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Wie viel gebe ich für Lebensmittel aus? Der 30-Tage-Test für deine eigene Zahl

Ein Schweizer Haushalt gibt im Schnitt CHF 638 im Monat für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke zu Hause aus, bei durchschnittlich 2,07 Personen (BFS, 2023). Deine eigene Zahl findest du mit einem 30-Tage-Test: Sammle 30 Tage lang jeden Kassenzettel, zähle die Beträge für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke zusammen und vergleiche die Summe mit dem Richtwert für deinen Haushaltstyp, etwa CHF 370 bis 500 im Monat für eine Einzelperson (Budgetberatung Schweiz, 2025/26).

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Weisser Kassenbon entlang einer Alpenstrasse und gelbe Apfelkiste als Pastellbild.

Wie viel du für Lebensmittel ausgibst, weisst du erst, wenn du es misst: 30 Tage lang jeden Kassenzettel für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erfassen, zusammenzählen und mit zwei Schweizer Werten vergleichen. Der erste ist ein gemessener Durchschnitt, CHF 638 im Monat für einen Haushalt mit 2,07 Personen, 6,2 % des Bruttoeinkommens (BFS, 2023); der zweite ein Richtwert zum Planen, der vom Haushaltstyp und vom Nettoeinkommen abhängt (Budgetberatung Schweiz, 2025/26). Am Ende hast du deine eigene Zahl statt einer Schätzung.

Stand Oktober 2026. Quellen: Bundesamt für Statistik (BFS), Haushaltsbudgeterhebung 2023 (Medienmitteilung vom 17. November 2025) und Tabellen nach Haushaltstyp 2018-2019 und 2020-2021; Budgetberatung Schweiz, Budgetbeispiele 2025/2026 (abgerufen am 9. Oktober 2026).

Wie finde ich heraus, wie viel ich für Lebensmittel ausgebe?

Mit einem 30-Tage-Test in fünf Schritten. Du brauchst nur die Ausdauer, keinen Kassenzettel wegzuwerfen; die Rechnung am Schluss dauert zehn Minuten.

  1. Leg fest, was zählt. Als Lebensmittel zählt, was auch das BFS so zählt: Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke für zu Hause. Restaurant, Take-away, Alkohol, Putzmittel und Körperpflege notierst du separat, damit der Vergleich mit den Durchschnittswerten aufgeht.
  2. Sammle 30 Tage lang jeden Kassenzettel, auch den vom Gipfeli oder vom Automaten. Fotografiere ihn am selben Tag oder lade den digitalen Kassenzettel aus der App des Kundenprogramms herunter.
  3. Notiere Einkäufe ohne Kassenzettel. Markt, Hofladen, Kiosk: eine Zeile im Handy mit Datum und Betrag.
  4. Zähle zusammen und trenne. Addiere am Monatsende nur die Zeilen mit Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken. Abkürzung: In der MWST-Zusammenfassung des Kassenzettels ist der Teil zu 2,6 % vor allem Essen und alkoholfreie Getränke, der Teil zu 8,1 % fast alles andere.
  5. Vergleiche und schau hinein. Leg die Summe neben die Werte in der Tabelle unten und schau dir dann die drei grössten Kategorien an.

Scanne deine Kassenbons in Rappn und sieh deine erfassten Ausgaben nach Kategorie. So kannst du deinen Lebensmittelhaushalt anhand deiner eigenen Einkäufe prüfen.

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Deine Ausgaben

AUSGEGEBEN

CHF 609.28

📅 April 2026

WOCHENSCHNITT

CHF 122

CHF 200
CHF 133
CHF 67
1-78-1415-2122-2829-30

Wie viel gibt ein Schweizer Haushalt im Schnitt für Lebensmittel aus?

CHF 638 im Monat für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke zu Hause, im Schnitt aller Haushalte, die 2,07 Personen zählen (BFS, 2023). Pro Person sind das rund CHF 309 im Monat, rund CHF 71 pro Woche und rund CHF 10 pro Tag (eigene Berechnung: 637.76 ÷ 2,066 Personen; ÷ 4,33 Wochen; ÷ 30,4 Tage). Dein Haushalt ist aber kaum der Durchschnittshaushalt: Vergleiche dich mit deinem Haushaltstyp.
HaushaltBFS-Schnitt 2018-2019, CHF pro MonatBFS-Schnitt 2020-2021 (Covid-Jahre), CHF pro MonatRichtwert 2025/26, CHF pro Monat
Einzelperson unter 65337387370–500
Paar unter 65, ohne Kinder642716550–700
Paar mit 1 Kind794846700–850
Paar mit 2 Kindern9551'000850–1'100
Paar mit 3 oder mehr Kindern1'1021'1661'000–1'250 (3 Kinder)
Einelternhaushalt622648500–650 (1 Kind), 700–850 (2 Kinder)

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke für zu Hause, pro Haushalt, auf den Franken gerundet (BFS, Haushaltsbudgeterhebung, Tabellen nach Haushaltstyp und nach Anzahl Kinder). Richtwerte: vom tiefsten bis zum höchsten Nettoeinkommen der Budgetbeispiele der Budgetberatung Schweiz; für jedes Kind ab 12 Jahren kommen CHF 50 bis 100 dazu. Als Kinder zählt das BFS auch erwachsene Kinder, sofern mindestens eines jünger als 25 ist. Einen Wert 2023 pro Haushaltstyp publiziert das BFS nicht; die Reihe 2022-2024 ist für November 2026 angekündigt. Alle Werte, auch pro Person, stehen in der Haushaltsgeld-Tabelle für die Schweiz, die Werte pro Tag bei den Lebensmittelkosten pro Person.

Warum 30 Tage und nicht eine Woche?

Weil eine einzelne Woche täuscht. Es gibt die Woche mit dem grossen Wocheneinkauf und die, in der der Kühlschrank noch voll ist, die mit Gästen und die in den Ferien; ein Monat gleicht das aus. Und der Monat ist die Einheit aller Vergleichswerte: Miete, Lohn, Krankenkasse und die Werte des BFS sind monatlich.

Zwei Kniffe machen den Test genauer. Erstens: Ein Monat hat nicht vier Wochen, sondern 4,33 (52 ÷ 12). Dauert dein Test genau vier Wochen, multipliziere die Summe mit 1,09 (30,4 ÷ 28 Tage), um auf einen Monat zu kommen. Zweitens: Notiere, was ungewöhnlich war, ein Fest, eine Woche auswärts, ein Vorrat aus einer Aktion. War der Monat stark anders als sonst, wiederhole den Test im Folgemonat und nimm den Schnitt aus beiden. Wie du zwischen Monat und Woche umrechnest, erklärt der Ratgeber zu den Kosten für den Wocheneinkauf.

Wie lese ich das Ergebnis des 30-Tage-Tests?

Vergleiche deine Summe mit der Zeile deines Haushaltstyps, nicht mit den CHF 638: Dieser Wert ist der Schnitt aller Haushalte mit 2,07 Personen. Halte dann die zwei Vergleichswerte auseinander: Der BFS-Schnitt sagt, wie viel tatsächlich ausgegeben wurde, der Richtwert, wie viel du je nach Nettoeinkommen budgetieren solltest. Über dem Schnitt zu liegen ist kein Fehler, wenn du im Richtwert bleibst und dein Budget aufgeht.

Dann schau in die Summe hinein. Drei Dinge tauchen oft auf, sobald man misst statt schätzt:

  • Die kleinen Zwischeneinkäufe. Brot, Milch, ein Snack: Einzeln fallen sie kaum auf, über den Monat zusammengezählt fallen sie ins Gewicht. Zähle, wie viele Kassenzettel du hast und wie hoch einer im Schnitt ist.
  • Was du immer wieder kaufst. Artikel, die in drei von vier Wochen auftauchen, sind deine Grundliste: Bei ihnen lohnt sich der Blick auf die Aktionen.
  • Was im Abfall landet. Bezahlt hast du es trotzdem. Notiere einen Monat lang, was du wegwirfst; Ideen dagegen stehen im Ratgeber Food Waste vermeiden.

Die zehn möglichen Auswertungen, von den Kategorien bis zum Anteil, den du in Aktion kaufst, erklärt Schritt für Schritt der Ratgeber Kassenzettel auswerten.

Was tun, wenn du über dem Richtwert liegst?

Fang dort an, wo am meisten Geld hingeht. Im Schweizer Schnitt machen Fleisch, Brot und Getreideprodukte sowie Milch, Käse und Eier zusammen rund die Hälfte der Ausgaben für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke aus (BFS, 2023, eigene Berechnung: Fleisch 120 + Brot und Getreideprodukte 102 + Milch, Käse und Eier 99 = CHF 321 von 638, rund 50 %); dort fällt eine andere Wahl am stärksten ins Gewicht. Drei Hebel, für die du nicht schlechter essen musst:

  1. Eine Einkaufsliste mit Preisen, bevor du losgehst: So weisst du vorher, was der Einkauf kostet, und hältst dich an das, was du brauchst. Wie das geht, zeigt der Ratgeber zur Einkaufsliste mit Preisen.
  2. Aktionen auf deine Grundliste, nicht auf Produkte, die du sonst nicht gekauft hättest.
  3. Der Preis pro Kilo oder Liter auf dem Regaletikett, um Marken, Budgetlinien und Packungsgrössen zu vergleichen.

Wiederhole den Test nach zwei oder drei Monaten: Zwei gemessene Monate nebeneinander sagen dir mehr als jeder Durchschnitt.

Wie mache ich den 30-Tage-Test mit Rappn?

Rappn ist eine kostenlose Schweizer App (iOS und Android), die die laufenden Aktionen von sieben Schweizer Detailhändlern vergleicht und Kassenzettel in eine Ausgabenübersicht verwandelt. Für den Test fotografierst du jeden Kassenzettel, wenn du nach Hause kommst, lädst andere aus der Galerie und erfasst Einkäufe ohne Kassenzettel von Hand. Die App sortiert deine Einkäufe nach Kategorien und zeigt die Ausgaben pro Monat neben deinem eigenen Monatsdurchschnitt; am Monatsende exportierst du die Kassenzettel als PDF oder CSV, wenn du die Summe in eine Tabelle übertragen willst. Rappn deckt die Lebensmittel ab, nicht Miete, Versicherungen oder Steuern, hat kein Abo und keine kommerziellen Vereinbarungen mit Detailhändlern. Wie ein gut lesbares Foto gelingt, zeigt die Anleitung zum Kassenzettel-Scannen.

Wenn du nicht 30 Tage warten willst: Die kostenlose App Rappn importiert die Kassenzettel aus den Kundenprogrammen von drei grossen Schweizer Supermärkten, auf Wunsch bis zu 12 Monate zurück, andere Kassenzettel fotografierst du. Danach siehst du deine Ausgaben nach Kategorie und Monat. Dafür brauchst du ein Rappn-Konto und musst volljährig sein; die Bedingungen der Programme gelten weiter, und der Betreiber kann die Verknüpfung einschränken (so funktioniert die Verknüpfung).

Aktualisiert: .

Warum Rappn?

Rappn ist eine unabhängige Preisvergleichs-App in der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarungen mit Detailhändlern. Das bedeutet: Unsere Vergleiche sind wirklich unabhängig.

  • 100% kostenlos: kein Abo, keine versteckten Kosten
  • Neutral: keine kommerziellen Vereinbarungen mit Migros, Coop, Aldi, Lidl, Denner, Aligro oder Otto’s
  • Täglich aktualisiert, sobald die Ketten ihre Aktionen veröffentlichen
  • Die Aktionen der Ketten an einem Ort: suchen, filtern, vergleichen, ohne Abo
  • Menüplaner in der Küche: Woche planen, Zutaten auf die Einkaufsliste schicken
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Häufige Fragen

Wie viel gebe ich für Lebensmittel aus, und wie finde ich es heraus?

Indem du es 30 Tage lang misst: jeden Kassenzettel für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erfassen, Einkäufe ohne Kassenzettel notieren, zusammenzählen und die Summe mit dem Wert für deinen Haushaltstyp vergleichen. Im Schnitt gibt ein Schweizer Haushalt mit 2,07 Personen CHF 638 im Monat aus (BFS, 2023).

Wie viel gibt ein durchschnittlicher Schweizer Haushalt für Lebensmittel aus?

CHF 638 im Monat für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke zu Hause, 6,2 % des Bruttoeinkommens, bei durchschnittlich 2,07 Personen (BFS, Haushaltsbudgeterhebung 2023). Pro Person sind das rund CHF 309 im Monat und rund CHF 10 pro Tag (eigene Berechnung: CHF 637.76 ÷ 2,066 Personen = 309; ÷ 30,4 Tage = 10).

Wie viel sollte ich im Monat für Lebensmittel ausgeben?

Zum Planen nennt die Budgetberatung Schweiz CHF 370 bis 500 im Monat für eine Einzelperson, 550 bis 700 für ein Paar und 850 bis 1'100 für eine Familie mit zwei Kindern, je nach Nettoeinkommen (Budgetbeispiele 2025/26). Das sind Richtwerte, weder gemessene Durchschnitte noch Obergrenzen.

Warum dauert der Test 30 Tage und nicht eine Woche?

Weil eine einzelne Woche zu stark von einem grossen Einkauf oder einem vollen Kühlschrank abhängt, während ein Monat das ausgleicht und die Einheit aller Vergleichswerte ist. Dauert dein Test vier Wochen, multipliziere die Summe mit 1,09 (30,4 ÷ 28 Tage), um auf einen Monat zu kommen.

Was zählt beim Test zu den Lebensmitteln?

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke für zu Hause, wie in der Erhebung des BFS. Restaurant, Take-away, Alkohol, Tabak, Putzmittel und Körperpflege sind andere Budgetposten: Notiere sie separat, sonst geht der Vergleich mit den Durchschnittswerten nicht auf.

Kann ich den 30-Tage-Test mit Rappn machen?

Ja, für die Lebensmittel. In der kostenlosen App Rappn fotografierst du die Kassenzettel, lädst sie aus der Galerie oder erfasst Einkäufe von Hand; die App sortiert die Einkäufe nach Kategorien und zeigt die Ausgaben pro Monat neben deinem Monatsdurchschnitt, und die Kassenzettel lassen sich als PDF oder CSV exportieren.

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