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Persönliche Inflationsrate berechnen: deine Lebensmittel-Teuerung mit Kassenzetteln

Deine persönliche Inflationsrate bei Lebensmitteln berechnest du mit deinen Kassenzetteln: (Preis heute − Preis damals) ÷ Preis damals × 100, für 15 bis 20 Produkte, die du oft kaufst. Sie kann von der offiziellen Teuerung abweichen: Im September 2026 kosteten Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke in der Schweiz 1,0 % weniger als ein Jahr zuvor (BFS, Landesindex der Konsumentenpreise).

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Ufer eines Bergsees mit einem riesigen Einmachglas voller Lebensmittel auf einem Steg, mit gelbem Band verschlossen

Deine persönliche Inflationsrate bei Lebensmitteln zeigt, wie sich die Preise der Produkte verändert haben, die du selbst kaufst, und sie kann stark vom Durchschnitt abweichen: Im September 2026 kosteten Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke 1,0 % weniger als ein Jahr zuvor, Eier aber 2,2 % mehr (BFS). Du berechnest sie mit den Kassenzetteln von heute und von vor einem Jahr.

Stand Oktober 2026. Quellen: Bundesamt für Statistik (BFS), Landesindex der Konsumentenpreise (Medienmitteilungen vom 1. Oktober 2026 und vom 8. Januar 2026, Detailtabelle September 2026) und individueller Teuerungsrechner (abgerufen am 8. Oktober 2026).

Was ist die persönliche Teuerung, und warum weicht sie vom LIK ab?

Die persönliche Teuerung misst deinen Einkaufskorb, der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) den Warenkorb eines Durchschnittshaushalts, von der Miete bis zum Verkehr. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke machen darin 2026 genau 10,307 % aus: Im September 2026 lagen sie 1,0 % unter dem Vorjahresmonat, während der Gesamtindex um 1,0 % stieg. Von Dezember 2020 bis Dezember 2025 wurden sie um 4,1 % teurer, der Gesamtindex stieg um 6,9 % (BFS).

Wie es 2026 insgesamt aussieht, steht im Ratgeber zur Lebensmittel-Teuerung in der Schweiz 2026, den Rückblick über mehrere Jahre findest du in der Entwicklung der Lebensmittelpreise.

Deine eigene Teuerung beginnt bei deinen Kassenzetteln: Rappn hält sie nach Monat und Kategorie fest, und du kannst sie für die Rechnung exportieren.

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Deine Ausgaben

AUSGEGEBEN

CHF 609.28

📅 April 2026

CHF 200
CHF 133
CHF 67
1-78-1415-2122-2829-30

Nach Kategorie

Wie berechnet man die Inflationsrate für den Warenkorb?

Die Formel für ein Produkt: (Preis heute − Preis vor einem Jahr) ÷ Preis vor einem Jahr × 100, positiv, wenn es teurer wurde, negativ, wenn es weniger kostet.

Für den Korb nimmst du nicht den einfachen Durchschnitt der Prozente: Der Kaffee jeder Woche zählt mehr als die Gewürze, die du zweimal im Jahr kaufst. Rechne mit gleichbleibenden Mengen, so wie es der LIK mit seinem Warenkorb tut: Teile die Summe aller «Menge × Preis heute» durch die Summe aller «Menge × Preis vor einem Jahr», ziehe 1 ab und multipliziere mit 100. Das ist der Durchschnitt der Veränderungen, gewichtet mit dem Anteil jedes Produkts an den Ausgaben von damals. Mit den Werten vom September 2026 ergibt ein Korb, dessen Ausgaben je zur Hälfte auf Fleisch (−2,2 %) und auf Gemüse (+1,7 %) entfallen: 0,5 × (−2,2) + 0,5 × 1,7 = −0,25 %.

BFS-Rechner, Kassenzettel oder Gesamtausgaben: Welche Methode passt?

Für deine eigene Zahl brauchst du die Kassenzettel: Nur sie zeigen die Preise, die du tatsächlich bezahlt hast.
MethodeWas sie misstWas du brauchstGrenze
Individueller Teuerungsrechner (BFS)Die Teuerung deiner Ausgabenstruktur, mit der offiziellen PreisentwicklungHaushaltstyp und Einkommen oder Ausgaben pro PositionLebensmittel sind eine einzige Position, mit der landesweiten Preisentwicklung
Deine KassenzettelDie Teuerung deiner Produkte, zu deinen PreisenKassenzettel von heute und von vor einem JahrBraucht Zeit; Packungsgrössen und Aktionen gleich behandeln
GesamtausgabenWie stark sich deine Ausgaben verändert habenMonatstotaleVermischt Preise und Mengen: Ein Gast mehr sieht aus wie Teuerung

Der Rechner ist gratis auf lik-app.bfs.admin.ch und vergleicht deine Teuerung mit dem Durchschnitt. Vom Einkauf kennt er aber nur das Gewicht im Budget, nicht den Inhalt deines Korbs.

Wie berechnest du deine Teuerung mit Kassenzetteln, in 6 Schritten?

  1. Wähle 15 bis 20 Produkte, die du jeden Monat kaufst: Brot, Milch, Eier, Teigwaren, Kaffee, Käse, Fleisch, Früchte, Gemüse.
  2. Such die Preise von vor einem Jahr auf den Kassenzetteln desselben Monats, auf Papier, als Foto, PDF oder CSV (wie du sie ordnest: Kassenzettel auswerten).
  3. Notiere die Preise von heute, wenn möglich aus demselben Laden.
  4. Vergleiche Gleiches mit Gleichem: dieselbe Packungsgrösse oder den Preis pro Liter oder Kilo, der auch eine Mogelpackung sichtbar macht. Der Wechsel zur Eigenmarke ist dein Entscheid, keine Teuerung.
  5. Rechne in einer Tabellenkalkulation, eine Zeile pro Produkt. Wenn du einen KI-Assistenten nutzt, hilft dir der Ratgeber Lebensmittelausgaben mit KI auswerten; prüfe das Total in jedem Fall nach.
  6. Wiederhole die Rechnung jedes Quartal und vergleiche sie mit demselben Zeitraum im Vorjahr, denn die Preise für Früchte und Gemüse schwanken mit der Saison.

Warum kann deine Rate höher oder tiefer sein?

Das hängt davon ab, was du isst, welche Marken du kaufst, ob du Aktionen nutzt und wo du einkaufst. Der erste Punkt wiegt schwerer, als man denkt, denn im selben Monat bewegen sich die Produkte in entgegengesetzte Richtungen:
Produkt (Positionen des BFS)Veränderung September 2025 bis September 2026, in %
Aromagetränke+7,1
Beeren+2,6
Eier+2,2
Gemüse, Pilze und Kartoffeln+1,7
Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke−1,0
Kaffee−1,9
Käse−1,9
Fleisch und Fleischwaren−2,2
Brot−2,5
Schokolade−3,7

Quelle: BFS, Landesindex der Konsumentenpreise, Detailtabelle September 2026.

  • Marken. Mit vielen Eigenmarken folgt deine Rate deren Preisen.
  • Aktionen. Ein Produkt, vor einem Jahr in der Aktion gekauft und heute zum vollen Preis, treibt deine Rate hoch: Vergleiche Normalpreise (der Rabatt steht meist auf einer eigenen Zeile des Kassenzettels).
  • Laden. Wechselst du den Supermarkt, ist das keine Teuerung. Und in Euro-Kassenzetteln aus Konstanz oder Lörrach steckt der Wechselkurs: Führ sie separat.

Wie startest du heute mit Rappn?

Rappn ist eine kostenlose Schweizer App (iOS und Android), die die aktuellen Aktionen von sieben Schweizer Detailhändlern vergleicht und Kassenzettel in eine Ausgabenübersicht verwandelt. Sie sortiert deine Einkäufe nach Kategorien, zeigt deine Ausgaben nach Monat neben deinem Monatsdurchschnitt und lässt dich die Kassenzettel als PDF oder CSV exportieren. Dein erster Schritt noch heute: Fotografiere die Kassenzettel dieser Woche oder lade sie aus der Galerie hoch; in einem Jahr sind sie dein «Damals». Rappn berechnet keine persönliche Teuerung: Die rechnest du selbst. Die App deckt die Lebensmittel ab, nicht Miete oder Versicherungen.

Wenn du statt eines Durchschnitts deine eigene Zahl willst: Die kostenlose App Rappn importiert die Kassenzettel aus den Kundenprogrammen von drei grossen Schweizer Supermärkten, auf Wunsch bis zu 12 Monate zurück, andere Kassenzettel fotografierst du. Danach siehst du deine Ausgaben nach Kategorie und Monat. Dafür brauchst du ein Rappn-Konto und musst volljährig sein; die Bedingungen der Programme gelten weiter, und der Betreiber kann die Verknüpfung einschränken (so funktioniert die Verknüpfung).

Aktualisiert: .

Warum Rappn?

Rappn ist eine unabhängige Preisvergleichs-App in der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarungen mit Detailhändlern. Das bedeutet: Unsere Vergleiche sind wirklich unabhängig.

  • 100% kostenlos: kein Abo, keine versteckten Kosten
  • Neutral: keine kommerziellen Vereinbarungen mit Migros, Coop, Aldi, Lidl, Denner, Aligro oder Otto’s
  • Täglich aktualisiert, sobald die Ketten ihre Aktionen veröffentlichen
  • Die Aktionen der Ketten an einem Ort: suchen, filtern, vergleichen, ohne Abo
  • Menüplaner in der Küche: Woche planen, Zutaten auf die Einkaufsliste schicken
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Häufige Fragen

Wie berechnet man die Teuerung?

Für ein Produkt rechnest du (Preis heute − Preis vor einem Jahr) ÷ Preis vor einem Jahr × 100. Für einen ganzen Einkaufskorb teilst du die Summe aller «Menge × Preis heute» durch die Summe aller «Menge × Preis vor einem Jahr», ziehst 1 ab und multiplizierst mit 100. Nimm dafür 15 bis 20 Produkte, die du oft kaufst; die Preise findest du am einfachsten auf deinen Kassenzetteln.

Welchen Zeitraum soll ich für meine persönliche Teuerung vergleichen?

Denselben Monat oder dieselben drei Monate im Abstand von einem Jahr, damit Früchte und Gemüse in derselben Saison sind. Zum Vergleich: Im September 2026 kosteten Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke laut Bundesamt für Statistik (BFS) 1,0 % weniger als ein Jahr zuvor; wie sich die Preise 2026 bisher entwickelt haben, zeigt der Ratgeber zur Lebensmittel-Teuerung in der Schweiz.

Berücksichtigt der Teuerungsrechner des BFS meine Kassenzettel?

Nein. Der individuelle Teuerungsrechner des Bundesamts für Statistik gewichtet den Warenkorb nach deinem Haushaltstyp, deinem Einkommen oder deinen Ausgaben pro Position neu, rechnet aber mit der offiziellen Preisentwicklung jeder Position, und Lebensmittel sind darin eine einzige Position. Die Preise deiner eigenen Produkte stehen nur auf deinen Kassenzetteln.

Warum steigen meine Lebensmittelausgaben stärker als die offizielle Teuerung?

Oft liegt es nicht an den Preisen, sondern an den Mengen: ein Gast mehr, mehr Bio, Kinder, die wachsen, oder mehr Einkäufe unterwegs erhöhen das Total auch bei gleichen Preisen. Kosten auch dieselben Produkte mehr, schau auf die Zusammensetzung deines Einkaufs: Im September 2026 zum Beispiel kosteten Eier laut Bundesamt für Statistik (BFS) 2,2 % mehr als ein Jahr zuvor, während Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke im Schnitt 1,0 % weniger kosteten.

Kann ich die Kassenzettel vom letzten Jahr verwenden?

Ja, wenn du sie aufbewahrt hast: auf Papier, als Foto oder als PDF aus dem Kundenkonto, sofern dein Kundenprogramm die Kassenzettel speichert. Mit der kostenlosen App Rappn kannst du zudem bis zu 12 Monate Kassenzettel aus den Kundenprogrammen von drei grossen Schweizer Supermärkten importieren, mit einem Rappn-Konto und ab 18 Jahren; die Bedingungen der Programme gelten weiter, und der Betreiber kann die Verknüpfung einschränken. Rappn ist unabhängig: Kein Supermarkt betreibt, sponsert oder billigt die App. Kassenzettel anderer Läden fügst du per Foto hinzu.

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