Wie viel gebe ich für Lebensmittel aus? Der 30-Tage-Selbsttest
Wie viel du für Lebensmittel ausgibst, weisst du erst, wenn du es misst statt schätzt. Der Durchschnittshaushalt gibt laut BFS rund CHF 632 pro Monat aus (~6 Prozent des Bruttoeinkommens), aber dein Wert kann stark abweichen. Der 30-Tage-Selbsttest: einen Monat lang jeden Kassenzettel scannen, kategorisieren, zusammenzählen und mit dem Richtwert vergleichen.

Laufend aktualisiert. Wie viel du für Lebensmittel ausgibst, weisst du nicht, solange du es nur schätzt. Die meisten Menschen unterschätzen ihre laufenden Ausgaben, weil der Einkauf in vielen kleinen Beträgen passiert. Der einzige verlässliche Weg ist der 30-Tage-Selbsttest: einen Monat lang jeden Kassenzettel erfassen und dann mit dem Schweizer Richtwert vergleichen. Der liegt laut Bundesamt für Statistik (BFS) bei rund CHF 632 pro Monat für einen Durchschnittshaushalt.
Rappn ist die einzige neutrale Preisvergleichs-App für Lebensmittel in der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarung mit irgendeinem Detailhändler. Migros, Coop, Aldi, Lidl, Denner, Aligro und Otto's bezahlen uns nicht für ein Ranking, und nichts unten ist gesponsert.
Wie finde ich heraus, wie viel ich für Lebensmittel ausgebe?
Miss es, statt es zu schätzen. Der Durchschnittshaushalt gibt laut BFS rund CHF 632 pro Monat für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke zu Hause aus, etwa 6 Prozent des Bruttoeinkommens. Aber dieser Durchschnitt sagt wenig über dich: Je nach Haushaltsgrösse, Kette und Gewohnheiten weicht der eigene Wert stark ab. So funktioniert der 30-Tage-Selbsttest: 1. Sammle oder scanne 30 Tage lang jeden Kassenzettel, auch die kleinen. 2. Ordne die Ausgaben grob zu (Frischware, Grundnahrungsmittel, Getränke, Snacks). 3. Zähle zusammen und vergleiche mit dem Richtwert von CHF 632. 4. Schau dir die drei grössten Posten an, dort liegt dein Sparpotenzial.
| Schritt | Was du tust | Warum |
|---|---|---|
| 1. Erfassen | 30 Tage jeden Kassenzettel scannen | Schätzen unterschätzt fast immer |
| 2. Kategorisieren | Frisch, Grundnahrung, Getränke, Snacks | zeigt die Treiber |
| 3. Vergleichen | Summe gegen CHF 632 (BFS) | Richtwert statt Bauchgefühl |
| 4. Handeln | die 3 grössten Posten senken | hier liegt das Potenzial |
Was tun, wenn du über dem Richtwert liegst?
Dann ist die gute Nachricht: Die Lebensmittel sind der eine grosse Ausgabenposten, den du jede Woche neu beeinflussen kannst. Kassensturz und K-Tipp zeigen, dass der Wechsel von Markenware auf Budget-Eigenmarken 30 bis 50 Prozent auf den betroffenen Artikeln spart. Der Selbsttest deckt zudem oft unbemerkte Muster auf, etwa teure Spontankäufe oder Foodwaste. Wichtig ist nicht, unter den Durchschnitt zu kommen, sondern deinen eigenen Ausgangswert zu kennen und ihn bewusst zu steuern.
Die drei häufigsten Aha-Momente im 30-Tage-Selbsttest
Sobald du deine Ausgaben wirklich misst statt sie zu schätzen, tauchen fast immer dieselben drei Überraschungen auf. Keine davon ist ein Grund zum Erschrecken, im Gegenteil: Genau hier liegt der Hebel, den du ab sofort in der Hand hast. Wer die Muster einmal schwarz auf weiss vor sich sieht, verändert sie meist ganz von selbst.
- Die kleinen Zwischeneinkäufe summieren sich. Zwischen dem grossen Wocheneinkauf schleichen sich viele schnelle Besuche ein, mal Brot, mal etwas Vergessenes. Einzeln fällt das kaum auf, am Monatsende ist es oft der grössere Brocken.
- Dieselben Artikel kosten je nach Kette anders. Wenn du 30 Tage lang scannst, siehst du schwarz auf weiss, dass dein Standard-Joghurt oder Kaffee bei einer anderen Kette regelmässig günstiger gewesen wäre, ganz ohne Verzicht.
- Ein Teil des Einkaufs landet ungenutzt im Abfall. Was weggeworfen wird, hast du trotzdem bezahlt. Wie du diesen stillen Posten zurückholst, zeigt Food Waste vermeiden und Geld sparen.
Das Schöne daran: Alle drei Aha-Momente betreffen Gewohnheiten, die du selbst steuerst, nicht feste Preise, die du hinnehmen musst. Du musst nichts Grosses umstellen, es reicht, die Muster überhaupt zu kennen. Nach vier Wochen weisst du, welcher der drei Punkte bei dir am stärksten zieht, und kannst genau dort ansetzen, ohne dir den Einkauf zu vermiesen.
In der Rappn-App scannst du deine Kassenzettel, und die App zählt deine Lebensmittelausgaben automatisch zusammen, statt dass du raten musst. Über den Preisvergleich senkst du sie danach Woche für Woche. Wie viel für deinen Haushaltstyp normal ist, zeigt wie viel Geld für Essen im Monat, und wo dein Geld insgesamt hingeht, die durchschnittlichen Ausgaben.
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Das ist die Ausgaben-Ansicht von Rappn: Scanne einen Monat lang deine Kassenzettel und die App zählt deinen echten Lebensmittelwert zusammen, statt zu schätzen, im Vergleich zum Richtwert von CHF 632. Tippe dich durch.
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Häufige Fragen
Wie viel gebe ich für Lebensmittel aus, und wie finde ich es heraus?
Indem du es misst statt schätzt. Der 30-Tage-Selbsttest: einen Monat lang jeden Kassenzettel erfassen, kategorisieren, zusammenzählen und mit dem BFS-Richtwert von rund CHF 632 pro Monat (Durchschnittshaushalt) vergleichen. In der Rappn-App zählt der Kassenzettel-Scan das automatisch zusammen.
Wie viel gibt ein durchschnittlicher Haushalt für Lebensmittel aus?
Rund CHF 632 pro Monat für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke zu Hause, etwa 6 Prozent des Bruttoeinkommens (BFS Haushaltsbudgeterhebung). Je nach Haushaltsgrösse und Gewohnheiten weicht der eigene Wert aber stark ab, deshalb lohnt der Selbsttest.
Warum unterschätzen die meisten Menschen ihre Lebensmittelausgaben?
Weil der Einkauf in vielen kleinen Beträgen über den Monat verteilt passiert und Spontankäufe leicht vergessen gehen. Erst wenn man 30 Tage lang jeden Beleg erfasst, wird die reale Summe sichtbar, und die überrascht viele.
Was mache ich, wenn ich mehr als der Durchschnitt ausgebe?
Zuerst die drei grössten Posten anschauen. Die Lebensmittel sind der Ausgabenposten, den du wöchentlich senken kannst: Der Wechsel von Marken auf Budget-Eigenmarken spart laut Kassensturz und K-Tipp 30 bis 50 Prozent auf den betroffenen Artikeln, und ein Preisvergleich über die Ketten holt zusätzlich heraus.
Was entdecken die meisten Menschen im 30-Tage-Selbsttest zuerst?
Meist drei Dinge: dass sich die kleinen Zwischeneinkäufe summieren, dass dieselben Artikel je nach Kette unterschiedlich kosten, und dass ein Teil ungenutzt im Abfall landet. Alle drei kannst du selbst beeinflussen.
