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KI-Wochenplan fürs Essen: so fragst du und wo er aufhört

Ein allgemeiner KI-Assistent kann den Wochenplan fürs Essen entwerfen und die Einkaufsliste nach Abteilung ordnen, die Aktionen der Woche hat er aber von sich aus nicht: Seine Trainingsdaten enden Monate, bevor du ihn nutzt, und bei den drei grossen Supermärkten starten die Wochenaktionen am Donnerstag und gelten bis zum Mittwoch darauf (bei allen dreien seit dem 5. Februar 2026). Die Aktionen fügst du selbst in den Prompt ein, und den Plan prüfst du, bevor du einkaufst.

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Mit einem allgemeinen KI-Assistenten bekommst du vier oder fünf Znacht mit Mengen und eine Einkaufsliste nach Abteilung, wenn du ihm die nötigen Angaben machst: Wer isst mit, wann kochst du, was ist schon im Haus? Was fehlt, sind die Aktionen dieser Woche: Der Assistent wurde mit Daten trainiert, die Monate vor deiner Anfrage enden, und bei den drei grossen Supermärkten wechseln die Aktionen jeden Donnerstag. Die KI bringt Ordnung, die Aktionen bringst du, den Plan prüfst du, bevor du losgehst.

Stand Oktober 2026. Quellen: Aktionsseiten von drei Ketten; Modelldokumentation von Anthropic und OpenAI; Hilfe-Center von Claude (Websuche); Hilfeseiten von Gemini Apps (Antworten, Quellen); Budgetberatung Schweiz, Budgetbeispiele 2025/2026; foodwaste.ch auf Basis von ZHAW/BAFU (alle abgerufen am 13. Oktober 2026).

Kann man den Wochenplan fürs Essen mit KI erstellen?

Ja. Ein KI-Wochenplan ist ein Menüplan, den ein allgemeiner KI-Assistent (zum Beispiel ChatGPT, Claude oder Gemini) aus dem zusammenstellt, was du ihm beschreibst: Personen, Kochabende, was nicht auf den Tisch kommt, Zeit und Vorräte. Seine Stärke ist die Struktur: wenige sinnvolle Znacht, Zutaten, die in mehreren Gerichten wiederkehren, und eine Liste nach Abteilung.

Es gibt drei Grenzen: Der Assistent sieht deinen Kühlschrank nicht, hat die aktuellen Schweizer Aktionen von sich aus nicht und kann sich irren. Auf der Hilfeseite von Gemini Apps weist Google darauf hin, dass Antworten auch falsche Angaben als Tatsachen darstellen können. Der KI-Wochenplan ist deshalb ein Entwurf zum Prüfen. Die Methode ohne KI steht im Ratgeber Menüplan erstellen in der Schweiz.

Hier siehst du die aktuellen Aktionen: Das sind die Artikel, die du in den Prompt einfügst, bevor du einen KI-Assistenten nach dem Menüplan fragst.

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Wie bittest du die KI um einen Menüplan für deine Familie?

Gib dem Assistenten die Fakten, bevor du nach dem Plan fragst: Je konkreter der Prompt, desto weniger muss er erfinden.

  1. Schreibe Rahmenbedingungen und Vorräte auf. Wie viele Personen essen mit, an welchen Abenden kochst du wirklich, wie viele Minuten hast du, was kommt nicht auf den Tisch, und drei bis fünf Produkte, die bald weg müssen.
  2. Verlange vier oder fünf Znacht, nicht sieben. Lass zwei Abende frei für Reste und Unvorhergesehenes und bitte darum, dass dieselben Zutaten in mehreren Gerichten wiederkehren: So bleibt die Liste kurz.
  3. Nenne ein Budget als Richtwert, ohne Preise. Schreibe es als Wochenbetrag und bitte um einfache Gerichte; der Assistent hat von sich aus keine aktuellen Preise.
  4. Füge die Aktionen ein, die du nutzen willst. Kopiere von der Aktionsseite fünf bis zehn Artikel, die du wirklich brauchst, mit Gültigkeitsdaten und bitte darum, nur diese zu verwenden: Der Assistent arbeitet mit dem, was du ihm gibst, nicht mit dem, was er im Kopf hat.
  5. Lass dir eine einzige Liste geben und prüfe sie. Nach Abteilung, mit den Mengen für die Woche, ohne Preise und Marken; dann streichst du, was du schon hast. Weitere Prompts stehen im Ratgeber KI-Einkaufsliste erstellen.

Als Ausgangspunkt für das Budget nennt die Budgetberatung Schweiz für 2025/2026 Richtwerte für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke: CHF 550 bis 700 pro Monat für ein Paar und CHF 850 bis 1'100 für eine Familie mit zwei Kindern, je nach Nettoeinkommen (für Jugendliche ab 12 Jahren kommen pro Person CHF 50 bis 100 hinzu), ohne Auswärtsessen, Gäste und Alkohol. Für die Woche rechnest du mal 12 und teilst durch 52: rund CHF 127 bis 162 für das Paar, rund CHF 196 bis 254 für die Familie.

  • Prompt 1, die Grundanfrage: «Erstelle den Menüplan für die Znacht der nächsten Woche für [ANZAHL] Personen ([ERWACHSENE] Erwachsene, [KINDER] Kinder). Wir kochen an [ANZAHL] Abenden, höchstens [MINUTEN] Minuten pro Abend. Ernährungsweise und Zutaten, die wegbleiben: [LISTE]. Schon im Haus: [LISTE]. Das Wochenbudget ist nur ein Richtwert ([BETRAG] Franken): einfache Gerichte mit Zutaten, die in mehreren Znacht wiederkehren. Schreibe zu jedem Znacht das Gericht, die Zutaten mit Mengen für [ANZAHL] Personen und die Zeit. Nenne keine Preise, Läden oder Marken. Wenn du dir bei einer Menge oder einer Zeit nicht sicher bist, schreibe das dazu.»
  • Prompt 2, Aktionen und Liste: «Hier sind die Aktionen dieser Woche, die mich interessieren, mit Gültigkeitsdatum: [FÜGE 5 BIS 10 ARTIKEL EIN]. Überarbeite den Plan und verwende diese Artikel nur dort, wo sie passen, ohne weitere Aktionen zu ergänzen, die ich dir nicht gegeben habe. Schreibe danach eine einzige Einkaufsliste nach Abteilung mit den Gesamtmengen der Woche und ohne das, was ich schon habe.»

Warum folgt der KI-Menüplan den Aktionen nicht?

Weil die Aktionen jede Woche an bestimmten Tagen wechseln und ein allgemeiner KI-Assistent von sich aus keine aktuellen Daten zu den Schweizer Aktionen hat. Er hat das Wissen aus dem Training, und das endet an einem Stichtag: Laut den Modellseiten von Anthropic und OpenAI liegt er bei ihren neuesten Modellen zwischen April und Juni 2026 (Stand Oktober 2026). Die Websuche fügt ein paar Seiten hinzu, aber die Antwort hängt davon ab, was er findet: Das Hilfe-Center von Claude erklärt, dass Claude sie nutzt, wenn aktuelle Informationen helfen, und Quellen angibt, und Google hält fest, dass nicht alle Antworten von Gemini Quellen zeigen.

Dazu kommt der Kalender. Bei den drei grossen Supermärkten starten die Wochenaktionen am Donnerstag und gelten bis zum Mittwoch der Folgewoche (eine Kette ist im Januar 2025 auf den Donnerstag gewechselt, die beiden anderen am 5. Februar 2026). Zwei Discounter arbeiten mit zwei Wellen pro Woche, ab Donnerstag und ab Montag, und manche ihrer Aktionen gelten nur, solange der Vorrat reicht: Prüfe die Verfügbarkeit, bevor du ein Gericht darauf aufbaust. Daten und Quellen, auch zur Tabelle, stehen im Ratgeber zum Aktionsstart der Supermärkte.
TagWas sich bei den Aktionen ändertWas das für einen KI-Menüplan heisst
MontagBei den zwei Discountern startet eine zweite WelleEin früher geschriebener Plan enthält sie nicht
MittwochDie Wochenaktionen der drei grossen Supermärkte laufen ausEin Plan auf Basis dieser Aktionen führt ab Donnerstag zu Artikeln, die nicht mehr reduziert sind
DonnerstagDie neuen Wochenaktionen starten, auch bei den zwei DiscounternNeue Aktionen kopieren und in den Prompt einfügen

Die Aktionswoche liegt also quer zur Kalenderwoche: Wer den Plan am Sonntag schreibt, arbeitet mit Aktionen, die am Mittwoch auslaufen; wer ihn zwischen Mittwochabend und Donnerstag schreibt, startet mit den neuen. Wie ein KI-Assistent an Aktionen kommt, erklärt der Ratgeber zu ChatGPT und den Aktionen im Supermarkt.

KI-Menüplan: die häufigsten Fehler

Meistens liegt der Fehler in der Methode, nicht im Werkzeug.

  1. Sieben verschiedene Znacht akzeptieren. Sieben Gerichte mit unterschiedlichen Zutaten verlängern die Liste und hinterlassen Reste: In der Schweiz wirft jede Person zu Hause im Schnitt rund 80 kg Lebensmittel pro Jahr weg (Schätzung 2024, ZHAW für das BAFU, via foodwaste.ch). Besser sind vier oder fünf Znacht mit wiederkehrenden Zutaten, wie im Ratgeber zum günstigen Wochenplan.
  2. Preisen und «Aktionen» aus der Antwort trauen. Sie sind nur Text: Prüfe sie auf der Aktionsseite und lass den Plan ohne Preise schreiben.
  3. Die Mengen nicht nachrechnen. Rechne zwei, drei Positionen von Hand nach, zum Beispiel Pasta oder Reis pro Person: Der Assistent kann sich verrechnen.
  4. Ihn als Ernährungsberatung nutzen. Bei Allergien, Zöliakie oder medizinischen Diäten ersetzt er keine Fachperson; lies die Etiketten der Produkte.

Vom Menüplan zur Liste mit den Aktionen: so geht es heute

Heute geht es in drei Schritten: Schreibe den Plan (allein oder mit einem KI-Assistenten), mache daraus eine Liste und vergleiche sie mit den Aktionen der Woche, zwischen Mittwochabend und Donnerstag. Für Rezepte gibt es den Ratgeber Einkaufsliste aus Rezepten, zum Vergleichen der Hilfsmittel den Ratgeber zur Menüplan-App.

Rappn ist eine kostenlose Schweizer App (iOS und Android), die die aktuellen Aktionen von sieben Schweizer Detailhändlern vergleicht und Kassenzettel in eine Ausgabenübersicht verwandelt. Den Plan schreibt sie nicht: Die Znacht legst du fest, mit oder ohne KI, und die App deckt den Schritt danach ab. Die Aktionen werden täglich aktualisiert, sobald die Ketten sie veröffentlichen; in der Liste siehst du einen geschätzten Preis und zu jedem Artikel die Produkte mit den Preisen pro Laden (die Preise sind Richtwerte); die Liste teilst du mit deinem Haushalt und ihr bearbeitet sie gemeinsam; und du bekommst einen Hinweis, wenn ein Produkt, dem du folgst, in Aktion geht. Rappn deckt nur den Lebensmitteleinkauf ab, nicht Miete, Versicherungen oder Steuern, und kommt ohne Abo. Rappn baut gerade einen KI-Assistenten für den Einkauf: Du kannst dich auf die Warteliste setzen.

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Rappn ist eine unabhängige Preisvergleichs-App in der Schweiz, ohne kommerzielle Vereinbarungen mit Detailhändlern. Das bedeutet: Unsere Vergleiche sind wirklich unabhängig.

  • 100% kostenlos: kein Abo, keine versteckten Kosten
  • Neutral: keine kommerziellen Vereinbarungen mit Migros, Coop, Aldi, Lidl, Denner, Aligro oder Otto’s
  • Täglich aktualisiert, sobald die Ketten ihre Aktionen veröffentlichen
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Häufige Fragen

Kann eine KI einen Wochenplan fürs Essen erstellen?

Ja: Ein allgemeiner KI-Assistent kann vier oder fünf Znacht vorschlagen, dazu die Mengen für die genannten Personen und eine nach Abteilung geordnete Liste. Der Plan ist ein Entwurf zum Prüfen, denn Google weist auf der Hilfeseite von Gemini Apps darauf hin, dass Antworten auch falsche Angaben als Tatsachen darstellen können (Oktober 2026).

Ist ein KI-Wochenplan günstiger?

Nicht automatisch. Die Kosten hängen von den Entscheidungen im Plan ab, nicht vom Werkzeug: wenige Znacht mit wiederkehrenden Zutaten, zuerst verbrauchen, was schon im Haus ist, und die Aktionen, die du wirklich brauchst. Der Assistent hilft bei der Struktur, aber niemand kann dir einen Betrag versprechen.

Wie passe ich den Plan an die Aktionen der Woche an?

Kopiere fünf bis zehn Artikel aus den neuen Aktionen mit ihren Gültigkeitsdaten, füge sie in den Prompt ein und bitte darum, nur diese zu verwenden. Tu das zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen: Bei den drei grossen Supermärkten starten die neuen Wochenaktionen am Donnerstag und gelten bis zum Mittwoch darauf (bei allen dreien seit dem 5. Februar 2026).

Funktioniert das auch vegetarisch oder glutenfrei?

Du kannst die Ernährungsweise in den Prompt schreiben, und der Assistent schlägt passende Gerichte vor, kann aber eine Zutat falsch einschätzen: Prüfe Rezepte und Produktetiketten. Bei Allergien, Zöliakie oder medizinischen Diäten ersetzt der Assistent keine Fachperson.

Kann Rappn das?

Rappn schreibt den Plan nicht. Heute zeigt die App die aktuellen Aktionen von sieben Schweizer Detailhändlern, lässt dich die Zutaten in eine Liste mit geschätztem Preis legen und gibt dir einen Hinweis, wenn ein Produkt, dem du folgst, in Aktion geht. Rappn baut gerade einen KI-Assistenten für den Einkauf: Du kannst dich auf die Warteliste setzen.

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