon. Die folgenden Preisanker stammen von migipedia.migros.ch (abgerufen Juli 2026) und stehen hier als Grössenordnung für Eigenmarken-Grundnahrungsmittel. Sie sagen nichts darüber, welche Kette in deiner Woche und deiner Region günstiger ist.

VorratspositionMenge zum StartPreisanker Eigenmarke (migipedia.migros.ch, Juli 2026)Warum zuerst
Teigwaren (Hörnli)1 kgCHF 1.– (Migros Hörnli aus Hartweizengriess, 1 kg)Günstigste warme Mahlzeit pro Portion, hält monatelang
Teigwaren (Spaghetti)1 kgCHF 1.20 (Migros Spaghetti, 1 kg)Zweite Form, damit es nicht langweilig wird
Mehl1 kgCHF 1.– (Migros Weissmehl, 1 kg)Panieren, binden, backen – die billigste Vielseitigkeit im Schrank
Bratöl1 LiterCHF 4.– (M-Classic Sonnenblumenöl, 1 L)Neutrales Öl zum Braten; die Alltagsflasche
ReisKleinpackung zum TestCHF 1.60 (M-Budget Langkornreis, 250 g)Erst die Sorte finden, dann in Kilopackung wechseln – siehe günstigster Reis in der Schweiz
Olivenöloptional, späterCHF 7.95 (M-Budget Olivenöl vergine, 1 L)Für Salat und Kaltes – nicht nötig, um kochen zu können
Salz, Pfeffer, Paprika, getrocknete Kräuterje eine PackungEigenmarke, Grundpreis pro 100 g vergleichenVier Gewürze deckelt den Start; Gewürzregale wachsen von allein

Rechne die ersten fünf Zeilen zusammen – Hörnli CHF 1.–, Spaghetti CHF 1.20, Mehl CHF 1.–, Sonnenblumenöl CHF 4.–, Reis CHF 1.60 – und du landest bei CHF 8.80 für ein Vorratsregal, das mehrere Wochen trägt. Tauschst du in derselben Liste nur das Bratöl gegen die Olivenöl-Zeile, kostet dasselbe Regal CHF 12.75. Eine einzige Zeile bewegt den Startpreis also um rund 45 Prozent – und genau dort, nicht bei der Pfanne, entscheidet sich, ob der erste Einkauf teuer wird. Dieselbe Mechanik zwischen Budget-Linie und Marke haben wir im Vergleich M-Budget vs. Prix Garantie auseinandergenommen; bei den Discountern beschreibt sie der Ratgeber Discounter Schweiz.

Für die Lagerung gilt, was savefood.ch (Stiftung Pusch) empfiehlt: Ein Vorratsschrank ist «gut für die Lagerung von trockenen Lebensmitteln wie Flocken, Teigwaren, Mehl, Hülsenfrüchte und Gewürze sowie Konserven, Öle und Sirup». Kartoffeln und Zwiebeln brauchen laut savefood.ch einen Raum, der «dunkel und gut belüftet sein und eine Temperatur von höchstens 18 °C aufweisen» sollte, und «Brot bleibt in einem Brotkasten am längsten frisch». Wer eine kleine Stadtwohnung ohne Keller hat, plant den Vorrat entsprechend kleiner – das ist kein Kompromiss, sondern der günstigere Weg.

Genau hier hilft ein Preisvergleich mehr als eine Einkaufsliste auf Papier: Weil du beim ersten Vorratseinkauf viele Positionen gleichzeitig kaufst, summieren sich kleine Unterschiede pro Zeile. In Rappn siehst du die aktuellen Angebote von sieben Ketten nebeneinander, gefiltert nach Kanton, und kannst die Vorratsliste vor dem Losgehen einmal durchrechnen.

Wie viel Geld brauchst du pro Monat fürs Essen?

Für die laufende Seite gibt es offizielle Richtwerte. Im Budgetbeispiel für Einzelpersonen des Dachverbands Budgetberatung Schweiz (Version 2025/2026) steht für «Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke» CHF 370 pro Monat bei einem Netto-Einkommen von CHF 2'500, CHF 400 bei CHF 2'750 bis 3'000, CHF 450 bei CHF 3'500 bis 4'500 und CHF 500 bei CHF 5'000 bis 7'000. Dazu kommen «Nebenkosten» für Körperpflege, Wasch- und Reinigungsmittel und Entsorgung mit CHF 40 bis 100 pro Monat – der Posten, in dem Spülmittel, Abfallsäcke und Waschmittel landen und der beim Einzug regelmässig vergessen geht. Für Studierende führt derselbe Dachverband ein eigenes Blatt, «Richtwerte Studierende – Wohnen in WG»: dort stehen CHF 370 bis 590 für «Nahrungsmittel, Getränke inkl. Mensa» und CHF 30 bis 50 für Haushaltnebenkosten, und die Mensa-Mahlzeit ist mit bis zu CHF 12.– eingerechnet. Diese Werte gelten also für ein WG-Zimmer, nicht für die eigene Wohnung – wer allein einzieht, orientiert sich besser am Beispiel für Einzelpersonen.

Wichtig ist, was in diesen Beispielen nicht steht: eine Zeile für die Erstausstattung. Die Budgetbeispiele decken den laufenden Monat ab, nicht den Einzug. Die Ausrüstung ist also ein separater, einmaliger Betrag, den du entweder ansparst oder über die ersten Monate streckst. Wie sich das laufende Budget dann drücken lässt, steht im Single-Budget für Lebensmittel, für Studierende im Studenten-Budget und für gemeinsame Haushalte im Ratgeber WG-Einkauf aufteilen.

Warum fällt die erste Küche so oft in den Sommer?

Weil der Schweizer Mietkalender es so vorgibt. Der Mieterinnen- und Mieterverband hält fest, dass die gesetzliche Kündigungsfrist «bei Wohnungen mindestens drei, bei Geschäftslokalen sechs Monate beträgt». Zu den Terminen schreibt er: «Die sogenannten ortsüblichen Kündigungstermine sind je nach Kanton oder Ort unterschiedlich.» Verbreitet sind laut mieterverband.ch die quartalsmässigen Termine am 31. März, 30. Juni und 30. September; homegate.ch führt sie (Stand 25.10.2024) für Aargau, Zug, Neuenburg, Nidwalden, Obwalden und die Zürcher Bezirke auf. Der Blick ins Detail lohnt sich aber, weil die Übersicht innerhalb eines Kantons unterscheidet: Für die Stadt Zürich nennt sie nur den 31. März und den 30. September, für Freiburg zusätzlich zu den drei Quartalsterminen auch den 31. Dezember, für Solothurn ebenfalls nur 31. März und 30. September und für Graubünden 31. März, 30. September und – in Klammern – 30. Juni. In Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Schaffhausen, Schwyz, St. Gallen und Uri ist «jedes Monatsende, ausser 31. Dezember» möglich, in Glarus jedes Monatsende; in der Stadt Bern und Umgebung gelten 30. April und 31. Oktober; in Genf, Luzern und im Wallis gibt es keine ortsüblichen Termine, und in Jura, Thurgau und im Tessin variiert es je nach Gemeinde. Massgebend ist am Ende ohnehin der Vertrag: Der Mieterinnen- und Mieterverband hält fest, dass ortsübliche Termine nur greifen, wenn im Mietvertrag keine eigenen Termine stehen – die gehen vor.

Aus dem Termin 30. Juni folgt die Umzugswelle im Juli und August, aus dem 30. September die zweite im Oktober. Wo der 30. Juni fehlt – etwa in der Stadt Zürich –, verschiebt sich der Effekt entsprechend auf den Herbst. Dazu kommt das Studienjahr: An der Universität Zürich dauert das Herbstsemester 2026 laut students.uzh.ch vom 1. August 2026 bis 31. Januar 2027, die Vorlesungen beginnen am 14. September 2026. Wer im September ein Studium anfängt, richtet die Küche also im August ein. Ein Timing-Detail hilft dabei: Seit dem 5. Februar 2026 starten die Migros-Aktionen laut Medienmitteilung vom 26. Januar 2026 «jeweils neu am Donnerstag und gelten bis Mittwoch der Folgewoche» – der erste grosse Einkauf lohnt sich deshalb eher am Donnerstag als am Dienstag. Wie sich das über das Jahr verteilt, steht im Aktionen-Kalender Schweiz.

Was solltest du am ersten Tag nicht kaufen?

Vier Dinge. Grosspackungen. savefood.ch formuliert es direkt: «Um Food Waste zu vermeiden, ist es ratsamer, öfter einzukaufen statt grosse Mengen auf einmal zu kaufen.» Solange du nicht weisst, was du wirklich kochst, ist die Kilopackung ein Risiko, nicht ein Rabatt – und Food Waste ist teuer: rund 90 Kilogramm essbare Lebensmittel und CHF 620 pro Person und Jahr, so savefood.ch. Spezialgeräte. Nudelmaschine, Fondue-Set, Raclette-Ofen und Küchenwaage stehen auf jeder Checkliste – aber nicht auf der von Tag eins. Ein komplettes Geschirrservice. Zwei Teller, zwei Gläser, zwei Sets Besteck genügen, bis du weisst, wie oft Gäste kommen. Und den Einkauf im Hungerstress. «Gehe nie hungrig und im Stress einkaufen», schreibt savefood.ch – am Einzugstag ist genau das der Normalzustand. Eine Einkaufsliste hilft: «Mit einer Einkaufsliste kaufst du überlegt und gezielt ein und verhinderst Food Waste.» Für Putz- und Waschmittel lohnt der Blick in den Vergleich Reinigungs- und Waschmittel, für Körperpflege in die günstigste Körperpflege.

Was kostet die erste Küche also wirklich?

Ehrlich: Es kommt darauf an – und zwar mehr auf deine Reihenfolge als auf die Preise. Die vier Ausrüstungs-Anker oben ergeben CHF 37.35, die fünf Vorrats-Anker CHF 8.80. Das sind gerechnete Beispiele aus den genannten Quellen, keine Gesamtkosten für eine Küche: Wer die volle Checkliste der Urner Kantonalbank in einem Gang abarbeitet, landet in einer völlig anderen Grössenordnung, und wer Pfannen von den Eltern erbt, in einer dritten. Was sich verallgemeinern lässt, sind die drei Regeln: nach Wellen kaufen statt einmal alles, Eigenmarke vor Marke, und Geräte erst kaufen, wenn sie in einer Aktion auftauchen. Kein Detailhändler ist dauerhaft der günstigste – die Führung wechselt pro Produkt und pro Woche. Deshalb: Leg deine Vorratsliste in Rappn an, prüf die aktuellen Angebote aller sieben Ketten in deinem Kanton, setz einen Preisalarm auf Bratöl, Kaffee und Waschmittel – und mach den ersten grossen Einkauf am Donnerstag. Wenn du neu in der Schweiz bist, beantwortet der Ratgeber Einkaufen in der Schweiz für Neuzuzüger die Fragen, die auf keiner Checkliste stehen.

Quellen geprüft: .

Die erste Küche sind zwei Budgets: einmalig die Ausrüstung, monatlich das Essen. Leg die Tag-eins-Vorratszeilen auf diese Liste und Rappn zeigt für jede den Preis bei allen 7 Schweizer Ketten, gefiltert auf deinen Kanton. Tippe auf die Tabs.

Wöchentlich

Others

Bäckerei

Milch & Käse

Fleisch & Fisch

Zutaten & Gewürze

Pasta, Reis & Cerealien

Ersten Vorratseinkauf in Rappn durchrechnen, gratis

Gratis, kein Konto nötig · iOS & Android

Warum Rappn?

Rappn ist die einzige neutrale Preisvergleichs-App der Schweiz , ohne kommerzielle Vereinbarungen mit Detailhändlern. Das bedeutet: Unsere Vergleiche sind wirklich unabhängig.

  • 100% kostenlos , kein Abo, keine versteckten Kosten
  • Neutral , keine kommerzielle Vereinbarungen mit Migros, Coop, Aldi, Lidl, Denner, Aligro oder Otto’s
  • Echtzeit-Daten , Preise werden laufend aktualisiert
  • +10’000 Angebote, +3’000 Supermärkte, 100% kostenlos
Jetzt verfügbar

Bereit zu sparen?

Scanne den Code, installiere Rappn und beginne diese Woche mit echten Ersparnissen. Kein Konto erforderlich.

+10'000Live-Aktionen
+3'000Verkaufsstellen
100%gratis

Häufige Fragen

Was kostet die Küchen-Grundausstattung für die erste Wohnung in der Schweiz?

Es gibt keinen seriösen Fixbetrag – der Preis hängt davon ab, wie viel du auf einmal kaufst. Als Grössenordnung: Bratpfanne 24 cm CHF 11.95, Wok 24 cm CHF 12.95, Schüssel Ø 23 cm CHF 6.95 und ein Vorratsglas CHF 5.50 ergeben CHF 37.35 (Preise ottos.ch, Juli 2026) – und decken erst vier Zeilen einer Erstausstattungs-Checkliste ab. Die Küchenliste der Urner Kantonalbank (PDF vom 10. Oktober 2023) umfasst 27 Zeilen, und die ersten drei davon sind Küchentisch, Stühle und Deckenlampe. Ein einzelnes 24-teiliges Besteckset kostet auf ottos.ch im Juli 2026 CHF 44.90 – mehr als jene vier Anker zusammen. Wer in Wellen kauft statt in einem Gang, streckt die Kosten deutlich.

Welche Vorräte brauche ich für den ersten Einkauf?

Wenige, dafür vielseitige. Teigwaren, Mehl, ein neutrales Bratöl, Reis und vier Grundgewürze reichen zum Start. Als Grössenordnung für Eigenmarken (migipedia.migros.ch, Juli 2026): Hörnli 1 kg CHF 1.–, Spaghetti 1 kg CHF 1.20, Weissmehl 1 kg CHF 1.–, Sonnenblumenöl 1 L CHF 4.–, Reis 250 g CHF 1.60 – zusammen CHF 8.80. Welche Kette bei dir gerade günstiger ist, siehst du live in Rappn.

Wo kaufe ich Pfannen, Teller und Besteck in der Schweiz am besten?

Drei Kanäle: die Haushaltsabteilung der Grossverteiler (bei Migros unter der Eigenmarke Migros Kitchen & Co., bis zur Umbenennung 2023 Cucina & Tavola – 20 Minuten, 12. Mai 2023), Restposten- und Non-Food-Discounter wie Otto’s (laut ottos.ch «der Schweizer Detailhändler für Schnäppchenjäger seit 1978», rund 100 Filialen gemäss Wikipedia) und Secondhand. Beim Restposten-Sortiment gilt: Was heute im Regal steht, ist nächste Woche vielleicht weg.

Wie viel Geld sollte ich pro Monat für Lebensmittel einplanen?

Der Dachverband Budgetberatung Schweiz rechnet im Budgetbeispiel für Einzelpersonen (Version 2025/2026) mit CHF 370 pro Monat bei CHF 2’500 Netto-Einkommen, CHF 400 bei CHF 2’750 bis 3’000, CHF 450 bei CHF 3’500 bis 4’500 und CHF 500 bei CHF 5’000 bis 7’000. Für Studierende in einer WG nennt er im Blatt «Richtwerte Studierende – Wohnen in WG» CHF 370 bis 590 inklusive Mensa. Nicht vergessen: CHF 40 bis 100 Nebenkosten pro Monat im Einzelpersonen-Beispiel (CHF 30 bis 50 im WG-Blatt) für Körperpflege, Spülmittel, Waschmittel und Entsorgung.

Was sollte ich am Einzugstag nicht kaufen?

Grosspackungen, Spezialgeräte, ein komplettes Geschirrservice – und nichts im Hungerstress. savefood.ch (Stiftung Pusch) empfiehlt ausdrücklich, «öfter einzukaufen statt grosse Mengen auf einmal zu kaufen», und «gehe nie hungrig und im Stress einkaufen». Food Waste kostet laut savefood.ch rund 90 Kilogramm und CHF 620 pro Person und Jahr – am Einzugstag entsteht davon überraschend viel.

Warum ziehen in der Schweiz so viele im Sommer um?

Weil die ortsüblichen Kündigungstermine es vorgeben. Die gesetzliche Mindestfrist für Wohnungen sind drei Monate (mieterverband.ch), und in vielen Kantonen gelten die Quartalstermine 31. März, 30. Juni und 30. September (homegate.ch, Stand 25.10.2024) – für die Stadt Zürich dagegen nur 31. März und 30. September, für Freiburg zusätzlich der 31. Dezember, in Appenzell, beiden Basel, Schaffhausen, Schwyz, St. Gallen und Uri jedes Monatsende ausser 31. Dezember, in der Stadt Bern 30. April und 31. Oktober, in Genf, Luzern und im Wallis gar keine. Vorrang hat immer der Mietvertrag. Aus dem 30. Juni folgt die Welle im Juli und August; dazu beginnt an der Universität Zürich das Herbstsemester 2026 am 1. August, die Vorlesungen am 14. September (students.uzh.ch).

Weitere Vergleiche